Powerplay entscheidet für Russland

Die Eishockeygroßmacht Russland bezwingt Österreich dank einer besseren Powerplay-Effizienz mit 4:1 und trifft somit im Finale um die "U18 Granatium Trophy" auf Tschechien.

Die Tschechinnen bezwangen im Nachmittagsspiel dank eines besseren Starts das deutsche U18-Nationalteam mit 5:2.

Von Anfang an agierte das rot-weiß-rote U18/YOG-Nationalteam gegen Russland übervorsichtig, was auch zu einem schnellen Rückstand führte. Mit einem Doppelschlag in der 3. Spielminute innerhalb von 28 Sekunden gingen die Russinnen mit 2:0 in Führung.

Ein Powerplaytor in Minute 14 brachte gar das 3:0 für die Gäste. Doch wer erwartet hätte, dass Österreich nur noch auf Schadensbegrenzung aus wäre, sah sich ab dem Mitteldrittel getäuscht.

Das Team Austria kam mit viel Kampfgeist aus der Kabine und konnte Abschnitt zwei sogar für sich entscheiden. Im Schlussdrittel scheiterten Hummel & Co. mit einigen guten Chancen an der russischen Torfrau Monakhova, die von ihren Coaches dann auch zur besten Spielerin ihrer Mannschaft gekürt wurde.

Ein weiteres Überzahltor (das insgesamt dritte an diesem Abend) besiegelte gut sechs Minuten vor dem Ende endgültig die Niederlage des rot-weiß-roten Teams.

"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minuten gekämpft und alles gegeben. Leider hatten wir am Anfang zu viel Respekt vor dem Gegner. In den Dritteln zwei und drei konnten wir das Spiel jedoch offen halten und kamen auch selber zu sehr guten Torchancen. Die wir aber leider nicht nützen konnten. Es ist aber keine Schande, gegen eine Weltklassemannschaft so zu verlieren - wir können erhobenen Hauptes von uns sagen, dass wir ihnen zwei Drittel lang die Stirn geboten haben", so das Resümee von Teamchef Christian Yngve.