Playoff-Start: Kufstein will Revanche gegen Sharks Gmunden - WEV fordert erneut Hohenems
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Viertelfinale 1 - Spiel 1: EHC Lustenau vs. ATSE Graz
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Der souveräne Sieger der Division West - EHC Lustenau - trifft am Samstag zum Viertelfinal-Auftakt in der Rheinhalle im ersten Match der Best-of-Three-Serie auf den ATSE Graz. Geht es nach der reinen Papierform, sind die Vorarlberger der große Favorit. Die Löwen dominierten den Grunddurchgang in der Division West, feierten in 20 Spielen 18 Siege - einen davon nach Penaltyschießen - und mussten nur zwei Niederlagen gegen den EHC Kundl zu Jahresbeginn und zuletzt im Derby gegen den SC Hohenems hinnehmen.
Lustenau präsentierte sich als Torfabrik der Liga, 114 Volltreffer in 20 Partien bedeuten einen Tordurchschnitt von fast sechs Toren pro Spiel. Aber auch defensiv war das Team von Head Coach Dániel Fekete am stärksten und ließ nur 34 Gegentreffer zu.
Die Grazer, die nach einem Jahr Pause wieder in den Playoffs vertreten sind, waren als Tabellenvierter der Division Ost ins Viertelfinale gekommen. Die Mannschaft von Head Coach Markus Losch schaffte insgesamt acht Siege - bemerkenswert waren dabei vor allem der 2:1-Overtimesieg auswärts gegen Kapfenberg beim Saisonauftakt und der 4:3-Sieg gegen Titelverteidiger Sharks Gmunden nach Penalty-Shootout Ende Dezember.
Das Duell Lustenau gegen ATSE Graz gab es im österreichischen Eishockey insgesamt acht Mal, in der Saison 1989/1990 sogar auf höchster Ebene in der Bundesliga. Das letzte Duell fand am 21. Jänner 2012 statt, als der EHC Lustenau in Graz im Rahmen der Österreichischen Nationalliga einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen feiern konnte. Danach scheiterte der EHC Lustenau im Viertelfinale am HC Innsbruck, der bis ins Finale kam und dort den ATSE Graz besiegte.
Dániel Fekete, Head Coach des EHC Lustenau, geht mit seiner Mannschaft zuversichtlich ins Duell mit den Grazern: “Alles beginnt nun wieder bei null. Auf den Grunddurchgang zurückzuschauen, ist möglicherweise gut für das Selbstvertrauen, doch der Blick ist in die Zukunft gerichtet. Ab den Playoffs werden die Karten neu gemischt. Die Cracks und der Trainerstab sind froh, dass nun die entscheidende Phase der Saison beginnt. Wir haben uns mit dem Viertelfinal-Gegner aus Graz beschäftigt und ihre Spielanlage analysiert. Die daraus gewonnenen Ergebnisse wollen wir schon im ersten Spiel umsetzen und mit einem Sieg in diese Playoff-Serie starten!“
Markus Losch, Head Coach des ATSE Graz, ist sich der Ausgangslage bewusst, weiß aber auch, was nötig sein wird, um die Lustenauer fordern zu können: "Beim Spiel gegen den EHC Lustenau sind wir natürlich krasser Außenseiter. Ich denke, dass im Playoff sehr viel möglich ist, aber natürlich muss für uns alles zusammenspielen. Von der Defensive bis zur Offensive müssen nun alle Abstimmungen passen und wir werden bestimmt unsere beste Leistung abrufen müssen, um in Vorarlberg zu bestehen. Aus einer gesicherten Defensive mit der nötigen Aggressivität wird die Mannschaft bestimmt versuchen, sich bestmöglich zu präsentieren!"
Viertelfinale 2 - Spiel 1: KSV Kängurus vs. EHC Kundl
Sa., 07. Februar 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Der Sieger der Division Ost - die KSV Kängurus - fightet am Samstag zum Viertelfinal-Auftakt in der Stadthalle Kapfenberg im ersten Match der Best-of-Three Serie gegen den EHC Kundl. Die Kapfenberger hatten sich erst am vergangenen Samstag mit einem fulminanten 7:1-Sieg im direkten Duell mit Titelverteidiger Sharks Gmunden Platz eins im Osten gesichert und sich dabei optimal eingestellt für den Playoff-Start präsentiert.
Der Meister von 2024 hatte in der Vorrunde insgesamt 15 Siege gefeiert, musste aber zuletzt auch zwei Heimniederlagen gegen den WEV hinnehmen. Das bestätigt die Aussagen von Spielertrainer Kris Reinthaler, der im Herbst öfter angesprochen hatte, dass die Teams im Osten enger zusammengerückt sind.
So waren vor allem die Duelle mit den Sharks Gmunden vor dem letzten Sieg alle auf einem extrem hohen Niveau, vor allem das Match Anfang Jänner mit dem 2:1-Overtimesieg der Kapfenberger war Werbung für die Ö Eishockey Liga.
Viertelfinal-Gegner Kundl hatte im Grunddurchgang insgesamt acht Siege gefeiert. Besonders hervorzuheben ist der 2:1-Sieg zum Jahresbeginn gegen den EHC Lustenau, die Tiroler hatten dem souveränen Westleader sensationell die erste Saisonniederlage zugefügt.
Auch der 2:1-Sieg zuletzt gegen den SC Hohenems zeigte, dass Kundl zuhause enge Partien mit einer starken Defensivleistung für sich entscheiden kann. Zudem mussten die Unterinntaler schon im Grunddurchgang im Fernduell mit den Wattens Penguins um den Playoff-Einzug einige Male Nervenstärke und Kämpferqualitäten beweisen.
Kapfenberg-Spielertrainer Kristof Reinthaler hofft gegen die Tiroler auf Leistungen seines Teams wie gegen Gmunden: "Wir müssen uns jetzt Gedanken machen über die Mannschaft Kundl, wir haben in den letzten Jahren eigentlich hauptsächlich gegen Hohenems unsere Spiele ausgetragen. In der Liga haben wir noch nie gegen Kundl gespielt, wir haben uns natürlich kurz informiert bei drei anderen Leuten und haben nicht nur blind gepickt und den Vierten genommen. Aber ich glaube, das ist von den Reisestrapazen eines der besten Teams, das wir hätten wählen können. Wir müssen nicht quer durch Österreich fahren, das ist positiv. Wenn wir an das letzte Spiel gegen Gmunden in irgendeiner Form anknüpfen können, dann bin ich sehr guter Dinge, dass wir einen sehr guten Run in den Playoffs hinlegen werden!"
Kundl-Obmann Stefan Rainer ist wie seine Mannschaft voller Vorfreude auf die fünfte Jahreszeit, nichts soll dem Zufall überlassen werden: "Mit dem Start der Playoffs beginnt die coolste Zeit der Saison. Die vergangenen Spiele haben gezeigt, wie eng und intensiv diese Liga ist. Kapfenberg hat in den letzten Wochen mit brutalen Ergebnissen, unter anderem mit dem Ausrufesieg gegen Gmunden und dem beeindruckenden 7:1, bewiesen, dass sie zurecht Erster ihrer Gruppe sind. Auch wir haben in den letzten Spielen einen klaren Schritt nach vorne gemacht, große Teams geschlagen und bewiesen, dass wir ganz klar in die Playoffs gehören. Als Team sind wir enger zusammengerückt und haben uns diesen Playoff-Start hart erarbeitet. Wir haben sowohl unsere eigenen letzten Spiele als auch jene von Kapfenberg genau analysiert und arbeiten hart daran, auswärts einen großen Erfolg einzufahren. Wir freuen uns auf die Playoffs, denn jetzt zählen nur noch Leidenschaft, Zusammenhalt und der unbedingte Wille zu gewinnen!"
Viertelfinale 3 - Spiel 1: UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein
Sa., 07. Februar 2026, 18:30 Uhr, muki Arena
Titelverteidiger UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden matcht sich am Samstag in der muki Arena beim Start ins Viertelfinale erneut mit dem HC Kufstein. Schon im Vorjahr trafen die beiden Klubs in der Runde der letzten Acht aufeinander: Die Tiroler hatten sich Anfang Februar 2025 mit einem klaren 4:0-Sieg beim Auswärtsspiel am Traunsee eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel in der Kufsteiner Eisarena geschaffen.
Die Haie schlugen auswärts zurück, glichen das Gesamtscore im damals noch im Champions Hockey League Modus ausgetragenen Viertelfinale bis knapp vor Halbzeit der Partie auf 4:4 aus. Im Schlussdrittel hatten die Dragons mit dem 1:4 wieder die Nase vorn, mit einem Doppelschlag binnen 30 Sekunden sicherte sich der spätere ÖEL-Meister den Aufstieg ins Halbfinale. An der 1:6-Heimniederlage und dem frühzeitigen Playoff-Aus in der Vorsaison hatten die Kufsteiner einige Zeit zu knabbern. Nun bietet sich für die Unterinntaler jedoch schnell die Chance auf eine Revanche.
Gmunden war vor Weihnachten das dominierende Team im Osten und war mit neun Siegen in Folge in die Saison gestartet. Mit einem 0:4 zuhause gegen den WEV knapp vor dem Heiligen Abend begann eine Serie von fünf Niederlagen, ehe sich der amtierende Meister wieder erfing.
Die Dragons waren im Westen hinter Lustenau und Hohenems Dritter, duellierten sich aber lange mit den Steinböcken um Tabellenplatz zwei. Während die Kufsteiner gegen Lustenau keinen Punkt holen konnten, stehen zwei eindrucksvolle Siege gegen Hohenems zu Buche - einmal Mitte Dezember mit einem 7:4 zuhause, einmal Anfang Jänner mit einem 5:2 auswärts.
Gregor Baumgartner, Head Coach der Sharks Gmunden, nimmt die Herausforderung gegen die Tiroler mit seinem Team an: "Wir freuen uns auf die Herausforderung und auf das erneute Duell gegen den HC Kufstein. Die Dragons werden auf jeden Fall bereit sein für die Revanche und es wird an uns liegen, ob wir genug Intensität in die Playoffs mitnehmen können!"
Kufsteins Head Coach Andreas Luchner brennt mit seiner Mannschaft auf Revanche: "Mit Gmunden treffen wir im Viertelfinale auf einen sehr starken Gegner, mit dem wir aus dem Vorjahr noch eine Rechnung offen haben. Daher freuen wir uns sehr auf eine heiße Playoff-Serie! Die Sharks haben die gesamte Saison über überzeugt, insbesondere mit dem Speed, den sie aufs Eis bringen. Aber auch wir stehen nicht umsonst im Playoff, wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und sind jetzt genau da, wo wir hinwollten. Um am Samstag mit der Führung in der Best-of-Three-Serie nach Hause zu fahren, müssen wir sicher unser bestes Eishockey zeigen und unsere Stärken ausspielen. Aber hey, es ist Playoff-Hockey - jetzt zählt jeder Shift, genau darauf haben wir hingearbeitet!"
Viertelfinale 4 - Spiel 1: SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Der amtierende Vizemeister SC Samina Hohenems kreuzt am Samstag im Eisstadion Hohenems beim Playoff-Start im Viertelfinale mit dem Wiener Eislauf-Verein die Schläger. Es ist das dritte Playoff-Duell der beiden Klubs in Serie. Vor zwei Jahren gab’s das Aufeinandertreffen ebenfalls im Viertelfinale. Damals feierten die Emser in Wien einen klaren 10:3-Sieg und beim Rückspiel ein 3:0.
Im Vorjahr gab es das Duell der Open-Air spielenden Klubs im Halbfinale. Die Steinböcke siegten damals Ende Februar zuhause im Herrenried mit 3:0 und sicherten sich eine Woche darauf mit einem hart umkämpften 1:0-Auswärtssieg in der WEV Arena am Heumarkt und dem Gesamtscore von 4:0 den Aufstieg ins Finale. Dort mussten die Emser gegen die Sharks Gmunden eine Niederlage hinnehmen und wurden damit zum dritten Mal in Folge Vizemeister der Ö Eishockey Liga.
Die Vorarlberger waren in der ersten Saisonhälfte mit neun Siegen und nur einer Penaltyshootout-Niederlage am Weltspartag im Derby gegen Lustenau dem Lokalrivalen in der Tabelle auf den Fersen, ehe am Feiertag Anfang Dezember mit einer 0:2-Niederlage erneut im Derby gegen Lustenau ein kleiner Einbruch begann, der sich in der zweiten Vorrunden-Hälfte mit insgesamt sechs Niederlagen in zehn Partien zu Buche schlug.
Am letzten Vorrundenspieltag meldete sich der Schlittschuhclub mit dem 3:2-Heimsieg im letzten Derby gegen den Westsieger zurück und bereit für die Playoffs. Der WEV war hinter Kapfenberg und Gmunden mit elf Siegen die klar drittstärkste Kraft im Osten, zwei Auswärtssiege zuletzt in Kapfenberg und auch zwei Siege gegen die Sharks Gmunden untermauern, dass mit den Wienern bei einer guten Tagesverfassung zu rechnen ist.
Hohenems-Sportdirektor Matthias Fritz erwartet einen starken und mit viel Selbstvertrauen spielenden WEV: "Zum dritten Mal in Serie treffen wir auf den WEV. Bereits in der vergangenen Saison waren die Duelle hart umkämpft und auch heuer haben sich die Wiener personell erneut gut verstärkt. Nach dem Sieg gegen Kapfenberg kommen sie mit viel Selbstvertrauen in die Serie. Aber auch wir gehen nach den letzten drei Spielen mit breiter Brust in diese Begegnung. Die Mannschaft ist bereit und freut sich auf eine intensive, spannende Serie, die wir zuhause starten dürfen!"
WEV-Head-Coach Philipp Ullrich schiebt die Favoritenrolle den Steinböcken zu, will die Vorarlberger mit seiner Mannschaft aber voll fordern: "Wir freuen uns auf die Spiele gegen Hohenems. Sie sind eine sehr gute und routinierte Mannschaft. Wir gehen sicher nicht als Favorit in diese Serie, werden uns aber bestmöglich vorbereiten, um ihnen einen harten Kampf zu liefern. Meine Mannschaft wird bereit sein!"
Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Viertelfinale
Spiel 1:
EHC Lustenau vs. ATSE Graz
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau - >> zum Livestream
KSV Kängurus vs. EHC Kundl
Sa., 07. Februar 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg - >> zum Livestream
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein
Sa., 07. Februar 2026, 18:30 Uhr, muki Arena - >> zum Livestream
SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems - >> zum Livestream
Spiel 2:
ATSE Graz vs. EHC Lustenau
Sa., 14. Februar 2026, 18:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle A)
EHC Kundl vs. KSV Kängurus
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kundl
HC Kufstein vs. UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Wiener Eislauf-Verein vs. SC Samina Hohenems
Sa., 14. Februar 2026, 18:00 Uhr, WEV Arena Heumarkt
Spiel 3: (Falls nötig)
EHC Lustenau vs. ATSE Graz
Di., 17. Februar 2026, Rheinhalle Lustenau
KSV Kängurus vs. EHC Kundl
Di., 17. Februar 2026, Stadthalle Kapfenberg
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein
Mi., 18. Februar 2026, muki Arena
SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein
Mi., 18. Februar 2026, Eisstadion Hohenems
Playoff-Modus und weitere Termine
Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden. Die Teams, die zuerst zwei Siege verbuchen können, steigen ins Halbfinale auf. Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit wird wie im Grunddurchgang eine fünfminütige Overtime bei Drei gegen Drei auf dem Eis gespielt. Sollte auch die Overtime keine Entscheidung bringen, folgt ein Penaltyschießen.
Halbfinal-Serien
Sa, 21. Februar 2026 | Sa., 28. Februar 2026 | Mi., 04. März 2026 (falls nötig)
Final-Serie
Sa., 07. März 2026 | Sa., 14. März 2026 | Sa., 21. März 2026 (falls nötig)
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