Kapfenberg siegt nach Aufholjagd gegen Hohenems im Shootout - Lustenau legt gegen Kufstein vor
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Halbfinale 1 - Spiel 1: EHC Lustenau feiert Heimsieg gegen den HC Kufstein
Der EHC Lustenau traf im Halbfinale der Ö Eishockey Liga zum Auftakt der Best-of-Three-Serie am Samstag in der Rheinhalle Lustenau vor fast 1.000 Fans auf den HC Kufstein. Das Duell des Siegers der Division West gegen den Tabellen-Dritten im Westen nach dem Grunddurchgang war von Beginn an eine von beiden Teams intensiv geführte Angelegenheit.
Die Löwen, die bisher kein einziges Heimspiel in dieser Saison verloren hatten, übernahmen schnell das Kommando. Die Dragons hielten zu Beginn voll dagegen und überstanden früh die heikle Phase einer Unterzahl, die sogar für rund eineinhalb Minuten eine 3:5-Unterlegenheit brachte. Die ersten Emotionen kochten hoch, das Playoff-Feeling sorgte schon im ersten Abschnitt für ein Knistern in der Rheinhalle.
Nach einem schnellen und schnörkellosen Konter über Clemens Paulweber, der den Gegenangriff einleitete sowie den finalen Pass spielte, und Herbert Steiner schoss Christian Pittl aus dem Slot staubtrocken zur 1:0-Führung für die Kufsteiner ein (16.).
Auch im zweiten Drittel waren die Gastgeber überlegen, schnürten die Tiroler immer wieder in deren Verteidigungszone ein. Kufstein spielte im Verbund mit dem stark agierenden Goalie Thomas Pfarrmaier defensiv stark und wartete geduldig auf Konterchancen. Dann zog Lustenau-Verteidiger Jonas Kutzer von der blauen Linie ab, Goalgetter Christopher D’Alvise überzuckerte die Situation nach einem Getümmel am schnellsten und erzielte aus kurzer Distanz den 1:1-Ausgleich (25.).
Knapp zwei Minuten später legte Lustenau nach: Adem Kandemir verwertete ein Zuspiel von Daniel Stefan vom linken Bullykreis direkt und sorgte mit dem 2:1 für die erstmalige Lustenauer Führung (27.). Die Gäste verabsäumten es in ihrer ersten Überzahl, den Ausgleich zu erzielen. Auf der anderen Seite zog Verteidiger Jonas Kutzer ab und Chris D’Alvise fälschte zum 3:1 ab (34.).
Für den Beginn des letzten Abschnitts nahmen die Vorarlberger eine Überzahl mit, konnten in dieser numerischen Überlegenheit den Vorsprung jedoch nicht ausbauen. Nach fünf Minuten hatten die Gäste ein weiteres Powerplay, in dem den Dragons jedoch auch kein Treffer gelang.
Knapp zehn Minuten vor dem Ende gelang den Lustenauern die Entscheidung: Der finnische Stürmer Riku Tiainen deutete am rechten Bullykreis einen Pass an und sendete die Scheibe ansatzlos zum 4:1 in die Maschen (50.). Lustenau liegt mit dem 4:1-Sieg in der Halbfinal-Serie mit 1:0 voran. Das zweite Match in der Best-of-Three-Serie steigt in einer Woche in der Eisarena Kufstein.
Halbfinale 2 - Spiel 1: Kapfenberg siegt nach Aufholjagd gegen den SC Hohenems
Die KSV Kängurus fighteten im Halbfinale der Ö Eishockey Liga im ersten Match der Best-of-Three-Serie am Samstag in der Stadthalle Kapfenberg vor über 1.000 Fans gegen den SC Samina Hohenems. Die beiden Teams duellieren sich in der fünften ÖEL-Saison zum bereits fünften Mal in einer Playoff-Serie, nach vier Playoff-Duellen steht es 2:2.
Die Steinböcke, die im Line Up nur mit 14 Feldspielern ins Mürztal gekommen waren, erwischten einen Traumstart: Patrick Spannring zog nach einem schnellen Konter alleine auf Kapfenberg-Goalie Oliver Zirngast und schoss trocken zum 1:0 ein (3.). Die Steirer versuchten auf den Ausgleich zu gehen, aber Hohenems-Keeper Karlo Škec ließ zunächst keinen Gegentreffer zu.
Die Gäste, die schlussendlich im ersten Drittel fünf Torschüsse mehr hatten, zeigten sich in der Offensive effizient: Nach einem Faceoff an der eigenen blauen Linie lancierten die Vorarlberger erneut einen schnellen Konter, Leon Schmeiser spielte von der rechten Seite quer vor das Tor, wo Fabian Mandlburger die Schlägerschaufel hinhielt und aus kurzer Distanz auf 2:0 stellte (13.). Knapp drei Minuten vor Drittelende hatten die Kängurus ihr erstes Überzahl-Spiel, konnten aus der numerischen Überlegenheit kein Kapital in Form des ersten Treffers schlagen. Gegen Drittelende wurde es zum ersten Mal emotional, die Gemüter beruhigten sich aber schnell wieder.
Wie schon in den ersten 20 Minuten lieferten sich die beiden "alten Bekannten" auch im Mittelabschnitt ein flottes und intensives Spiel. Früh hatten die Kapfenberger ihre nächste Powerplay-Gelegenheit, wieder blieben die Mürztaler ohne Torerfolg. Der Sieger der Division Ost kämpfte verbissen darum, endlich in der Halbfinal-Serie anzukommen, aber die Schüsse auf HSC-Keeper Karlo Škec fielen meist zu zentral aus.
Die Emser ihrerseits versuchten, das Match und den Zweitore-Vorsprung unter Kontrolle zu halten, sowie schnelle Konter zu fahren. Ricards Purins, der die Kapfenberger Defensive schwindlig spielte, brachte die Scheibe auf Eric Ockert, der 21 Sekunden nach Halbzeit der Partie aus dem Slot das 3:0 für den Schlittschuhclub erzielte (31.).
Knapp vier Minuten später verkürzten die Kapfenberger auf 1:3, Manuel Trost bezwang Hohenems-Keeper Škec mit einem herrlichen Wristshot aus dem Slot (35.). Gleich danach hatte das Team von Spielertrainer Kristof Reinthaler in einer weiteren Überzahl die Chance auf den Anschlusstreffer, der aber in dieser Phase nicht gelang.
Im Schlussdrittel war Crunchtime angesagt: Kapfenberg fuhr energisch an, Hohenems verteidigte geschickt. Dann hatte Eric Ockert einen Energieanfall auf der rechten Seite, ließ einen Kapfenberger Verteidiger aussteigen und sendete die Scheibe zum 4:1 für Hohenems ein (51.). Danach hatten die Kängurus eine Überzahl, lange sogar in einer 5:3-Überlegenheit. Lukas Draschkowitz kehrte den Puck knapp sechs Minuten vor dem Ende aus kurzer Distanz zum 2:4 über die Linie (55.), das Match war wieder spannend.
Und plötzlich war es ein Krimi: Pierre Graf traf aus kurzer Distanz zum 3:4-Anschlusstreffer (58.). Dann zogen die Hausherren ihren Goalie, Kapfenberg belagerte weiterhin das gegnerische Tor und Neal Unterluggauer bugsierte die Scheibe nach einem Gestocher genau eine Minute nach dem Anschlusstreffer zum 4:4-Ausgleich über die Linie (59.).
Die Partie ging nach der Kapfenberger Aufholjagd in die Overtime, in der Hohenems gegen Ende eine 4:3-Überzahl hatte, diese aber nicht zum Siegestreffer nützen konnte. Der Showdown namens Penaltyschießen folgte. Dort traf Florian Hoppl als einziger Schütze und sicherte den Kängurus den 5:4-Sieg und die 1:0-Serienführung. Die Steirer können am nächsten Samstag mit einem Auswärtssieg in Hohenems das Final-Ticket buchen.
Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Halbfinale
Spiel 1:
EHC Lustenau vs. HC Kufstein 4:1 (0:1,3:0,1:0)
Sa., 21. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Christopher D’Alvise (24:41 Min., 33:10 Min.), Adem Kandemir (26:45 Min.), Riku Tiainen (49:57 Min.)
Torschütze HC Kufstein: Christian Pittl (15:16 Min.)
Stand in der Best-of-Three-Serie: 1:0
KSV Kängurus vs. SC Hohenems 5:4 n.P. (0:2,1:1,3:1,0:0,1:0)
Sa., 21. Februar 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Manuel Trost (34:01 Min.), Lukas Draschkowitz (54:01 Min./PP2), Pierre Graf (57:34 Min.), Neal Unterluggauer (58:34 Min.), Florian Hoppl (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
Torschützen SC Hohenems: Patrick Spannring (02:22 Min.), Fabian Mandlburger (12:21 Min.), Eric Ockert (30:21 Min., 50:29 Min.)
Stand in der Best-of-Three-Serie: 1:0
Spiel 2:
HC Kufstein vs. EHC Lustenau
Sa., 28. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
SC Hohenems vs. KSV Kängurus
Sa., 28. Februar 2026, 18:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Spiel 3 (Falls nötig):
EHC Lustenau vs. HC Kufstein
Mi., 04. März 2026, Rheinhalle Lustenau
KSV Kängurus vs. SC Hohenems
Mi., 04 März 2026, Stadthalle Kapfenberg
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Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Viertelfinale
Spiel 3:
KSV Kängurus vs. EHC Kundl 5:2 (1:1,2:1,2:0)
Mi., 18. Februar 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (11:16 Min./PP2, 23:23 Min./PP1), Luca Fasching (37:08 Min.), Lukas Telsnig (53:58 Min.)
Torschützen EHC Kundl: Maximilian Mackner (08:12 Min.), Lukas Thaler (31:16 Min./PP1)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1
SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein 6:1 (2:0,2:1,2:0)
Mi., 18. Februar 2026, 19:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen SC Hohenems: Ricards Purins (00:54 Min, 10:29 Min./PP1, 25:27 Min./PP2, 36:40 Min.), Dominik Hron (48:32 Min.), Sandro Schadl (55:50 Min./SH1/EN)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Xaver Emslander (30:13 Min.)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1
Spiel 2:
ATSE Graz vs. EHC Lustenau 1:4 (0:1,0:0,1:3)
Sa., 14. Februar 2026, 18:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle A)
Torschütze ATSE Graz: Filip Matijević (43:49 Min.)
Torschützen EHC Lustenau: Lucas Haberl (02:14 Min.), Martin Grabher Meier (40:38 Min.) Robin Wüstner (47:51 Min.), Christopher D’Alvise (58:58 Min./SH1/EN)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 0:2
EHC Kundl vs. KSV Kängurus 0:6 (0:3,0:3,0:0)
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kundl
Torschützen KSV Kängurus: Kevin Moderer (09:19 Min.), Pierre Graf (10:24 Min./PP1), Christoph Draschkowitz (13:26 Min., 28:30 Min.), Stefan Trost (33:10 Min.), Phileas Lyssy (38:18 Min./PP1)
HC Kufstein vs. UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden 4:3 n.P. (2:2,0:0,1:1,0:0,1:0)
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Torschützen HC Kufstein: Stefan Reiter (12:30 Min., 41:22 Min.), Aleksi Airaksinen (19:31 Min.), Clemens Paulweber (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
Torschützen Sharks Gmunden: Moritz Neurauter (02:24 Min.), 09:53 Hubert Berger (09:53 Min.), Jonas Kail (52:57 Min./PP1)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:0
Wiener Eislauf-Verein vs. SC Samina Hohenems 3:2 (1:1,1:0,1:1)
Sa., 14. Februar 2026, 18:00 Uhr, WEV Arena Heumarkt
Torschützen Wiener Eislauf-Verein: Patrick Bolterle (17:05 Min.), Rupert Fichtinger (29:11 Min./PP1), Richard Gruber (45:21 Min.)
Torschützen SC Hohenems: Christian Haidinger (02:55 Min.), Marcel Wolf (57:51 Min./PP1)
Spiel 1:
EHC Lustenau vs. ATSE Graz 7:2 (2:0,2:0,3:2)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Christopher D‘Alvise (12:22 Min., 32:25 Min., 50:14 Min.), David Slivnik (12:53 Min.), Daniel Stefan (33:42 Min.), Manuel Metzler (52:50 Min./PP1), Ricardo Bell (59:14 Min.)
Torschützen ATSE Graz: Cody Wickstrom (43:42 Min.), Mathias Werkl (47:46 Min.)
KSV Kängurus vs. EHC Kundl 1:2 n.P. (1:0,0:0,0:1,0:0,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschütze KSV Kängurus: Lukas Telsnig (17:58 Min./PP1)
Torschützen EHC Kundl: Sebastian Schild (51:48 Min.), Michal Kluka (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein 3:4 n.V. (2:1,0:1,1:1,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 18:30 Uhr, muki Arena
Torschützen Sharks Gmunden: Lukas Stöttner (03:40 Min.), Fabian Richter (19:36 Min.), Paul Pirklbauer (50:51 Min./PP1)
Torschützen HC Kufstein: Markus Prock (06:24 Min./PP1, 44:00 Min./PP1), Clemens Paulweber (35:01 Min./SH1, 60:50 Min.)
SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein 5:1 (1:0,2:1,2:0)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Marcel Wolf (03:52 Min.), Patrick Spannring (20:23 Min., 57:36 Min./EN), Christian Haidinger (34:57 Min.), Benjamin Kyllönen (52:15 Min.)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Lukas Kaider (23:02 Min.)
Playoff-Modus und weitere Termine
Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden. Die Teams, die zuerst zwei Siege verbuchen können, steigen ins Halbfinale auf. Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit wird wie im Grunddurchgang eine fünfminütige Overtime bei Drei gegen Drei auf dem Eis gespielt. Sollte auch die Overtime keine Entscheidung bringen, folgt ein Penaltyschießen. Im Halbfinale spielt der nach Phase 1 bestplatzierte Sieger des Viertelfinales gegen den nach Phase 1 schlechtplatziertesten Sieger des Viertelfinales. Im Finale spielen die Halbfinal-Sieger gegeneinander.
Final-Serie
Sa., 07. März 2026 | Sa., 14. März 2026 | Sa., 21. März 2026 (falls nötig)
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