Dornbirn Bulldogs feiern in der ÖEL Last-Minute-Sieg gegen die Wattens Penguins

Der Dornbirner EC Bulldogs feierte zum Abschluss des Spieltages in der Division West am Sonntag einen knappen 4:3-Sieg gegen die Wattens Penguins. Der Siegestreffer für die Vorarlberger fiel acht Sekunden vor dem Ende. Bereits am Samstag feierte der SC Hohenems im Schlager auswärts gegen den HC Kufstein einen knappen 3:2-Sieg. Der EHC Lustenau startete mit einem 3:1-Erfolg gegen den EHC Kundl in seine zweite ÖEL-Saison. In der Division Ost setzte sich Titelverteidiger Sharks Gmunden im Schlager gegen die KSV Kängurus am Ende mit 3:0 durch. Das Spiel HDK Maribor gegen den Wiener Eislauf-Verein wurde mit 5:0 und drei Punkten für den WEV strafverifiziert.

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Zum Abschluss des ersten vollen Spieltages in der Ö Eishockey Liga traf der Dornbirner EC Bulldogs am Sonntag im heimischen Messestadion auf die WSG Swarovski Wattens Penguins. Beide Teams starteten mit viel Elan in die erste Saisonpartie, es gab Angriffe auf beiden Seiten mit guten Chancen.

So standen in den ersten Minuten gleich die beiden Torhüter - Kevin Wanger bei den Bulldogs und Neuzugang Jakob Sprachmann bei den Penguins - im Mittelpunkt des Geschehens. Die Tiroler gingen durch einen Abstauber von Verteidiger Fabian Nußbaumer mit 1:0 in Führung (14). Dornbirn glich knapp vier Minuten später zum 1:1 aus, Niklas Gesson hielt nach einem Getümmel vom rechten Bullykreis drauf und versenkte die Scheibe (18.).

Auch im zweiten Drittel lieferten sich die beiden Mannschaften einen sehenswerten und schnellen Fight. Kurz nach Halbzeit lag das Team von Neo-Head-Coach Jörg Kopeinig erstmals voran: Moritz Reichel kehrte den Puck aus kurzer Distanz zum 2:1 ein (31.). Die Wattener antwortetenn in einer Überzahl, Ricards Purins schloss eine Kombination zum 2:2 ab (35.).

Im letzten Abschnitt gelang den Hausherren ein Blitzstart: Simon Brunner erzielte das 3:2 mit einem schönen Schuss (41.). Wieder schaffte das Team vom neuen Head Coach Fabian Hechenberger den Ausgleich, Fabian Nußbaumer zog von der blauen Linie ab und Patrick Huber fälschte zu 3:3 ab (46.). Als alle im Messestadion schon mit der Overtime spekulierten, liefen die Bulldogs einen schnellen Konter und Janic Heisig netzte acht Sekunden vor dem Ende zum 4:3-Siegestreffer ein (60.). Damit ist das Vorarlberger Derby am nächsten Samstag gegen den SC Hohenems ein heißer Schlager.

SC Hohenems biegt HC Kufstein auswärts

Wie in der letzten Saison lautete am Samstag in der Division West der große Auftakt-Kracher HC Kufstein gegen SC Samina Hohenems in der stimmungsvollen Eisarena am Fischergries direkt beim Inn.

In den ersten Minuten drückte Hohenems-Neuzugang Eric Ockert, der seine Ausbildung bei den Eisbären Berlin Juniors genossen hatte, dem Spiel seinen Stempel auf. Zunächst musste er für zwei Minuten auf die Strafbank, kurz danach stellte sich der Deutsche mit einem satten Schuss von knapp hinter der blauen Linie zum 1:0 für Hohenems eindrucksvoll in der Ö Eishockey Liga vor (9.).

Die Vorarlberger setzten nach, Niklas Gehringer schloss einen herrlichen Sololauf von der Mittellinie zum 2:0 ab (15.). Knapp eine Minute vor Drittelende zog Stefan Reiter in Unterzahl über die rechte Seite vor das Tor und verkürzte auf 1:2 für die Dragons (19.).

Die Steinböcke erwischten im zweiten Drittel einen optimalen Start: Benjamin Kyllönen traf nach einer schönen Kombination aus spitzem Winkel zum 3:1 für die Emser (22.). Dann erzielten die Kufsteiner den vermeintlichen Anschlusstreffer, der Schiri zeigte aber trotz Reklamationen der Dragons-Cracks auf No Goal“.

In einer Überzahl gelang den Festungsstädtern dann das 2:3: Clemens Paulweber verwertete ein klassisches Tic Tac Toe aus kurzer Distanz (38.) und machte den Schlager noch im zweiten Abschnitt hochspannend. Im letzten Drittel drückte das Team von Head Coach Andreas Luchner, drei Mal auch mit Powerplay-Gelegenheiten - auf den Ausgleich. Eineinhalb Minuten vor dem Ende zogen die Dragons Neo-Keeper Thomas Pfarrmaier, die Hohenems-Defensive rettete den knappen Vorsprung im Verbund mit Torhüter Karlo Škec über die Zeit.

EHC Lustenau feiert Auftaktsieg gegen den EHC Kundl

Der EHC Lustenau startete am Samstag in der Rheinhalle gegen den EHC Kundl in seine zweite Ö Eishockey Liga Saison. Die Löwen jubelten früh über die vermeintliche Führung, der Head Referee hatte aber zuvor auf Stockschlag und Strafe gegen Lucas Haberl entschieden. Beide Teams agierten im ersten Abschnitt aus einer gesicherten Abwehr heraus. Fünfeinhalb Minuten vor Drittelende war das erste Saisontor für Lustenau auf der Welt: Adem Kandemir verwertete einen Querpass von Dominik Oberscheider aus kurzer Distanz zum 1:0 (15.).

Die Gastgeber starteten blitzartig in den zweiten Abschnitt: Goagetter Chris D’Alvise stand nach einem Abpraller von Kundl-Goalie Jakub Kostelny goldrichtig und staubte nach 53 Sekunden zum 2:0 ab (21.). Lustenau agierte mit der 2:0-Führung im Rücken weiterhin überlegen, Kostelny hielt gut und die Tiroler Gäste bis zum Drittende im Match. Nach 44 Sekunden im Schlussdrittel war die Partie wieder kurzzeitig spannend: Kundls neuer Legionär Michal Kluka schloss einen blitzsauberen Angriff zum 1:2 ab (41.).

Die Lustenauer hatten die perfekte Antwort parat: Martin Grabher Meier erzielte nach einem schönen Angriff das 3:1 aus kurzer Distanz (43.). Danach musste bei Kundl Alexander Frandl nach einem Check gegen den Kopf mit einer Fünf-Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe unter die Dusche, bei den Vorarlbergern bekam Lucas Haberl zwei Minuten aufgebrummt.

Treffer fiel in dieser Phase keiner. Danach hatte der EHC Kundl in den letzten Minuten noch zwei weitere Überzahlspiele und zog am Ende seinen Goalie Jakub Kostelny, die Tiroler konnten Lustenau-Keeper Lukas Reihs aber nicht mehr bezwingen. Das Team von Head Coach Dániel Fekete feierte zum Start in seine zweite ÖEL-Saison einen 3:1-Sieg.

Ö Eishockey Liga - Division Ost:

Titelverteidiger Sharks Gmunden gewinnt Schlager gegen die KSV Kängurus

Der amtierende Meister und Titelverteidiger der Ö Eishockey Liga UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden traf in der Division Ost am Samstag in der MUKI Eisarena im großen Schlager auf die KSV Kängurus.

Nach knapp dreieinhalb Minuten hatten die Steirer ihre erste Powerplay-Gelegenheit, aber anstatt in Führung zu gehen, lagen die Mürztaler plötzlich mit 0:1 im Rückstand: Gmunden-Neuzugang Hubert Berger - in der letzten Saison noch in der Alps Hockey League bei Zell am See im Einsatz - traf nach einem schnellen Konter per Rebound (4.).

Danach entwickelte sich am Traunsee eine enge Partie, in der beide Teams defensiv nicht nachgaben. Beide Torhüter - Luka Gračnar bei den Haien und Oliver Zirngast bei den Kängurus - hielten ihre Kästen sauber. Beide Mannschaften konnten auch mit ihren Powerplay-Units kein weiteres Kapital schlagen und so führte der Titelverteidiger nach 40 Minuten mit dem Minimalvorsprung von einem Treffer.

Die Partie blieb auch im letzten Abschnitt hochspannend und wurde auch intensiver und emotionaler: Sharks-Verteidiger Jonas Kail und KSV-Defensivmann Maximilian Ramsbacher lieferten sich einen sehenswerten Infight. Knapp fünf Minuten vor dem Ende verdoppelten die Oberösterreicher nach einem schnellen Angriff den Vorsprung. Bastian Szieber fälschte einen Querpass zum 2:0 für die Sharks Gmunden ab (55.).

Am Ende setzte das Team von Spielertrainer Kris Reinthaler alles auf eine Karte, zog Goalie Oliver Zirngast und Bastian Szieber traf 35 Sekunden vor Schluss zum 3:0-Endstand ins leere Tor (60.). Der Meister startete mit einem Sieg in die neue Saison, während die Kapfenberger nach dem 1:2 gegen den ATSE Graz nach Verlängerung die bereits zweite Niederlage hinnehmen mussten.

HDK Maribor vs. Wiener Eislauf-Verein strafverifiziert

Die Disziplinarkommission des ÖEHV hat das Spiel zwischen HDK Maribor und dem Wiener Eislauf-Verein vom 04. Oktober 2025 mit 5:0 und drei Punkten für den Wiener Eislauf-Verein strafverifiziert, da Maribor den gesperrten Spieler Nejc Voh unberechtigt eingesetzt hat. Eine Berufung ist noch bis Dienstag Mitternacht möglich.

Ö Eishockey Liga - Division West:

HC Kufstein vs. SC Samina Hohenems 2:3 (1:2,1:1,0:0)
Sa., 4. Oktober 2025, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Torschützen HC Kufstein: Stefan Reiter (18:55 Min./SH1), Clemens Paulweber (37:17 Min./PP1)
Torschützen SC Hohenems: Eric Ockert (08:24 Min.), Niklas Gehringer (14:43 Min.), Benjamin Kyllönen (21:13 Min.)

EHC Lustenau vs. EHC Kundl 3:1 (1:0,1:0,1:1)
Sa., 4. Oktober 2025, 17:30 Uhr, Rheinhalle
Torschützen EHC Lustenau: Adem Kandemir (14:31 Min.), Christopher D’Alvise (20:53 Min.), Martin Grabher Meier (42:34 Min.)
Torschütze EHC Kundl: Michal Kluka (40:44 Min.)

Dornbirner EC Bulldogs vs. WSG Swarovski Wattens Penguins 4:3 (1:1,1:1,2:1)
So., 5. Oktober 2025, 17:30 Uhr, Messestadion
Torschützen Dornbirner EC: Niklas Gesson (17:34 Min.), Moritz Reichel (30:46 Min.), Simon Brunner (40:50 Min.), Janic Heisig (59:52 Min.)
Torschützen Wattens Penguins: Fabian Nußbaumer (13:30 Min.), Ricards Purins (34:04 Min./PP1), Patrick Huber (45:15 Min./PP1)

Ö Eishockey Liga - Division Ost:

UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. KSV Kängurus 3:0 (1:0,0:0,2:0)
Sa., 4. Oktober 2025, 18:30 Uhr, Muki Eisarena Gmunden
Torschützen Sharks Gmunden: Hubert Berger (03:32/SH1), Bastian Szieber (54:45 Min., 59:25 Min/EN)

HDK Maribor vs. Wiener Eislauf-Verein 0:5 strafverifiziert
Sa., 4. Oktober 2025, 18:30 Uhr, Ledna dvorana Maribor

ATSE Graz spielfrei.

Ö Eishockey Liga Modus 2025/2026

Am 4. Oktober 2025 startet die Ö Eishockey Liga mit dem ersten Spieltag in die neue Saison. Der Modus wird im fünften Jahr in den beiden Divisionen West mit sechs Teams und Ost mit fünf Teams in der Phase 1 eine Veränderung aufweisen. In der Division Ost gibt es in der kommenden Saison eine zweieinhalbfache Hin- & Rückrunde, das ergibt 20 Spiele pro Team. In der Division West werden wie in der Vorsaison zwei Hin- und Rückrunden gespielt, das ergibt ebenfalls 20 Spiele pro Team.

Nach der Phase 1 findet wieder ein überregionales Playoff, das am 07. Februar 2026 mit dem Viertelfinale beginnt, statt. Auch in der kommenden Spielzeit wird nach dem Grunddurchgang ein Playoff-Pick für zusätzliche Spannung sorgen. Das jeweilig bestplatzierte Team der Division West und Ost darf seinen Viertelfinal-Gegner aus dem Dritt- oder Viertplatzierten der anderen Division auswählen. Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden ab der kommenden Spielzeit jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden.


Ö Eishockey Liga - Nennliste 2025/2026

DIVISION OST | 5 Teams
 
ATSE Graz
HDK Maribor
Kapfenberger SV
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden
Wiener Eislauf-Verein
 
DIVISION WEST | 6 Teams
 
Dornbirner Eishockeyclub Bulldogs
EHC Lustenau
EHC Crocodiles Kundl
HC Kufstein
SC Samina Hohenems
WSG Swarovski Wattens Penguins

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5. Oktober 2025