Auf einem guten Weg

Nach den Testspielen Anfang August in Finnland versammelte sich das österreichische Team für die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele in der vergangenen Woche in Villach. Der Gesamteindruck im Trainingslager war erfreulich.

Die Spiele in Finnland vor einem Monat, die durch Unterstützung und Förderung des Österreichischen Olympischen Komitees zustande gekommen waren, haben gezeigt, was auf die österreichischen Burschen bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck (13. bis 22. Jänner 2012) zukommen wird.

"Es wird bei Olympia gegen die Besten der Besten gehen", meint Head Coach Kurt Harand. "Daher ist es wichtig, dass wir in der Vorbereitung auf dieses Großereignis gegen starke Gegner spielen. Denn nur so sehen die Spieler, wo sie international tatsächlich stehen."

Aber neben Länderspielen stehen auch Trockentraining, Taktikeinheiten und gemeinsames Eislaufen auf dem Programm des österreichischen Youth Olympic Teams. An den vier Tagen in Villach gab es für die vier Blöcke (KADER) insgesamt sechs Mal Eistraining (zu je einer Stunde) und drei Mal Trockenübungen (je eine Stunde).

"Wir haben mit den Kindern auch sehr viele taktische Varianten durchgenommen und versucht, ihre individuellen Stärken und Fähigkeiten hervorzuheben", fährt Harand fort. "Diese vier Tage waren in Ordnung. Alle Teilnehmer waren voll bei der Sache."

Vor den Olympischen Jugendspielen wird die österreichische Auswahl noch mindestens zwei Mal zusammentreffen, damit das Betreuerteam vor der endgültigen Nominierung des Kaders alle in Frage kommenden Spieler noch einmal genau unter die Lupe nehmen kann.

Fix eingeplant sind im November Länderspiele gegen Frankreich und Italien in Innsbruck sowie Ende Dezember die Teilnahme am Turnier in der tschechischen Hauptstadt Prag.