Gender Traineeprogramm

Mit dem Gender Traineeprogramm des Bundes setzt Bundesminister Werner Kogler ein Zeichen, um junge Frauen im Sport eine Perspektive zu geben und sie nachhaltig im Sport zu positionieren.

Das vierjährige Traineeprogramm befindet sich aktuell in der Umsetzungsphase: Dieses einzigartige "training on the job"-Programm ist eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern in Richtung Gleichstellung im Sport. Die Ausschreibung der drei möglichen Ausbildungsschienen

1. Sportwissenschafterin mit staatl. Trainerausbildung (A)
2. Sportmanagement (B) und
3. Sportwissenschafterin/Talentecoach (C)

erfolgt bundesweit und öffentlich. Jedes Jahr sollen 16 junge Frauen aufgenommen und dann vier Jahre ausgebildet werden. Ziel ist eine Positionierung im Sport. Insgesamt sollen 64 junge Frauen das Traineeprogramm absolvieren.

Die Ausbildungskosten werden über das Bundesministerium Kunst, Kultur, Öffentlicher Dienst und Sport im Rahmen von Fördervereinbarungen mit den durch BMBWF und BMKÖS acht anerkannten Nachwuchskompetenzzentren (in jedem Bundesland eines – ohne Wien) sowie den Spezialeinrichtungen Winter (Stams, Schladming, Saalfelden, Nordisches Ausbildungszentrum Eisenerz, Bad Hofgastein) und Sommer (ÖLSZ Südstadt) sowie Institutionen der dualen Karriere (VÖN und KADA) sichergestellt.

Das Traineeprogramm wird durch ein Ausbildungsprogramm (webinare und Präsenzveranstaltungen) und regelmäßige Events durch das Bundesministerium Kunst, Kultur, Öffentlicher Dienst und Sport begleitet.