Traumfinale! Lustenau trifft nach Sieg in Kufstein auf Kapfenberg, das gegen Hohenems gewann

Die Ö Eishockey Liga hat ihr Traumfinale! Der EHC Lustenau - Sieger der Division West - feierte im zweiten Halbfinal-Spiel gegen den HC Kufstein auswärts vor fast 1.000 Fans einen 8:0-Kantersieg, gewann die Best-of-Three-Serie mit 2:0 und trifft in der Finalserie um die Meisterschaft auf den Division-Ost-Sieger KSV Kängurus. Die Steirer siegten beim SC Hohenems im Eisstadion Hohenems vor fast 900 Fans mit 7:3 und setzten sich in der Best-of-Three-Serie ebenfalls mit 2:0 durch. Das große Finale startet ab Samstag, 07. März 2026.

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Halbfinale 1 - Spiel 2: EHC Lustenau nach Kantersieg in Kufstein im Finale

Der HC Kufstein traf am Samstag im Halbfinal-Heimspiel in der Eisarena Kufstein vor fast 1.000 Fans auf den EHC Lustenau. Die Vorarlberger, die in der Best-of-Three-Serie nach dem 4:1-Sieg in der Rheinhalle mit 1:0 führten, erwischten einen Traumstart: Nach einem energischen Forecheck tauchte Timo Demuth nach einem Pass von Riku Tianinen vor dem Kufsteiner Tor auf, HCK-Goalie Thomas Pfarrmaier konnte noch abwehren, gegen den Rebound von Dominic Haberl aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Löwen nach genau 71 Sekunden war er machtlos (2.).

Lustenau legte nach: Nach einem schönen Pass von David Slivnik fuhr Goalgetter Christopher D’Alvise auf der rechten Seite mit Geschwindigkeit ins Angriffsdrittel und ließ Kufsteins Keeper Pfarrmaier beim 2:0 aus kurzer Distanz keine Chance (9.). Die Lustenauer kontrollierten mit dem Zweitore-Vorsprung das Geschehen auf dem Eis. Die Dragons kämpften verbissen, um ergebnistechnisch ins Match zu kommen, konnten aber das erste Überzahlspiel nicht in den Anschlusstreffer ummünzen.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts hatten die Tiroler eine weitere Chance, in numerischer Überlegenheit auf den Anschlusstreffer zu gehen. Erneut blieben die Gastgeber ohne Torerfolg. Mit jedem Wechsel mussten nun die Kufsteiner offensiver agieren und auch mehr Risiko gehen. Die Gäste warteten geduldig auf weitere Chancen: Nach einem Querpass von Christopher D’Alvise konnte Martin Grabher Meier von der rechten Seite ins weit offene Tor zum 3:0 einschießen (28.).

Knapp zwei Minuten später war es erneut Martin Grabher Meier, der in der ersten Lustenauer Überzahl von hinter der Torlinie vor das Kufsteiner Tor zog und per Backhand auf 4:0 stellte (30.). Nur 35 Sekunden später stand es bereits 5:0 für die Vorarlberger: Nach einer schönen Kombination traf Robin Wüstner ebenfalls mit der Backhand zur Vorentscheidung noch vor Halbzeit der Partie (30.). Nachdem sich bei einer Raufeinlage die Emotionen entluden, setzte Lustenau nach: Christopher D’Alvise war erneut auf und davon und erzielte mit einer Kopie seines ersten Treffers das 6:0 (35.).

Kufstein zerbrach nun in alle Einzelteile, die Lustenauer spielten gnadenlos weiter. Chris D’Alvise sorgte in Überzahl aus kurzer Distanz für das 7:0 (37.). Die Vorarlberger hatten noch nicht genug, Lucas Haberl legte das 8:0 - ebenfalls aus kurzer Distanz und in Überzahl - nach (38.). Im letzten Abschnitt spielten die Lustenauer das Ergebnis staubtrocken nach Hause, am Ende standen noch einmal die Emotionen im Vordergrund. Der EHC Lustenau gewann am Ende mit Shutout von Goalie Felix Beck klar mit 8:0, holte die Best-of-Three-Serie mit 2:0 und trifft im Finale ab Samstag, 07. März, auf den Division Ost-Sieger KSV Kängurus.

Halbfinale 2 - Spiel 2: KSV Kängurus setzen sich gegen den SC Hohenems durch

Der SC Hohenems fightete am Samstag im Eisstadion Hohenems vor fast 900 Fans gegen die KSV Kängurus um den Verbleib in der Best-of-Three-Serie. Die Steirer siegten am vergangenen Wochenende in Kapfenberg mit 5:4 nach Penaltyschießen und hatten auswärts im Ländle die Chance, mit einem Sieg frühzeitig das Final-Ticket zu buchen.

Die Gäste starteten stark in die Partie: Nach einem herrlichen Querpass von Lukas Draschkowitz traf Verteidiger Neal Unterluggauer zum 1:0 für Kapfenberg (4.). Mit einem Doppelschlag binnen 48 Sekunden zogen die Mürztaler schnell auf drei Tore Vorsprung davon. Florian Hoppl fing im Fallen einen langen Pass von Lukas Telsnig ab, fuhr alleine auf HSC-Goalie Pascal Prugger und versenkte die Scheibe herrlich zum 2:0 (7.).

Dann hatte Kevin Moderer einen Energieanfall, spielte einen Hohenemser Verteidiger schwindlig und erzielte aus dem Slot das 3:0 (8.). Die Steinböcke hatten danach gleich ihre erste Überzahl, konnten aber kein Kapital in Form des ersten Treffers schlagen. Gegen Ende des ersten Abschnitts hatten die Kängurus dann eine Überzahlmöglichkeit, eine Phase davon sogar in einer 5:3-Überlegenheit. Lukas Draschkowitz stand an der rechten Torstange und hielt die Schlägerschaufel zum 4:0 hin (20.).

Im zweiten Drittel erwischten die Gastgeber den besseren Start. Eric Ockert scheiterte zunächst aus dem Slot, seine zweite Chance wenige Sekunden später nützte der Deutsche und verkürzte mit einem satten Wristshot auf 1:4 für Hohenems (22.). Die Vorarlberger hatten nun eine starke Phase und drückten auf den zweiten Treffer.

Die Kapfenberger standen defensiv im Verbund mit Keeper Felix Nußbacher gut und hielten zunächst den Dreitore-Vorsprung. Es kam sogar noch besser für die Steirer: Mit einem Doppelschlag binnen 25 Sekunden zogen die Kängurus davon. Pierre Graf fälschte einen Schuss zum 5:1 ab (33.), dann legte Manuel Trost das 6:1 nach (33.). Die Emser gaben nicht auf und konnten noch im zweiten Drittel verkürzen: Patrick Spannring zog in Überzahl nach Eintritt in die Angriffszone vom linken Bullykreis zum 2:6 ab (36.).

Danach gab’s den Austausch von ein paar Nettigkeiten, die Cracks beruhigten sich aber schnell wieder. Der Schlittschuhclub musste im letzten Drittel noch offensiver agieren, um ins Match zurückzukommen, aber die Gäste spielten in den ersten Minuten äußerst clever und verwalteten den Viertore-Vorsprung geschickt. Knapp elf Minuten vor dem Ende keimte bei den Emser Fans leichte Hoffnung auf: Nach einem weiten Heber und Unachtsamkeit in der Kapfenberger Defensive war Ricards Purins plötzlich alleine vor Goalie Nußbacher und stellte auf 3:6 (50.).

Am Ende zogen die Hohenemser ihren Torhüter für einen sechsten Feldspieler, Luca Fasching erzielte das 7:3 für die Kängurus ins leere Tor (59.). Die Steirer siegten beim SC Hohenems mit 7:3 und setzten sich in der Best-of-Three-Serie ebenfalls mit 2:0 durch. Das große Finale gegen den Sieger aus der Division West EHC Lustenau startet ab Samstag, 07. März 2026.

Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Halbfinale

Spiel 2:

HC Kufstein vs. EHC Lustenau 0:8 (0:2,0:6,0:0)
Sa., 28. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Torschützen EHC Lustenau: Dominic Haberl (01:11 Min.), Christopher D’Alvise (08:30 Min., 34:00 Min., 36:14 Min./PP1), Martin Grabher Meier (27:24 Min., 29:19 Min./PP1), Robin Wüstner (29:54 Min.), Lucas Haberl (37:37 Min./PP1)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 0:2

SC Hohenems vs. KSV Kängurus 3:7 (0:4,2:2,1:1)
Sa., 28. Februar 2026, 18:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Eric Ockert (21:43 Min.), Patrick Spannring (35:43 Min./PP1), Ricards Purins (49:13 Min.)
Torschützen KSV Kängurus: Neal Unterluggauer (03:18 Min.), Florian Hoppl (06:55 Min.), Kevin Moderer (07:43 Min.), Lukas Draschkowitz (19:28 Min./PP2), Pierre Graf (32:00 Min.), Manuel Trost (32:25 Min.), Luca Fasching (58:58 Min./EN)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 0:2

Spiel 1:

EHC Lustenau vs. HC Kufstein 4:1 (0:1,3:0,1:0)
Sa., 21. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Christopher D’Alvise (24:41 Min., 33:10 Min.), Adem Kandemir (26:45 Min.), Riku Tiainen (49:57 Min.)
Torschütze HC Kufstein: Christian Pittl (15:16 Min.)

KSV Kängurus vs. SC Hohenems 5:4 n.P. (0:2,1:1,3:1,0:0,1:0)
Sa., 21. Februar 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Manuel Trost (34:01 Min.), Lukas Draschkowitz (54:01 Min./PP2), Pierre Graf (57:34 Min.), Neal Unterluggauer (58:34 Min.), Florian Hoppl (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
Torschützen SC Hohenems: Patrick Spannring (02:22 Min.), Fabian Mandlburger (12:21 Min.), Eric Ockert (30:21 Min., 50:29 Min.)

Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Finale

Spiel 1:

EHC Lustenau vs. KSV Kängurus

Sa., 07. März 2026

Spiel 2:

KSV Kängurus vs. EHC Lustenau
Sa., 14. März 2026

Spiel 3 (Falls nötig):

EHC Lustenau vs. KSV Kängurus
Sa., 21. März 2026

Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Viertelfinale

Spiel 3:

KSV Kängurus vs. EHC Kundl 5:2 (1:1,2:1,2:0)
Mi., 18. Februar 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (11:16 Min./PP2, 23:23 Min./PP1), Luca Fasching (37:08 Min.), Lukas Telsnig (53:58 Min.)
Torschützen EHC Kundl: Maximilian Mackner (08:12 Min.), Lukas Thaler (31:16 Min./PP1)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1

SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein 6:1 (2:0,2:1,2:0)
Mi., 18. Februar 2026, 19:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen SC Hohenems: Ricards Purins (00:54 Min, 10:29 Min./PP1, 25:27 Min./PP2, 36:40 Min.), Dominik Hron (48:32 Min.), Sandro Schadl (55:50 Min./SH1/EN)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Xaver Emslander (30:13 Min.)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1

Spiel 2:

ATSE Graz vs. EHC Lustenau 1:4 (0:1,0:0,1:3)
Sa., 14. Februar 2026, 18:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle A)
Torschütze ATSE Graz: Filip Matijević (43:49 Min.)
Torschützen EHC Lustenau: Lucas Haberl (02:14 Min.), Martin Grabher Meier (40:38 Min.) Robin Wüstner (47:51 Min.), Christopher D’Alvise (58:58 Min./SH1/EN)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 0:2

EHC Kundl vs. KSV Kängurus 0:6 (0:3,0:3,0:0)
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kundl
Torschützen KSV Kängurus: Kevin Moderer (09:19 Min.), Pierre Graf (10:24 Min./PP1), Christoph Draschkowitz (13:26 Min., 28:30 Min.), Stefan Trost (33:10 Min.), Phileas Lyssy (38:18 Min./PP1)

HC Kufstein vs. UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden 4:3 n.P. (2:2,0:0,1:1,0:0,1:0)
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Torschützen HC Kufstein: Stefan Reiter (12:30 Min., 41:22 Min.), Aleksi Airaksinen (19:31 Min.), Clemens Paulweber (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
Torschützen Sharks Gmunden: Moritz Neurauter (02:24 Min.), 09:53 Hubert Berger (09:53 Min.), Jonas Kail (52:57 Min./PP1)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:0

Wiener Eislauf-Verein vs. SC Samina Hohenems 3:2 (1:1,1:0,1:1)
Sa., 14. Februar 2026, 18:00 Uhr, WEV Arena Heumarkt
Torschützen Wiener Eislauf-Verein: Patrick Bolterle (17:05 Min.), Rupert Fichtinger (29:11 Min./PP1), Richard Gruber (45:21 Min.)
Torschützen SC Hohenems: Christian Haidinger (02:55 Min.), Marcel Wolf (57:51 Min./PP1)

Spiel 1:

EHC Lustenau vs. ATSE Graz 7:2 (2:0,2:0,3:2)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Christopher D‘Alvise (12:22 Min., 32:25 Min., 50:14 Min.), David Slivnik (12:53 Min.), Daniel Stefan (33:42 Min.), Manuel Metzler (52:50 Min./PP1), Ricardo Bell (59:14 Min.)
Torschützen ATSE Graz: Cody Wickstrom (43:42 Min.), Mathias Werkl (47:46 Min.)

KSV Kängurus vs. EHC Kundl 1:2 n.P. (1:0,0:0,0:1,0:0,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschütze KSV Kängurus: Lukas Telsnig (17:58 Min./PP1)
Torschützen EHC Kundl: Sebastian Schild (51:48 Min.), Michal Kluka (65:00 Min./Entscheidender Penalty)

UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein 3:4 n.V. (2:1,0:1,1:1,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 18:30 Uhr, muki Arena
Torschützen Sharks Gmunden: Lukas Stöttner (03:40 Min.), Fabian Richter (19:36 Min.), Paul Pirklbauer (50:51 Min./PP1)
Torschützen HC Kufstein: Markus Prock (06:24 Min./PP1, 44:00 Min./PP1), Clemens Paulweber (35:01 Min./SH1, 60:50 Min.)

SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein 5:1 (1:0,2:1,2:0)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Marcel Wolf (03:52 Min.), Patrick Spannring (20:23 Min., 57:36 Min./EN), Christian Haidinger (34:57 Min.), Benjamin Kyllönen (52:15 Min.)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Lukas Kaider (23:02 Min.)

Playoff-Modus und weitere Termine

Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden. Die Teams, die zuerst zwei Siege verbuchen können, steigen ins Halbfinale auf. Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit wird wie im Grunddurchgang eine fünfminütige Overtime bei Drei gegen Drei auf dem Eis gespielt. Sollte auch die Overtime keine Entscheidung bringen, folgt ein Penaltyschießen. Im Halbfinale spielt der nach Phase 1 bestplatzierte Sieger des Viertelfinales gegen den nach Phase 1 schlechtplatziertesten Sieger des Viertelfinales. Im Finale spielen die Halbfinal-Sieger gegeneinander.

Final-Serie
Sa., 07. März 2026 | Sa., 14. März 2026 | Sa., 21. März 2026 (falls nötig)

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28. Februar 2026