Kapfenberg mit Sieg gegen Gmunden Erster im Osten - Hohenems fixiert im Derby Platz zwei
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Das fünfte direkte Duell in der aktuellen Spielzeit zwischen Tabellenführer KSV Kängurus am Samstag in der Division Ost gegen Titelverteidiger UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden war der große Showdown um Platz eins und um das Pickrecht für das Playoff-Viertelfinale. Die Kängurus, die am Freitag gegen den WEV eine knappe 3:4-Heimniederlage hinnehmen mussten, legten im ersten Abschnitt ordentlich los. Lukas Draschkowitz erzielte die 1:0-Führung für die Mürztaler (9.).
Iacopo Granza erhöhte fünfeinhalb Minuten später auf 2:0 (14.). Wenig später stand es 3:0, Lukas Winkler bezwang Sharks-Goalie Tobias Windhofer (16.). Wieder knapp zweieinhalb Minuten danach erhöhte Stefan Trost auf 4:0 für die Steirer (18.), die mit einem fulminanten Startdrittel die Weichen Richtung Divisions-Sieg stellten.
Als Florian Hoppl bald nach Wiederbeginn im zweiten Abschnitt das 5:0 erzielte, war das Match so gut wie entschieden (22.). Die Haie vom Traunsee versuchten ins Spiel und auf das Scoreboard zu kommen, was den Oberösterreichern auch gelang: Bastian Szieber verkürzte schnell auf 1:5 (24.).
Im Schlussabschnitt machte Kapfenberg früh alles klar: Phileas Lyssy stellte auf 6:1 für die Kängurus (43.), Stefan Trost legte sogar das 7:1 nach (47.). Damit war die Messe gelesen, die Kapfenberger sicherten sich Platz eins in der Division Ost, haben am Sonntag das Pickrecht und können zwischen dem HC Kufstein und dem EHC Kundl aus der Division West wählen.
HDK Maribor siegt beim Wiener Eislauf-Verein
Zum letzten Mal in der laufenden Saison traf der Wiener Eislauf-Verein am Samstag in der WEV Arena am Heumarkt auf den HDK Maribor. Die Slowenen geigten vor der wunderschönen Kulisse des Wiener Konzerthauses im ersten Drittel auf und zogen mit drei Treffern in Folge auf 3:0 davon.
Danilo Tomašević erzielte früh das 1:0 für die Füchse (4.), Niko Nemeček erhöhte sechs Minuten später auf 2:0 für die Draustädter (10.). Jan Čerič legte sogar das 3:0 nach (16.). Die Wiener fighteten sich in die Partie, Patrick Bolterle verkürzte zweieinhalb Minuten vor Drittelende auf 1:3 (18.).
Wer im zweiten Abschnitt an eine Aufholjagd der Bundeshauptstädter dachte, wurde zunächst von den Slowenen eines Besseren belehrt: Domen Vekjet stellte in einer 5:3-Powerplaysituation auf 4:1 für Maribor (23.). Die Wiener agierten im Mitteldrittel undiszipliniert und kassierten einige Strafminuten, die die Gäste jedoch ungenützt ließen und den WEV wieder stark machten: Theodor Fichtinger hauchte seinem Team mit dem 2:4 wieder neues Leben ein (38.).
Im Schlussdrittel stellte Niko Nemeček den Dreitore-Vorsprung kurz nach einer abgelaufenen Überzahl mit dem 5:2 für den Hokejsko Drsalni Klub nach zweieinhalb Minuten wieder her (43.). Der WEV gab nicht auf und kam durch Rupert Fichtinger auf 3:5 heran (48.).
Und es kam noch besser für die Gastgeber: Lukas Kaider gelang sechs Minuten vor dem Ende in Überzahl der Anschlusstreffer zum 4:5 (54.). Am Ende hatten die Wiener eine Überzahl, zogen auch Goalie Mika Andrić, der dieses Mal das WEV-Tor hütete, aber Maribor rettete das 5:4 über die Zeit und feierte zum Abschluss den zweiten Saisonsieg.
Division West:
SC Hohenems fixiert mit Derby-Sieg gegen EHC Lustenau Tabellenplatz zwei
Zum vierten Mal in der laufenden Saison trafen am Samstag in der Division West der SC Samina Hohenems und Gruppensieger EHC Lustenau im prestigeträchtigen großen Vorarlberger Derby im Herrenried Stadion vor über 1.000 Fans aufeinander. Die Gastgeber hatten im Fernduell mit dem HC Kufstein Tabellenplatz zwei zu verteidigen, mussten jedoch im ersten Abschnitt das 0:1 durch Martin Grabher Meier hinnehmen (17.).
Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, Christian Haidinger gelang in Überzahl nach 68 Sekunden der Ausgleich für die Emser (22.). Lustenau schlug zurück, Goalgetter Christopher D’Alvise sorgte mit dem 2:1 für die neuerliche Löwen-Führung (27.). Knapp zwei Minuten später erzielte Leon Schmeiser in einem Powerplay den Ausgleich zum 2:2, auf der Matchuhr standen genau 29:00 Minuten (30.).
Knapp zwei Minuten nach Halbzeit der Partie lagen erstmals die Hausherren im Derby voran: Felix Vonbun stellte auf 3:2 für Hohenems (32.). Im letzten Drittel brachten die Hausherren den knappen Eintore-Vorsprung über die Zeit und sicherten sich mit dem 3:2 nicht nur den ersten Derbysieg gegen die Löwen in dieser Saison, sondern fixierten Tabellenrang zwei nach dem Grunddurchgang.
HC Kufstein bleibt trotz Kantersieg gegen Dornbirner EC Bulldogs auf Rang drei
Zum vierten und letzten Mal in der aktuellen Spielzeit der Division West kämpften am Samstag der HC Kufstein und der Dornbirner EC Bulldogs um Punkte. Die Kufsteiner wollten das Ihre dazu beitragen, die Chance auf Platz zwei in der Tabelle mit einem Heimsieg im Fernduell mit dem SC Hohenems zu wahren.
Für Dornbirn war das Duell in der Eisarena Kufstein der Saisonabschluss, die Bulldogs waren schon länger ohne Chance auf eine Playoff-Teilnahme. Christian Pittl sorgte mit zwei Powerplay-Toren zum 1:0 (4.) und zum 2:0 (16.) im ersten Abschnitt für einen Zweitore-Vorsprung.
Markus Prock traf im zweiten Drittel zum 3:0 (24.), nach dem 4:0 durch Philipp Sappl war die Partie vorentschieden (27.). Die Vorarlberger verkürzten durch Alessandro Togni knapp drei Minuten nach Halbzeit des Spieles auf 1:4 (33.), aber die Dragons ließen im Mittelabschnitt nicht locker und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Valentin Hammerle erhöhte gleich darauf auf 5:1 (34.), nicht einmal zwei Minuten später traf Florian Eder in Überzahl zum 6:1 (36.).
Das Bestschießen ging weiter, Aleksi Airaksinen machte das 7:1 für die Tiroler (39.). Tomáš Vildumetz legte genau eine Sekunde vor Drittelende in einem Powerplay das 8:1 nach (40.). Im Schlussabschnitt schalteten die Kufsteiner nach dem starken Mitteldrittel einen Gang zurück, erzielten aber drei weitere Treffer: Valentin Hammerle besorgte das 9:1 (48.), Tomáš Vildumetz machte das Ergebnis aus Kufsteiner Sicht mit dem 10:1 zweistellig (59.), Philipp Sappl stellte 22 Sekunden später den 11:1-Endstand her. Weil Hohenems im Parallel-Spiel Lustenau im Vorarlberger Derby mit 3:2 besiegte, bleiben die Dragons in der Tabelle nach dem Grunddurchgang auf Platz drei.
Ö Eishockey Liga - Division OST:
Wiener Eislauf-Verein vs. HDK Maribor 4:5 (1:3,1:1,2:1)
Sa., 31. Jänner 2026, 19:00 Uhr, WEV Arena, Heumarkt
Torschützen Wiener Eislauf-Verein: Patrick Bolterle (17:36 Min.), Theodor Fichtinger (37:31 Min.), Rupert Fichtinger (47:12 Min.), Lukas Kaider (53:59 Min./PP1)
Torschützen HDK Maribor: Danilo Tomašević (03:09 Min.), Niko Nemeček (09:18 Min., 42:29 Min.), Jan Čerič (15:42 Min.), Domen Vekjet (22:05 Min./PP2)
KSV Kängurus vs. UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden 7:1 (4:0,1:1,2:0)
Sa., 31. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Lukas Draschkowitz (08:20 Min.), Iacopo Granza (13:51 Min.), Lukas Winkler (15:04 Min.), Stefan Trost (17:27 Min., 46:43 Min.), Florian Hoppl (21:20 Min.), Phileas Lyssy (42:39 Min.)
Torschütze Sharks Gmunden: Bastian Szieber (23:08 Min.)
KSV Kängurus vs. Wiener Eislauf-Verein 3:4 (1:2,1:2,1:0)
Fr., 30. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Luca Fasching (10:00 Min.), Lukas Winkler (37:07 Min.), Lukas Draschkowitz (56:50 Min.)
Torschützen Wiener Eislauf-Verein: Lukas Pohl (12:00 Min.), Stephan Rossmann (15:13 Min./PP1), Patrick Bolterle (33:13 Min.), Lukas Kaider (33:19 Min.)
Ö Eishockey Liga - Division West:
SC Samina Hohenems vs. EHC Lustenau 3:2 (0:1,3:1,1:0)
Sa., 31. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Christian Haidinger (21:08 /PP1), Leon Schmeiser (29:00 Min./PP1), Felix Vonbun (31:52 Min.)
Torschützen EHC Lustenau: Martin Grabher Meier (16:38 Min.), Christopher D’Alvise (26:56 Min.)
HC Kufstein vs. Dornbirner EC Bulldogs 11:1 (2:0,6:1,3:0)
Sa., 31. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Torschützen HC Kufstein: Christian Pittl (03:50 Min./PP1, 15:42 Min./PP1), Markus Prock (23:04 Min.), Philipp Sappl (26:18 Min., 58:30 Min.), Valentin Hammerle (33:36 Min., 47:16 Min.), Florian Eder (35:26 Min./PP1), Aleksi Airaksinen (38:24 Min.), Tomáš Vildumetz (39:59 Min./PP1, 58:08 Min.)
Torschütze Dornbirner EC Bulldogs: Alessandro Togni (32:48 Min.)
WSG Swarovski Wattens Penguins vs. EHC Kundl 6:5 n.P. (1:0,3:2,1:3,0:0,1:0)
Fr., 30. Jänner 2026, 18:30 Uhr, Alpenstadion Wattens
Torschützen Wattens Penguins: Luca Muigg (12:03 Min., 38:40 Min./SH1), David Schwarzer (23:38 Min.), Fabian Nußbaumer (33:01 Min.), Philipp Niederhauser (59:41 Min./PP1), Mikus Mintautiskis (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
Torschützen EHC Kundl: Michal Kluka (25:04 Min./PP1), Maximilian Agerer (25:28 Min./PP1), Daniel Jakubitzka (49:26 Min.), Sebastian Schild (53:13 Min./PP1), Maximilian Mackner (58:06 Min./PP1)
Ö Eishockey Liga Modus 2025/2026
Am 4. Oktober 2025 startete die Ö Eishockey Liga mit dem ersten Spieltag in die neue Saison. Der Modus weist im fünften Jahr in den beiden Divisionen West mit sechs Teams und Ost mit fünf Teams in der Phase 1 eine Veränderung auf. In der Division Ost gibt es in der kommenden Saison eine zweieinhalbfache Hin- & Rückrunde, das ergibt 20 Spiele pro Team. In der Division West werden wie in der Vorsaison zwei Hin- und Rückrunden gespielt, das ergibt ebenfalls 20 Spiele pro Team.
Nach der Phase 1 findet wieder ein überregionales Playoff, das am 07. Februar 2026 mit dem Viertelfinale beginnt, statt. Auch in der aktuellen Spielzeit sorgt nach dem Grunddurchgang ein Playoff-Pick für zusätzliche Spannung. Das jeweilig bestplatzierte Team der Division West und Ost darf seinen Viertelfinal-Gegner aus dem Dritt- oder Viertplatzierten der anderen Division auswählen. Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden ab der kommenden Spielzeit jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden.
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