WM-Gegner nicht unterschätzen

22 Spieler des österreichischen U20-Nationalteams haben den Umzug vom Trainingscamp in Villach nach Slowenien, wo in Bled die Weltmeisterschaft der Division I (ab 12. Dezember) stattfindet, vollzogen. Die Verteidiger der ÖEHV-Auswahl im Q&A.

Die Fragen an die Stürmer des österreichischen U20-Nationalteams:

1) Welchen Stellenwert hat es für dich, das rot-weiß-rote Trikot bei der WM anzuziehen?
2) Wie gelingt der Aufstieg bei dieser WM?
3) Was hat dich in deiner Kindheit am Eishockey am meisten fasziniert?
4) Hast du ein Vorbild und/oder einen Lieblingsverein?
5) Welche Ziele hast du dir für deine eigene Karriere gesteckt?

Kevin Essmann (EC Rekord Fenster VSV)

1) Es hat einen hohen Wert für mich, das Trikot anzuziehen, da es eine Ehre ist, mein Heimatland zu vertreten.
2) Jeder Gegner ist stark und nicht zu unterschätzen. Mit einer starken Defensive und mit gutem Teamwork gelingt uns der Aufstieg.
3) Das harte und schnelle Spiel hat mich als Kind sehr beeindruckt. Da ich mit Eishockey aufgewachsen bin, wollte ich immer schon auch selber spielen und bin daher als kleiner Junge bereits aufs Eis gegangen.
4) Mein Vorbild ist kein Sportler, sondern mein Vater. Einen Lieblingsverein gibt es auch nicht. Ich liebe den Sport und das Spiel, nicht den Verein.
5) Ich möchte ein wichtiger Teil einer Profimannschaft werden und mein Leben mit dieser Sportart genießen.

Bernhard Fechtig (EC hagn_leone Dornbirn)

1) Es ist mir eine große Ehre, das Trikot anzuziehen. Ich werde das Land Österreich so gut es geht repräsentieren.
2) Es sind alle Nationen gleich stark. Jedes Spiel ist wie ein Endspiel und alle Partie werden sehr eng werden.
3) Eishockey war immer schon mein Traumsport. Durch meine älteren Brüder bin ich dazu gekommen. Eishockey ist der schnellste Teamsport und ein harter Sport - das gefällt mir.
4) Mein Vorbild ist Petteri Nummelin, einen Lieblingsklub habe ich nicht.
5) Ich denke, eine Karriere kann man nicht genau planen. Ich will das bestmögliche herausholen. Mein nächstes Ziel wird die Bundesliga sein.

Mathias Grabner (FBI VEU Feldkirch)

1) Natürlich bin ich stolz darauf, zur U20-Weltmeisterschaft fahren zu dürfen und mein Land zu vertreten.
2) Durch eine sehr gute Mannschaftsleistung bei jedem Spiel können wir den Aufstieg schaffen. Dänemark und Kasachstan werden die schwersten Gegner sein.
3) Bis ich sechs Jahre alt war, habe ich eigentlich nie darüber nachgedacht, eine Sportart auszuüben. Dann habe ich einmal Schlittschuhe und einen Eishockeyschläger in die Hand gedrückt bekommen. Da habe ich mir gedacht, das wäre eventuell etwas für mich, und bin bis jetzt dabei geblieben.
4) Ich habe weder Vorbild noch Lieblingsverein.
5) Eines Tages möchte ich meinen Lebensunterhalt mit Eishockey verdienen.

Alexander Haase (EC Red Bull Salzburg)

1) Der Stellenwert ist besonders hoch, da es für mich eine besondere Ehre ist, mein Land bei der Weltmeisterschaft zu vertreten.
2) Um bei der WM aufzusteigen, müssen wir in der Defensive einen guten Job machen. Wir haben heuer schon öfters bewiesen, dass wir offensiv gegen jeden Gegner erfolgreich sein können. Wenn uns das auch in der Defensive gelingt, haben wir gute Chancen. Am stärksten schätze ich Dänemark ein, aber auch die anderen Nationen sind keinesfalls zu unterschätzen. Für den Aufstieg müssen wir sowieso gegen jedes Team gewinnen.
3) Am meisten hat mich immer die Schnelligkeit dieses Sports fasziniert. Ich habe mir dann öfters Eishockeyspiele angesehen und für mich war dann bald klar, dass ich Eishockeyspieler werden will.
4) Mein Vorbild ist Kimmo Timonen von den Philadelphia Flyers.
5) Ich möchte in den nächsten Jahren den Sprung in die Erste Bank EHL schaffen. Ich möchte mich bestmöglich weiterentwickeln und eventuell auch im Ausland Fuß fassen.

David Lindner (HC TWK Innsbruck)

1) Ich bin sehr stolz, bei dieser WM das Trikot mit dem Adler zu tragen und mein Land bei so einem wichtigen Ereignis wie der Weltmeisterschaft zu repräsentieren.
2) Der Aufstieg kann nur gelingen, wenn jeder einzelne seine bestmögliche Leistung abruft. Auf diesem Niveau spielen nur gute Mannschaften. Also dürfen wir keinen Gegner unterschätzen.
3) Eishockey ist der schnellste Teamsport auf der Welt. Das hat mich schon immer fasziniert. Für mich stand also sehr früh schon fest, dass nur Eishockey für mich in Frage kommt.
4) Mein Vorbild ist Drew Doughty und mein Lieblingsverein sind die Ottawa Senators.
5) Ich möchte mein Hobby zum Beruf machen, um später damit meinen Lebensunterhalt verdienen zu können.

Nicolas Paul (EC Red Bull Salzburg)

1) Es hat einen großen Stellenwert für mich, denn ich denke, jeder würde gerne für das eigene Land spielen. Wenn man die Ehre dann bekommt, sollte man das Land auch dementsprechend repräsentieren.
2) Wir müssen als Einheit auftreten. Nur als Team können wir die anderen schlagen. Ich denke, wir sollten keinen Gegner unterschätzen. Es gibt sicher Favoriten, wie Dänemark oder Slowenien, aber wenn man aufsteigen will, muss man jeden schlagen.
3) Den ersten Eindruck vom Eishockey habe ich von meinem Vater bekommen, da er selbst gespielt hat. Als ich angefangen habe, mir diese Spiele anzuschauen, war ich fasziniert, wie schnell dieser Sport war.
4) Mein Vorbild ist Nicklas Lidström. Er ist ein sehr guter Verteidiger, der jede Partie fehlerfrei spielt. Einen Lieblingsverein habe ich nicht.
5) Mein Ziel ist es, das Bestmögliche zu erreichen und mein Hobby zum Beruf zu machen.

Clemens Unterweger (EK Zeller Eisbären)

1) Es ist immer etwas Besonderes, im Nationalteam zu spielen. Gerade bei einer WM ist man hoch motiviert, das eigene Land vertreten zu dürfen.
2) Alle Gegner werden stark sein. Für mich persönlich gibt es keinen Favoriten. Wir müssen jedes Spiel so spielen, als wäre es das Letzte. Zudem brauchen wir eine gute Stimmung im Team – Spaß gehört einfach zum Eishockey. Wenn wir in der Defensive konzentriert spielen und vorne unsere Chancen verwerten, können wir den Aufstieg mit Sicherheit schaffen.
3) Mich hat einfach der Mannschaftssport selbst und die Schnelligkeit im Eishockey fasziniert. Deshalb wollte ich auch schon immer diesen Sport machen.
4) Jeff Schultz und Mike Green sind meine Vorbilder. Beide sind sehr starke Verteidiger und spielen immer schnell und einfach nach vorne. Beide spielen auch bei meinem Lieblingsverein, den Washington Capitals.
5) Mein Ziel ist es, so weit wie möglich nach oben zu kommen. Das Wichtigste am Eishockey ist aber, dass man immer Spaß hat und immer als Team arbeitet.

Georg Waldhauser (EC Red Bull Salzburg)

1) Ich bin sehr stolz, mein Land bei einer WM vertreten zu dürfen.
2) Der Aufstieg gelingt nur durch eiserne Disziplin und einen starken Zusammenhalt. Es ist kein Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Für mich sind Slowenien und Dänemark die stärksten Gegner.
3) Die Schnelligkeit und die Härte haben mich schon immer am Eishockey fasziniert.
4) Mein Vorbild ist Sidney Crosby, mein Lieblingsveren sind die Pittsburgh Penguins.
5) Das erste Ziel ist der Aufstieg mit der U20-Nationalmannschaft. Langfristig möchte ich einen Fixplatz in der Bundesliga. Ein Wechsel ins Ausland ist auch ein Traum von mir.

2011 IIHF Weltmeisterschaft Div. I in Bled/Slowenien (12. bis 18. Dezember)

12.12.2010, 16:30 Uhr: Litauen - Österreich
13.12.2010, 15 Uhr: Österreich - Kasachstan
15.12.2010, 13 Uhr: Österreich - Kroatien
17.12.2010, 18:30 Uhr: Slowenien - Österreich
18.12.2010, 15:30 Uhr: Österreich - Dänemark