Kufstein biegt Gmunden in der Overtime - Kundl besiegt Kapfenberg sensationell im Shootout
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Viertelfinale 1 - Spiel 1: EHC Lustenau besiegt ATSE Graz klar
Der souveräne Sieger der Division West - EHC Lustenau - traf am Samstag zum Viertelfinal-Auftakt in der Rheinhalle im ersten Match der Best-of-Three-Serie auf den ATSE Graz. Die Steirer präsentierten sich in den ersten Minuten gegen überlegene Lustenauer defensiv kompakt und versuchten selbst, bei Puckeroberung schnell auf Offensive umzuschalten.
Zudem hatten die Gäste die erste Überzahl der Partie, ließen die numerische Überlegenheit jedoch ungenützt. Mit einem Doppelschlag lag der Favorit schnell mit zwei Toren voran. Nach einem schnellen Angriff über Martin Grabher Meier verwertete Christopher D‘Alvise den Querpass zum 1:0 (13.). Nur 31 Sekunden später zog David Slivnik vom linken Bullykreis ab und stellte auf 2:0 (13.). Die Löwen verabsäumten es, ihr erstes Powerplay für einen weiteren Treffer zu nützen, kontrollierten das Match jedoch mit dem Zweitore-Vorsprung bis zur ersten Sirene.
Lustenau startete mit zwei Unterzahlspielen ins zweite Drittel, dem ATSE gelang jedoch in dieser Phase der Anschlusstreffer nicht. Nach einem schönen Angriff bauten die Hausherren den Vorsprung kurz nach Ablauf einer Überzahl aus. Christopher D’Alvise traf mit einem satten Schuss zum 3:0 (33.). Wenig später legten die souverän agierenden Lustenauer nach: Daniel Stefan traf nach einem Bully mit einem Weitschuss zum 4:0 (34.).
Im Schlussabschnitt war auch der ATSE Graz im Viertelfinale angekommen: Cody Wickstrom überraschte Lustenau-Keeper Felix Beck mit einem Schuss ins kurze Eck, die Grazer verkürzten auf 1:4 (44.). Die Steirer legten nach: Mathias Werkl schloss einen schönen Angriff zum 2:4 ab, plötzlich war die Partie wieder spannend (48.). Dann hatte Christopher D’Alvise einen Energieanfall, spielte mit Tempo die ATSE-Defensive schwindlig und traf mit seinem dritten Volltreffer zum 5:2 (51.).
Manuel Metzler fälschte in Überzahl einen Schuss von Jonas Kutzer zum 6:2 und zur Vorentscheidung ab (53.). 46 Sekunden vor dem Ende Ricardo Bell sorgte Ricardo Bell mit seinem Treffer zum 7:2 für den Endstand (60.). Lustenau ging mit dem klaren Heimsieg in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 in Führung und kann am nächsten Samstag in Graz den Halbfinal-Einzug fixieren.
Viertelfinale 2 - Spiel 1: EHC Kundl besiegt Kapfenberg sensationell im Shootout
Der Sieger der Division Ost - die KSV Kängurus - fightete am Samstag zum Viertelfinal-Auftakt in der Stadthalle Kapfenberg im ersten Match der Best-of-Three Serie gegen den EHC Kundl. Gleich von Beginn an lieferten sich die beiden Teams einen engen und spannenden Playoff-Kampf.
Die Tiroler hatten das erste Powerplay, der Führungs-Treffer gelang den Unterinntalern jedoch nicht. Ganz anders machten es die Kapfenberger in ihrer ersten Überzahl: Lukas Telsnig zog vom rechten Bullykreis ab und brachte die Kängurus zwei Minuten vor Drittelende mit 1:0 voran (18.).
Auch im zweiten Drittel lieferten sich die beiden Mannschaften ein flottes Hin und Her, spielten aber auch defensiv stark. Beide Goalies - Oliver Zirngast bei den Kapfenbergern und Jakub Kostelny bei Kundl - bestätigten ihre starken Leistungen aus dem Grunddurchgang. Die Kängurus hatten knapp nach Halbzeit der Partie eine weitere Überzahl, ein weiteres Tor gelang nicht.
Zu Beginn des Schlussdrittels spielten die Gäste zwei Mal in Folge in numerischer Überlegenheit, Kundl drückte auf den Ausgleich, es blieb jedoch beim knappen Eintore-Vorsprung der Mürztaler. Die Tiroler verbissen sich immer mehr ins Match und kamen zum Ausgleich: Sebastian Schild traf nach einem schnellen Konter aus dem Slot zum 1:1 (52.) und leitete in der Stadthalle Kapfenberg die Crunchtime ein.
Nachdem es nach 60 Minuten stand, ging die Partie in die Verlängerung, in der beide Teams den Sieg auf der Schlägerschaufel hatten. Schlussendlich musste der Showdown namens Penaltyschießen zur Entscheidungsfindung her: Dort traf Michal Kluka als einziger Schütze, sicherte dem EHC Kundl den sensationellen 2:1-Auswärtssieg und den Matchpuck für den Halbfinal-Einzug im Heimspiel am nächsten Samstag.
Viertelfinale 3 - Spiel 1: HC Kufstein biegt Meister Sharks Gmunden in der Overtime
Titelverteidiger UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden matchte sich am Samstag in der muki Arena beim Beginn des Viertelfinales wie im Vorjahr mit dem HC Kufstein. Die Oberösterreicher starteten blitzartig in die Partie: Lukas Stöttner übernahm die von der Bande zurückspringende Scheibe und schoss zum frühen 1:0 ein (4). Beide Teams lieferten sich im ersten Abschnitt einen offenen und intensiven Schlagabtausch.
Bei jedem Wechsel war das Playoff-Knistern in der muki Arena am Traunsee zu spüren. Die Dragons hatten eine 5:3-Überzahl und warteten geduldig auf die Chance. Gerade als der vierte Haie-Crack zurück auf das Eis kam, verwertete Markus Prock einen Querpass von Tomáš Vildumetz aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich (7.).
Beide Defensivreihen agierten in den ersten 20 Minuten stark, ganz hinten strahlten die beiden Goalies - Tobias Windhofer bei den Sharks und Thomas Pfarrmaier bei den Dragons - Sicherheit aus. 24 Sekunden vor Drittelende lag der amtierende Meister wieder voran: Fabian Richter übernahm einen Pass von Moritz Neurauter direkt und erzielte das 2:1 (20.).
Im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielcharakter wenig, beide Mannschaften lieferten sich einen klassischen Playoff-Fight. Kufstein gelang per Shorthander der Ausgleich: Valentin Hammerle fing in Unterzahl hinter dem Tor einen Pass der Gmundner ab, spielte auf Clemens Paulweber, der aus kurzer Distanz zum 2:2 einnetzte (36). Danach drückten die Sharks noch in dieser Überzahl auf die neuerliche Führung, Treffer gelang jedoch keiner.
Das erneute Playoff-Duell der beiden Viertelfinal-Kontrahenten aus dem Vorjahr hielt alles, was es versprochen hatte. Das Spiel wurde mit jedem Wechsel immer mehr zum Krimi. Im dritten Abschnitt führten erstmals die Gäste, nachdem Haie-Crack Patrick Gaffal nach einem Stockschlag eine Fünfminuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte. Die Dragons zogen das Powerplay-Spiel immer enger auf und Markus Prock traf aus kurzer Distanz zum 3:2 (45.).
Die Oberösterreicher schlugen - ebenfalls in einer Überzahl - zurück: Paul Pirklbauer zog ab und erzielte knapp neun Minuten vor dem Ende den 3:3-Ausgleich (51.). Danach war Crunchtime angesagt, beiden Mannschaften gelang der Siegestreffer in der regulären Spielzeit nicht mehr, das Match ging in die Overtime.
Dort machte Aleksi Airaksinen einen Antritt über links, spielte auf Clemens Paulweber, der Kufstein nach 50 Sekunden in der Verlängerung zum 4:3-Auswärtssieg schoss (61.). Die Tiroler führen in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 und können am nächsten Samstag mit einem Heimsieg den Halbfinal-Einzug schaffen.
Viertelfinale 4 - Spiel 1: SC Hohenems lässt gegen WEV nichts anbrennen
Der amtierende Vizemeister SC Samina Hohenems kreuzte am Samstag im Eisstadion Hohenems beim Playoff-Start im Viertelfinale mit dem Wiener Eislauf-Verein die Schläger. Die Gastgeber erwischten einen Traumstart. Patrick Spannring spielte in der neutralen Zone auf Marcel Wolf, der der WEV-Defensive auf und davon eilte und Goalie Moritz Merkader beim 1:0 keine Chance ließ (4.).
Danach entwickelte sich im ersten Drittel ein intensives und temporeiches Duell mit vielen Zweikämpfen. Nach knapp elf Minuten gab’s nach einer Abwehr von HSC-Keeper Karlo Škec die ersten Playoff-Emotionen bei den Cracks. Felix Vonbun und Patrick Spannring bei Hohenems sowie Daniel Aschauer und Lucas Burzin beim WEV wanderten zum schnellen Abkühlen auf die Strafbank. Hohenems-Goalie Karlo Škec und sein Gegenüber Moritz Merkader ließen bis zum ersten Pausentee keine weiteren Gegentreffer zu, die Steinböcke führten nach dem ersten Abschnitt mit 1:0.
Mit dem ersten Angriff im zweiten Drittel erhöhten die Gastgeber auf 2:0, Patrick Spannring setzte nach genau 23 Sekunden einen platzierten Schuss vom linken Bullykreis in die Maschen (21.). Nach knapp 23 Minuten waren auch die Wiener im Playoff angekommen: Lukas Kaider kam nach einem Fehlpass der Vorarlberger in der Angriffszone an die Scheibe und schoss aus dem Slot staubtrocken zum 1:2 ein (24.).
Der Schlittschuhclub stellte noch im zweiten Abschnitt den Zweitore-Vorsprung wieder her: Christian Haidinger traf knapp fünf Minuten vor der zweiten Sirene aus dem Slot per Schlagschuss zum 3:1 (35.). Im letzten Abschnitt versuchte der WEV, ins Spiel zurückzukommen. Hohenems stand defensiv gut und jubelte über den vermeintlich nächsten Treffer, der jedoch aberkannt wurde. Benjamin Kyllönen erhöhte dann auf 4:1, er überraschte WEV-Keeper Merkader mit dem Bauerntrick (53.).
Früh riskierte Wiens Head Coach Philipp Ullrich und zog den Goalie, Patrick Spannring traf zum 5:1 und zur Entscheidung ins leere Tor (58.). Der SC Hohenems liegt in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 voran und hat am nächsten Samstag in Wien den ersten Matchpuck zum Einzug ins Halbfinale.
Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Viertelfinale
Spiel 1:
EHC Lustenau vs. ATSE Graz 7:2 (2:0,2:0,3:2)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Christopher D‘Alvise (12:22 Min., 32:25 Min., 50:14 Min.), David Slivnik (12:53 Min.), Daniel Stefan (33:42 Min.), Manuel Metzler (52:50 Min./PP1), Ricardo Bell (59:14 Min.)
Torschützen ATSE Graz: Cody Wickstrom (43:42 Min.), Mathias Werkl (47:46 Min.)
Stand in der Best-of-Three-Serie: 1:0
KSV Kängurus vs. EHC Kundl 1:2 n.P. (1:0,0:0,0:1,0:0,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschütze KSV Kängurus: Lukas Telsnig (17:58 Min./PP1)
Torschützen EHC Kundl: Sebastian Schild (51:48 Min.), Michal Kluka (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
Stand in der Best-of-Three-Serie: 0:1
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein 3:4 n.V. (2:1,0:1,1:1,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 18:30 Uhr, muki Arena
Torschützen Sharks Gmunden: Lukas Stöttner (03:40 Min.), Fabian Richter (19:36 Min.), Paul Pirklbauer (50:51 Min./PP1)
Torschützen HC Kufstein: Markus Prock (06:24 Min./PP1, 44:00 Min./PP1), Clemens Paulweber (35:01 Min./SH1, 60:50 Min.)
Stand in der Best-of-Three-Serie: 0:1
SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein 5:1 (1:0,2:1,2:0)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Marcel Wolf (03:52 Min.), Patrick Spannring (20:23 Min., 57:36 Min./EN), Christian Haidinger (34:57 Min.), Benjamin Kyllönen (52:15 Min.)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Lukas Kaider (23:02 Min.)
Stand in der Best-of-Three-Serie: 1:0
Spiel 2:
ATSE Graz vs. EHC Lustenau
Sa., 14. Februar 2026, 18:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle A)
EHC Kundl vs. KSV Kängurus
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kundl
HC Kufstein vs. UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Wiener Eislauf-Verein vs. SC Samina Hohenems
Sa., 14. Februar 2026, 18:00 Uhr, WEV Arena Heumarkt
Spiel 3: (Falls nötig)
EHC Lustenau vs. ATSE Graz
Mi., 18. Februar 2026, 19:30 Uhr Rheinhalle Lustenau
KSV Kängurus vs. EHC Kundl
Mi., 18. Februar 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein
Mi., 18. Februar 2026, 19:30 Uhr, muki Arena
SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein
Mi., 18. Februar 2026, tbd, Eisstadion Hohenems
Playoff-Modus und weitere Termine
Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden. Die Teams, die zuerst zwei Siege verbuchen können, steigen ins Halbfinale auf. Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit wird wie im Grunddurchgang eine fünfminütige Overtime bei Drei gegen Drei auf dem Eis gespielt. Sollte auch die Overtime keine Entscheidung bringen, folgt ein Penaltyschießen.
Halbfinal-Serien
Sa, 21. Februar 2026 | Sa., 28. Februar 2026 | Mi., 04. März 2026 (falls nötig)
Final-Serie
Sa., 07. März 2026 | Sa., 14. März 2026 | Sa., 21. März 2026 (falls nötig)
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