Sieg gegen Norwegen bringt Klassenerhalt

Erstmals in der Geschichte des österreichischen Dameneishockeys konnte Angstgegner Norwegen bei einer IIHF Weltmeisterschaft geschlagen werden. Mit dem 5:2-Erfolg gegen die Skandinavierinnen fixierte Österreich den Klassenerhalt und bleibt somit weiter un

Überraschender Absteiger ist die Slowakei, Tschechien sichert sich vorzeitig Platz eins bei dieser IIHF Weltmeisterschaft Division IA und spielt damit gegen Japan eine "Best-of-Three"-Serie um einen Platz in den Top Acht.

Im Startdrittel waren die Skandinavierinnen ein wenig stärker, Österreich hielt aber gut dagegen und verzeichnete einen weiteren Stangenschuss in diesem Turnier. Der große Druck, der auf der Mannschaft lastete, war aber förmlich spürbar ebenso wie die damit verbundene Unsicherheit.

Doch mit viel Einsatzwillen konnte dies kompensiert werden. Schock dann in Minute 23, als Norwegen durch einen verdeckten Schuss mit 1:0 in Führung ging. Als dann eine weitere Strafe für das rot-weiß-rote Team folgte, gelang der Ausgleich. Und ab da ging es wieder bergauf und die Mannschaft fand immer mehr zu alter Stärke zurück. Mit einem 3:2 nach 40 Minuten ging es in die zweite Drittelpause. Und ein Doppelschlag innerhalb von 65 Sekunden (46./47.) brachte eine komfortable 5:2-Führung, die dann souverän "nach Hause" gespielt wurde.

Damit war der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt, im Abendspiel besiegte dann Gastgeber Tschechien die Slowakei und sicherte sich damit Platz eins. Für die Slowakinnen, aktuell die Nummer zehn der IIHF Weltrangliste, bedeutet dies der Abstieg in die Division IB (Plätze 15 bis 20 der Welt).

Österreich spielt am letzten Turniertag noch gegen die Slowakei und kann hier mit einem Sieg einmal mehr "Lieblingsplatz" vier fixieren, den man seit dem Aufstieg in die Division IA ausnahmslos bei allen Weltmeisterschaften verbuchen konnte.

Doppeltorschützin Eva-Maria Beiter-Schwärzler zeigte sich nach dem Spiel glücklich: "Es ist großartig! Wir waren gestern tief unten und es braucht viel Kraft wieder aufzustehen, aber wir haben es geschafft und man hat heute gesehen, was möglich ist, wenn man mit Herz spielt!"

Teamchef Pekka Hämäläinen: "Wir haben unser Spiel gespielt und das war heute entscheidend. In der Defensive haben wir uns gefunden und spielen nun besser. Nun können wir beruhigt ins letzte Spiel gehen und danach beginnt für uns bereits mit einer Analyse wieder die Vorbereitung auf die nächste WM."