Zwei Medaillen bei den Jugendspielen

Magdalena Luggin und Karolina Hengelmüller holten am Mittwoch bei den Youth Olympic Games in der Schweiz jeweils eine Medaille im "Mixed NOC 3-on-3".

Am 9. Jänner starteten die dritten Olympischen Jugend-Winterspiele (YOG) in Lausanne/Schweiz. Fünf Mädchen (Emma Hofbauer, Lisa Schröfl, Marja Linzbichler und Karolina Hengelmüller) und vier Burschen (Jan Billa, Jonas Dobnig, Lukas Floriantschitz und Lukas Heuberger) nahmen für den Österreichischen Eishockeyverband am ersten von zwei Eishockey-Bewerben teil.

Bei den Jugendspielen gibt es zwei Eishockeybewerbe: ein reguläres Turnier mit sechs teilnehmenden Nationen pro Geschlecht und ein "3-on-3 tournament", das mit acht Teams (je elf FeldspielerInnen und zwei TorhüterInnen) aus AthletInnen verschiedener Nationen gespielt wird.

Am Mittwoch wurden beim nationenübergreifenden Turnier die Medaillen bei Mädchen und Burschen vergeben. Nachdem Lukas Floriantschitz mit seinem "Team Schwarz" das Spiel um Bronze gegen "Team Braun" knapp mit 5:6 verloren hatte, schlugen die österreichischen Mädchen zu. Karolina Hengelmüller gewann ("Team Blau") gegen ihre Landsfrau Marja Linzbichler ("Team Braun") mit 6:4 und damit Bronze bei den Jugendspielen.

Voll zugeschlagen hat Österreichs jüngste Athletin in Lausanne: Torhüterin Magdalena Luggin holte im großen "3-on-3"-Finale mit "Team Gelb" gegen "Team Schwarz" einen 6:1-Sieg und die Goldmedaille bei den Youth Olympic Games.

Mädchen, 3-on-3 tournament
Spielerinnen: Emma Hofbauer, Lisa Schröfl, Marja Linzbichler, Karolina Hengelmüller
Torhüterin: Magdalena Luggin
Betreuerin: Karin Luggin

Burschen, 3-on-3 tournament
Spieler: Jan Billa, Jonas Dobnig, Lukas Floriantschitz
Torhüter: Lukas Heuberger
Betreuer: Karl Heuberger

"Vor dem Spiel war ich doch etwas nervös, der Druck war sehr groß. Aber die ersten Paraden haben mir Sicherheit gegeben. Und mit jedem Treffer meines Teams bin ich ruhiger geworden", so die erst 14-jährige Luggin gegenüber www.olympia.at. "Es ist unglaublich, dass ich eine Medaille mit nach Hause nehmen darf - und dann auch noch Gold. Für mich ist hier ein Traum in Erfüllung gegangen."

Hengelmüller freute sich über die Bronzemedaille: "Davon habe ich schon als kleines Kind geträumt, als ich mit meinen Brüdern im Garten Eishockey gespielt habe. Wir haben alles gegeben und den Sieg vielleicht ein bisschen mehr gewollt.“ Das sah auch die unterlegene Linzbichler so, die sich zweimal in die Torschützenliste eintragen konnte: "Ich kann nur gratulieren. Im Endeffekt waren sie das bessere Team, sie haben mehr Chancen verwertet als wir. Schade, dass es knapp nicht gereicht hat, aber alleine hier dabei zu sein war eine große Ehre."