Madlener muss den Meister verlassen

Der EC-KAC trennt sich nach langer Zeit von Torhüter David Madlener. Kollege Thomas Höneckl hat hingegen einen neuen Verein gefunden.

EC Red Bull Salzburg, EC VSV, Moser Medical Graz99ers, Dornbirner EC und nun die Black Wings: Thomas Höneckl bleibt der bet-at-home ICE Hockey League erhalten. Der 31-jährige Torhüter unterschreibt in Linz für die kommenden zwei Jahre und wird sich mit dem finnischen Routinier Jussi Rynnäs um Einsätze duellieren.

In der abgelaufenen Saison bekam Höneckl in seiner einzigen Saison beim DEC 19 Einsätze, davon zwei im Play-off. Im Grunddurchgang betrug seine Fangquote 92,0 Prozent, bei den beiden Play-off-Einsätzen gegen Salzburg war der Wert noch höher (95,0 Prozent).

Insgesamt hat Höneckl, der 2007/08 von seinem Jugendverein Salzburg die ersten Bundesliga-Einsätze bekam und seither durchgehend in der Liga beschäftigt war, 182 Einsätze in der höchsten Liga vorzuweisen. Daneben holen die Black Wings mit Laurin Müller (23) einen Verteidiger in die Stahlstadt zurück, der 2020/21 für die Steel Wings Linz und später für die VEU Feldkirch spielte.

Nach fünf Jahren trennen sich die Wege von David Madlener und dem EC-KAC. Die "Rotjacken" unterbreiten dem 29-jährigen Torhüter kein Angebot zur Vertragsverlängerung. Madlener spielte seit 2016 in Klagenfurt und eroberte zwei Meistertitel. Er stand in insgesamt 119 Spielen am Eis, in der letzten Saison aber nur mehr in elf.

Die Fangquote von 89,0 Prozent war dabei die schwächste des Backups von Sebastian Dahm in seiner KAC-Zeit. Insgesamt stehen bei ihm 58 Siege (mit 18 Shutouts) 56 Niederlagen gegenüber, die Save Percentage liegt bei 91,11 Prozent. Im Raum steht nun eine Rückkehr zum Dornbirner EC, wo der 23-fache ÖEHV-Teamgoalie vor seiner KAC-Zeit spielte.

"Wir haben in den vergangenen Saisonen den Österreicher-Anteil in unserem Kader Schritt für Schritt erhöht und waren damit sehr erfolgreich. Diesen Weg werden wir fortsetzen, möchten in einer zweiten Phase allerdings auch die Mannschaft verjüngen und die Zahl der Eigenbauspieler steigern. Dies gilt auch für die Torhüter-Position, wo wir hinter unserer Nummer eins Sebastian Dahm Platz für nachrückende Athleten schaffen wollen", erklärt General Manager Oliver Pilloni die Entscheidung.

Torhüterstatistik der bet-at-home ICE Hockey League