Trainerrücktritte bei Slowakei und Weißrussland

Glen Hanlon (Slowakei) und Eduards Zankovets (Weißrussland) treten nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der 75. IIHF Weltmeisterschaft als Head Coach ihres Landes zurück.

Glen Hanlon war der erste Head Coach der nach der Weltmeisterschaft in der Slowakei sein Amt niederlegen musste. Der Gastgeber dieser Titelkämpfe kam über einen zehnten Gesamtrang nicht hinaus.

Unter Hanlon, der nach den Olympischen Spielen 2010 Head Coach der Slowakei wurde, verpassten die Slowaken zum zweiten Mal in Folge das Viertelfinale und rutschten in der Weltrangliste erstmals auf Rang zehn ab.

Daher löste der slowakische Verband den bis 2014 gültigen Vertrag vorzeitig auf. Nur einen Tag später folgte Hanlons Kollege aus Weißrussland.

Die Weißrussen schafften in der Relegation gerade noch den Klassenerhalt und holten mit Rang 14 das schlechteste Ergebnis der letzten acht Jahre.

Eduards Zankovets musste daraufhin seinen Trainerstuhl räumen. "Wir haben unsere Ziele klar verfehlt. Daher wird zuerst immer der Coach in Frage gestellt", war Zankovets kurz angebunden.