Kein Happy-End gegen Frankreich

Österreich gerät bei der IIHF Weltmeisterschaft auch gegen Frankreich früh mit 0:1 in Rückstand, muss dann auch das 0:2 hinnehmen, doch an diesem Nachmittag gelingt der Umschwung nicht mehr.

Beide Teams begannen im dritten Spiel der IIHF Weltmeisterschaft Division I Gruppe A vorsichtig, doch bald schon konnten die Französinnen jubeln. Ein Schuss wurde wurde durch einen Schlittschuh abgefälscht und fand so irgendwie den Weg ins Tor.

Danach spielte Frankreich ohne Risiko und versuchte Österreichs Offensive mit allen Mitteln vom eigenen Tor fernzuhalten. Österreich hatte mehr Spielanteile, mehr Schüsse, größtenteils auch die Scheibenkontrolle, tat sich aber gegen das französische Abwehrbollwerk sehr sehr schwer. Und vermochte es auch nicht, genügend Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen, selbst insgesamt fast zehn Minuten in Überzahl vergingen ohne viel Gefahr für das Team France.

Am Anfang des Schlussdrittels dann gar das 0:2. Doch im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen vermochte das rot-weiß-rote Team den Rückstand nicht mehr aufzuholen und es gelang nur mehr der Anschlusstreffer.

Captain Esther Kantor: "Sicher ärgert man sich danach. Wir waren eigentlich die bessere Mannschaft. Nichtsdestotrotz müssen wir das Ganze einfach abhaken und weitermachen, das Turnier ist noch nicht zu Ende. Morgen müssen wir gegen die Slowakei bereits beim Mittagspiel wieder bereit sein!"

Stürmerin Eva Beiter: "Das Toreschießen war das Hauptproblem heute. Wir haben gekämpft, aber heute war auch das Glück nicht auf unserer Seite. Natürlich ist man enttäuscht. Wir können jetzt kurz enttäuscht sein und nachdenken, was wir morgen wieder besser machen können. Aber dann müssen wir das Ganze abhaken und uns auf das morgige Spiel konzentrieren!"