Guter Start in die Qualifikation

Theresa Naemi Schafzahl und Benjamin Baumgartner (mit einem Einzelsieg) beenden den ersten Qualifikationstag für die "Skills Challenge" der 2. Youth Olympic Winter Games im guten Mittelfeld.

Tag 5: Jedes Duell zählt
Der Modus für die kommenden Qualifikationstage steht fest: Basis dabei ist die Rangliste, die in den vergangenen drei Tagen bei den Trainings zur "Skills Challenge" erstellt wurde.

In einem 32er-Raster wird der Sieger in jedem Bewerb im K.o.-System ermittelt. Spieler, die nicht einen der besten 32 Plätze nach den Trainings belegten, müssen sich bei den Burschen erst für die Runde der besten 32 qualifizieren.

Theresa Naemi Schafzahl und Benjamin Baumgartner haben sich dabei allgemein ganz gute Ausgangspositionen erarbeitet, aber nun heißt es, so viele Punkte wie möglich einzufahren, um am Ende im Gesamtklassement ganz vorne dabei zu sein.

Gleich vorweg – es gab Höhen und Tiefen und jede Menge unerwarteter Ergebnisse, aber das zeigt auch die Dichte und das Niveau der Spieler und Spielerinnen, die hier in Vierumäki vertreten sind.

1) Fastest Lap
Mit Bravour meistert die an Nummer 17 gesetzte Theresa die erste Runde gegen die Kroatin, hat aber das Pech in der nächsten Runde gegen die als Nummer 1 gesetzte Australierin antreten zu müssen. Die Australierin, die den Bewerb schlussendlich auch gewinnt, erweist sich als zu stark und Theresa scheidet nach einer guten Leistung aus.

Benjamin hat Pech mit seinem zugeteilten Gegner. Als Nummer 4 gesetzt muss er in der ersten Runde gegen den Weißrussen antreten, der sich sein Ticket für diese Runde erst in einem Duell gegen den Italiener erarbeiten musste. Beide Spieler, Italiener und Weißrusse, hatten durch Stürze ungültige oder schlechte Zeiten im Probelauf erzielt und wurden am Ende der Rangliste gewertet. Der Weißrusse gewinnt das Duell gegen Benjamin und stößt bis in Semifinale vor, wo erst ein Sturz den Einzug ins Finale verhindert. Den Bewerb gewinnt der an Nummer 3 gesetzte Deutsche.

2) Shooting Accuracy
Theresa als Nummer 3 gesetzt gewinnt in der ersten Runde gegen die Spielerin aus Kasachstan mit 2:0. In der zweiten Runde ist allerdings schon wieder Endstation. Gegen die an Nummer 14 gesetzte Dänin verliert sie nach 30 Sekunden das Duell mit 1:2.

Benjamin triumphiert in diesem Bewerb. Als Nummer 10 gesetzt hat er Mühe sich in der ersten Runde gegen den Kroaten mit 1:0 durchzusetzen. Die zweite Runde gewinnt er 2:0 gegen den Chinesen. Ab da hat er endgültig sein Visier scharf gestellt und schlägt in der dritten Runde den Franzosen mit 3:0. Das Semifinale gegen den Japaner und das Finale gegen den Spieler aus Litauen beendet er frühzeitig, da er schon nach rund 15 bis 20 Sekunden alle Ecken getroffen hat.

3) Skating Agility
In diesem Bewerb bringt Theresa die beste Leistung. Als Nummer 5 der Rangliste trifft Theresa in der ersten Runde auf die Neuseeländerin und entscheidet das Duell klar zu ihren Gunsten. In der zweiten Runde schlägt sie die Belgierin, gegen die sie schon bei der Ranglistenerstellung gelaufen ist. Das Viertelfinale gegen die Britin entscheidet Theresa hauchdünn. Im Semifinale allerdings muss sie sich der als Nummer 1 gesetzten Koreanerin geschlagen geben. Den Bewerb gewinnt schließlich die als Nummer 6 gesetzte Japanerin.

Benjamin geht als Nummer 1 in diesen Bewerb. In der ersten Runde trifft er auf den Israeli, der sich in der Qualifikation gegen den Spieler aus Luxemburg durchsetzte. Locker überwindet er diese Hürde. Überraschend kommt aber nach einem nicht optimalen Lauf das Aus in der zweiten Runde gegen den als Nummer 17 gesetzten Spieler aus Kasachstan - nach einem Fotofinish. Den Sieg holt sich erneut der deutsche Teilnehmer.

Wie eng die Dichte ist, sieht man am kanadischen Teilnehmer. Als Nummer 1 in den ersten beiden Bewerben gesetzt, schied er auch umgehend jeweils in der ersten Runde aus. Noch ist nichts verloren, aber auch das Ticket ist noch nicht sicher.

Die vorläufigen Gesamtpunkte sind noch nicht bekannt, aber die österreichischen Athleten sollten sich im guten Mittelfeld befinden, und haben dadurch alle Chancen, in den abschließenden drei Bewerben ihr Punktekonto weiter aufzustocken und sich damit die Teilnahme an den olympischen Jugendspielen in Norwegen im Februar 2016 zu erkämpfen.

Tag eins und zwei

Tag drei

Tag vier

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