Neue Ziele nach der Silbermedaille

Montagvormittag startete die Heimreise der österreichischen Teilnehmer von den 1. Youth Olympic Winter Games in Innsbruck. Für die Mädchen des Österreichischen Eishockeyverbandes waren die Glücksgefühle nach dem Gewinn der Silbermedaille noch immer beraus

Das 0:3 im Finale der 1. Youth Olympic Winter Games in Innsbruck gegen Schweden schmerzte schon wenige Minuten nach der Schlusssirene nicht mehr.

Als die Silbermedaillen an die Mädchen des Österreichischen Eishockeyverbandes auf dem Innsbrucker Eis vergeben wurden, herrschte das "Wahnsinnsgefühl", eine Mischung aus Stolz, Freude und dem besten Erlebnis ihrer bisherigen Laufbahn, vor.

Nach einem Gratulations- und Feier-Marathon direkt nach Ende des Endspiels standen auch am letzten Abend der Olympischen Jugend-Winterspiele noch einige Programmpunkte für die Sportlerinnen auf dem Tagesplan.

Vor dem wohl verdienten Abendessen und der letzten Nacht im Olympischen Dorf gab es noch einen offiziellen Empfang beim Tiroler Landeshauptmann Günther Platter.

"Wir haben jetzt bei Olympia und Weltmeisterschaft zwei Mal Silber geholt. Das ist die beste Werbung für das Dameneishockey", strahlte auch Divisionsleiter Martin Kogler. "Auf diese Erfolge müssen wir aufbauen und uns weiterentwickeln."

Denn die Ziele für die Zukunft sind klar: eine A-Gruppen-Nation werden und zu den Olympischen Winterspielen fahren. Die Qualifikation für Sotschi 2014 startet voraussichtlich im November 2012, ein weiteres Qualifikationsturnier folgt dann im Februar 2013.

"Ich verstehe meine Aufgabe als Head Coach folgendermaßen: Ich möchte mehr Österreicherinnen zum Eishockey bringen und die derzeitigen Spielerinnen immer besser machen. Wir wollen auf jeden Fall eine A-Nation werden", erklärte Trainer Christian Yngve.

Ein persönliches Highlight in seiner Trainerlaufbahn waren diese Youth Olympic Games für Assistent Klaus Kuhs: "Wir haben von einer Medaille geträumt. Silber ist einfach sensationell."