Coyotes trennen sich von Präsident

NHL-Legionär Michael Grabner bekommt bei den Arizona Coyotes einen neuen Präsidenten.

Die Arizona Coyotes, der Klub des Kärntners Michael Grabner, haben sich nach einem Bericht der Sport-Website The Athletic von ihrem Präsidenten getrennt. Gründe für das Ende der Zusammenarbeit mit Ahron Cohen, der seit Juli 2018 dem Club der National Hockey League (NHL) als Präsident und CEO vorstand, wurden nicht genannt.

Der Schritt kam rund ein Jahr, nachdem Milliardär Alex Meruelo 95 Prozent der Anteile an den Coyotes erworben hat. Das Team aus Glendale hat seit der Saison 2011/12 nicht mehr das Play-off erreicht. Sollte die NHL die seit März unterbrochene Saison zu Ende spielen, sind auch heuer die Chancen auf den Aufstieg gering.

Ob, wann und in welcher Form die NHL den aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochenen Spielbetrieb wieder aufnehmen kann, steht noch in den Sternen. Fest steht allerdings, dass die nordamerikanische Eishockeyliga die für dieses Jahr geplanten "International Games" nicht abhalten wird.

Liga und Spielergewerkschaft verdeutlichen in einem gemeinsamen Statement, dass "man weiterhin dahinter stehe, die internationale Präsenz zu halten und auszbauen". Die Tour nach Übersee soll im Jahr 2021 stattfinden. Die Boston Bruins und die Nashville Predators hätten die Saison 2020/21 in Prag eröffnen sollen. In Helsinki hätten die Colorado Avalanche und die Columbus Blue Jackets zwei Regular-Season-Spiele bestreiten sollen.