Weitere Niederlage für die U18

Eine ersatzgeschwächte österreichische U18-Nationalmannschaft musste sich bei der IIHF Weltmeisterschaft Division I in der Schweiz auch im dritten Spiel geschlagen geben.

Der ohnehin schon nicht besonders große Kader des österreichischen U18-Nationalteams wurde durch Verletzungen bei der IIHF Weltmeisterschaft Division I weiter dezimiert.

Beim Frühtraining waren gerade einmal zwölf Feldspielerinnen im Einsatz, Kapitänin Sophia Volgger und Romy Kirchauer wurden im Krankenhaus noch durchgecheckt.

Am Spiel konnten die beiden dann zum Glück teilnehmen, sie wurden von der medizinischen Abteilung fit bekommen. Für Monika Vlcek bestand aber keine Chance und so wechselte Verteidigerin Natalie Hämmerle in die erste Sturmlinie.

Österreich fehlte aufgrund der Ausfälle und der zahlreichen angeschlagenen Spielerinnen vor allem am Anfang der Glaube an sich selbst und so geriet man schnell durch individuelle Fehler mit 0:3 in Rückstand.

Doch nach einer Kabinenpredigt der Coaches spielte Österreich ab dem zweiten Abschnitt gut mit und konnte die Japanerinnen voll fordern und mit einem 2:4 in die zweite Pause gehen.

Erst am Ende kassierte die Mannschaft zwei weitere Gegentreffer. "Viele Spielerinnen waren heute bereits sehr müde oder angeschlagen und die gestrige sehr unglückliche Niederlage hat unserem Selbstvertrauen auch nicht unbedingt gut getan! Jetzt haben wir einen Tag frei, wo wir mal ein bisschen Abstand vom Eishockey gewinnen können, damit wir übermorgen gegen die Slowakei den nächsten Angriff auf drei Punkte starten können", so Head Coach Mika Väärälä.

WM-Spielplan: http://www.iihf.com/competition/325/statistics.html