Russland erhält eine Strafe

Das verlorene Endspiel der IIHF Weltmeisterschaft hat für Russland noch ein Nachspiel. Wegen einer bewussten Unsportlichkeit sprach der Internationale Eishockeyverband eine Geldstrafe aus.

Die 1:6-Niederlage im Endspiel der IIHF Weltmeisterschaft im Mai gegen Kanada in Tschechien hat für den russischen Verband auch finanzielle Folgen.

Die Russen müssen nach einer Meldung des Internationalen Eishockeyverbandes 80.000 Schweizer Franken Strafe zahlen, weil sie vor dem Abspielen der kanadischen Nationalhymne nach dem Finale in Prag das Eis bereits verlassen hatten.

"Kein anderes Team hat jemals zuvor das Eis vor dem Ende der Siegerehrung verlassen", hieß es in der IIHF-Erklärung. Russische Verbandsvertreter entschuldigten sich zwar für den Vorfall und beteuerten, es habe sich um ein Missverständnis gehandelt. Die IIHF wertete den Vorfall nach Studium der Videobilder aber als bewusste Unsportlichkeit.