Finale! EHC Lustenau oder KSV Kängurus, wer holt sich die Meisterschaft?
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Finale - Spiel 1: EHC Lustenau vs. KSV Kängurus
Sa., 07. März 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Da waren es plötzlich nur noch Zwei: Der EHC Lustenau trifft am Samstag im ersten Final-Heimspiel der Ö Eishockey Liga in der Rheinhalle Lustenau auf die KSV Kängurus. Es ist der mit Spannung erwartete Auftakt in die Best-of-Three-Serie der beiden besten Teams im Grunddurchgang.
Lustenau dominierte die Division West, holte in 20 Spielen 18 Siege und musste nur zwei Niederlagen - ein 1:2 gegen den EHC Kundl Anfang Jänner und ein 2:3 gegen den SC Hohenems im letzten Derby Ende Jänner - hinnehmen. Imposant war die Offensivpower der Löwen mit 114 Volltreffern, aber auch defensiv spielten die Vorarlberger mit nur 34 Gegentreffern stark.
Am Ende hatte der EHC 53 Punkte am Konto und verwies den Lokalrivalen Hohenems mit 14 Punkten Vorsprung auf Rang zwei. Im Playoff-Viertelfinale setzten sich die Lustenauer gegen den ATSE Graz mit einem 7:2-Heimsieg und einem 4:1-Auswärtserfolg mit 2:0 durch. Auch im Halbfinale gegen den HC Kufstein gelang ein "Sweep" - nach dem 4:1 zuhause gab’s auswärts in Tirol einen 8:0-Kantersieg.
Die Kapfenberger mussten im Grunddurchgang der Division Ost wesentlich mehr kämpfen, um am Ende in der Tabelle vorne zu sein. Nach zwei Niederlagen beim Saisonstart feierten die Steirer zwölf Siege in Folge, Tabellenführer Sharks Gmunden war jedoch lange Zeit nicht vom Platz an der Sonne zu verdrängen.
Erst mit einem klaren 7:1-Heimsieg im direkten Showdown gegen die Oberösterreicher in der letzten Runde sicherten sich die Kängurus endgültig Platz eins, den sie am 9. Jänner erstmals in der laufenden Spielzeit erobert hatten. Insgesamt feierten die Mürztaler in der Vorrunde 15 Siege, kassierten fünf Niederlagen und lagen am Ende des Grunddurchganges mit 45 Punkten drei Zähler vor Gmunden.
Die Kapfenberger waren im Osten mit 84 erzielten Treffern das offensivstärkste Team, dem gegenüber standen 49 Gegentreffer. Beim Playoff-Start im Viertelfinale gegen den EHC Kundl gab’s für die Kapfenberger zuhause bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschießen einen Weckruf. Mit dem klaren 6:0-Auswärtssieg in Tirol und einem lange Zeit hartumkämpften 5:2-Heimsieg im alles entscheidenden Match zogen die Mürztaler ins Halbfinale ein.
Dort gelang der Kapfenberger Sportvereinigung mit einem "Sweep" gegen den SC Hohenems die Revanche für das Viertelfinal-Aus in der letzten Saison. Spektakulär war dabei die Aufholjagd im Heimspiel nach 0:3- und 1:4-Rückstand in den letzten Spielminuten, am Ende setzten sich die Kapfenberger im Penaltyschießen 5:4 durch. Auswärts ließen die Steirer nicht mehr viel anbrennen und feierten einen 7:3-Sieg.
Dániel Fekete, Head Coach des EHC Lustenau, setzt auf eine genau Analyse des Finalgegners: "In Kufstein haben wir ein schnörkelloses und zielstrebiges Eishockey gezeigt und sind verdient in diese Finalserie aufgestiegen. Mit Kapfenberg kommt nun ein Gegner in die Rheinhalle, auf den wir in den bisherigen zwei Jahren in dieser Liga noch nie getroffen sind. Wir freuen uns auf die bevorstehende Aufgabe und werden alles versuchen, um den Meistertitel nach Lustenau zu holen. Doch bis dahin warten noch mindestens zwei Spiele auf uns, in denen wir uns von der besten Seite zeigen müssen. Kapfenberg verfügt über viele routinierte Spieler, die ebenfalls den Titel anstreben. Wir werden den Gegner so genau wie möglich studieren, um am Samstag bestens gerüstet zu sein!"
Kapfenbergs Spielertrainer Kristof Reinthaler weiß, dass gegen die offensivstarken Vorarlberger eine defensive Topleistung nötig ist: "Mit Lustenau kommt bestimmt der große Favorit auf uns zu, der Erstplatzierte im Grunddurchgang. Wir waren eh dicht dahinter als Zweitplatzierter. Ich denke, das wird eine sehr attraktive Serie werden. Wir müssen natürlich schauen, dass wir alle zu 100 Prozent bereit sind. Lustenau ist eine sehr gefährliche Mannschaft, was die Offensive betrifft. Daher heißt das, dass wir defensiv wirklich sicher und kompakt eingestellt und auch bereit sein müssen. Es geht dieses Wochenende schon wieder auf Richtung Vorarlberg, wir hoffen, dass wir da natürlich gleich einmal vorlegen können, das wäre natürlich wichtig und schön für unser Heimspiel zuhause, wo wir uns dann eine richtig volle Halle wünschen würden. Wichtig ist jetzt einmal das erste Spiel auswärts und da werden wir schauen, dass wir topbereit starten werden!"
Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Finale
Spiel 1:
EHC Lustenau vs. KSV Kängurus
Sa., 07. März 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau - >> zum Livestream
Spiel 2:
KSV Kängurus vs. EHC Lustenau
Sa., 14. März 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg - >> zum Livestream
Spiel 3 (Falls nötig):
EHC Lustenau vs. KSV Kängurus
Sa., 21. März 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau - >> zum Livestream
Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Halbfinale
Spiel 2:
HC Kufstein vs. EHC Lustenau 0:8 (0:2,0:6,0:0)
Sa., 28. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Torschützen EHC Lustenau: Dominic Haberl (01:11 Min.), Christopher D’Alvise (08:30 Min., 34:00 Min., 36:14 Min./PP1), Martin Grabher Meier (27:24 Min., 29:19 Min./PP1), Robin Wüstner (29:54 Min.), Lucas Haberl (37:37 Min./PP1)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 0:2
SC Hohenems vs. KSV Kängurus 3:7 (0:4,2:2,1:1)
Sa., 28. Februar 2026, 18:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Eric Ockert (21:43 Min.), Patrick Spannring (35:43 Min./PP1), Ricards Purins (49:13 Min.)
Torschützen KSV Kängurus: Neal Unterluggauer (03:18 Min.), Florian Hoppl (06:55 Min.), Kevin Moderer (07:43 Min.), Lukas Draschkowitz (19:28 Min./PP2), Pierre Graf (32:00 Min.), Manuel Trost (32:25 Min.), Luca Fasching (58:58 Min./EN)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 0:2
Spiel 1:
EHC Lustenau vs. HC Kufstein 4:1 (0:1,3:0,1:0)
Sa., 21. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Christopher D’Alvise (24:41 Min., 33:10 Min.), Adem Kandemir (26:45 Min.), Riku Tiainen (49:57 Min.)
Torschütze HC Kufstein: Christian Pittl (15:16 Min.)
KSV Kängurus vs. SC Hohenems 5:4 n.P. (0:2,1:1,3:1,0:0,1:0)
Sa., 21. Februar 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Manuel Trost (34:01 Min.), Lukas Draschkowitz (54:01 Min./PP2), Pierre Graf (57:34 Min.), Neal Unterluggauer (58:34 Min.), Florian Hoppl (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
Torschützen SC Hohenems: Patrick Spannring (02:22 Min.), Fabian Mandlburger (12:21 Min.), Eric Ockert (30:21 Min., 50:29 Min.)
Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Viertelfinale
Spiel 3:
KSV Kängurus vs. EHC Kundl 5:2 (1:1,2:1,2:0)
Mi., 18. Februar 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (11:16 Min./PP2, 23:23 Min./PP1), Luca Fasching (37:08 Min.), Lukas Telsnig (53:58 Min.)
Torschützen EHC Kundl: Maximilian Mackner (08:12 Min.), Lukas Thaler (31:16 Min./PP1)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1
SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein 6:1 (2:0,2:1,2:0)
Mi., 18. Februar 2026, 19:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen SC Hohenems: Ricards Purins (00:54 Min, 10:29 Min./PP1, 25:27 Min./PP2, 36:40 Min.), Dominik Hron (48:32 Min.), Sandro Schadl (55:50 Min./SH1/EN)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Xaver Emslander (30:13 Min.)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1
Spiel 2:
ATSE Graz vs. EHC Lustenau 1:4 (0:1,0:0,1:3)
Sa., 14. Februar 2026, 18:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle A)
Torschütze ATSE Graz: Filip Matijević (43:49 Min.)
Torschützen EHC Lustenau: Lucas Haberl (02:14 Min.), Martin Grabher Meier (40:38 Min.) Robin Wüstner (47:51 Min.), Christopher D’Alvise (58:58 Min./SH1/EN)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 0:2
EHC Kundl vs. KSV Kängurus 0:6 (0:3,0:3,0:0)
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kundl
Torschützen KSV Kängurus: Kevin Moderer (09:19 Min.), Pierre Graf (10:24 Min./PP1), Christoph Draschkowitz (13:26 Min., 28:30 Min.), Stefan Trost (33:10 Min.), Phileas Lyssy (38:18 Min./PP1)
HC Kufstein vs. UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden 4:3 n.P. (2:2,0:0,1:1,0:0,1:0)
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Torschützen HC Kufstein: Stefan Reiter (12:30 Min., 41:22 Min.), Aleksi Airaksinen (19:31 Min.), Clemens Paulweber (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
Torschützen Sharks Gmunden: Moritz Neurauter (02:24 Min.), 09:53 Hubert Berger (09:53 Min.), Jonas Kail (52:57 Min./PP1)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:0
Wiener Eislauf-Verein vs. SC Samina Hohenems 3:2 (1:1,1:0,1:1)
Sa., 14. Februar 2026, 18:00 Uhr, WEV Arena Heumarkt
Torschützen Wiener Eislauf-Verein: Patrick Bolterle (17:05 Min.), Rupert Fichtinger (29:11 Min./PP1), Richard Gruber (45:21 Min.)
Torschützen SC Hohenems: Christian Haidinger (02:55 Min.), Marcel Wolf (57:51 Min./PP1)
Spiel 1:
EHC Lustenau vs. ATSE Graz 7:2 (2:0,2:0,3:2)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Christopher D‘Alvise (12:22 Min., 32:25 Min., 50:14 Min.), David Slivnik (12:53 Min.), Daniel Stefan (33:42 Min.), Manuel Metzler (52:50 Min./PP1), Ricardo Bell (59:14 Min.)
Torschützen ATSE Graz: Cody Wickstrom (43:42 Min.), Mathias Werkl (47:46 Min.)
KSV Kängurus vs. EHC Kundl 1:2 n.P. (1:0,0:0,0:1,0:0,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschütze KSV Kängurus: Lukas Telsnig (17:58 Min./PP1)
Torschützen EHC Kundl: Sebastian Schild (51:48 Min.), Michal Kluka (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein 3:4 n.V. (2:1,0:1,1:1,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 18:30 Uhr, muki Arena
Torschützen Sharks Gmunden: Lukas Stöttner (03:40 Min.), Fabian Richter (19:36 Min.), Paul Pirklbauer (50:51 Min./PP1)
Torschützen HC Kufstein: Markus Prock (06:24 Min./PP1, 44:00 Min./PP1), Clemens Paulweber (35:01 Min./SH1, 60:50 Min.)
SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein 5:1 (1:0,2:1,2:0)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Marcel Wolf (03:52 Min.), Patrick Spannring (20:23 Min., 57:36 Min./EN), Christian Haidinger (34:57 Min.), Benjamin Kyllönen (52:15 Min.)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Lukas Kaider (23:02 Min.)
Playoff-Modus
Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden. Die Teams, die zuerst zwei Siege verbuchen können, steigen ins Halbfinale auf. Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit wird wie im Grunddurchgang eine fünfminütige Overtime bei Drei gegen Drei auf dem Eis gespielt. Sollte auch die Overtime keine Entscheidung bringen, folgt ein Penaltyschießen. Im Halbfinale spielt der nach Phase 1 bestplatzierte Sieger des Viertelfinales gegen den nach Phase 1 schlechtplatziertesten Sieger des Viertelfinales. Im Finale spielen die Halbfinal-Sieger gegeneinander.
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