Neue Ligenstruktur in der Steiermark

Ein sehr arbeitsreicher Sommer ging für den Steirischen Eishockeyverband vorüber, in dem unter Präsident Kurt Eschenberger und Vizepräsident Dr. Philipp Hofer viel Neues entstanden ist.

Einerseits schätzt man sich im Steirischen Eishockeyverband (STEHV) sehr glücklich, dass es zu einer Erweiterung der Ligastrukturen gekommen ist und gleich 16 Vereine neu in den Verband eingetreten sind.

Zu der bereits bestehenden Eliteliga und der Landesliga kommen nun auch die Unterliga und Gebietsliga hinzu. In der Saison 2015/16 werden sechs Vereine an der Eliteliga, acht Teams an der Landesliga, fünf in der Unterliga und acht in der Gebietsliga teilnehmen. Für alle Ligen beginnt die neue Saison im Oktober.

In der Inter-National-League ersetzt der KSV Eishockey die insolventen Kapfenberg Steelers und dieser hat bereits in den ersten Runden gezeigt, dass ein klares Konzept verfolgt wird: Jungen Spielern die Möglichkeit geben, sich auf eine professionelle Karriere vorzubereiten. Hier ist sicherlich auch die Kooperation mit den Graz99ers ein wichtiger Baustein, welchen die Grazer nutzen, um ihren "Prospects" vermehrt Spielpraxis zu ermöglichen.

"Der Eishockeysport hat in der Steiermark Tradition, wir sind daher bemüht, diese auch weiterhin zu fördern und zu unterstützen. Einen großen Anteil daran wird vor allem unsere Jugend einnehmen, denn sie stellt unsere Zukunft dar. Die fleißige Arbeit im Nachwuchs zeigt sich auch darin, dass unsere Jugendmannschaften in den letzten Jahren in den österreichischen Meisterschaften sich im Vorderfeld etablieren konnten", meint STEHV-Präsident Kurt Eschenberger.

Allen Ligen gemein ist auch die Neuerung in der Overtime in der meisterschaftsentscheidenden Phase. Es wird in allen steirischen Verbandsligen nach dem neuen Overtime-System der Erste Bank Eishockey Liga und Inter-National-League gespielt.

Eine weitere Innovation ist das nun österreichweit eingesetzte "MyTeam"-System der Firma Hockeydata, die bereits seit fünf Jahren Partner des STEHV ist. Durch die neue technische Lösung werden nun alle Tabellen und Statistiken auf noch professionellerem Niveau auf www.stehv.at dargestellt.

Auch in der heurigen Saison wird die Steiermark in den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften sehr stark durch das Landesleistungszentrum Süd/Graz99ers, dem Landesleistungszentrum Nord und den EC Bulls Weiz vertreten. Der STEHV legt schon seit Jahren einen besonderen Schwerpunkt auf die Nachwuchsarbeit und wird auch heuer wieder gemeinsam mit seinen Vereinen einige Veranstaltungen und Projekte für den Nachwuchs vorstellen.

"Es freut uns sehr, dass wir so viele neue Mannschaften in den steirischen Verband aufnehmen konnten und sich dadurch zwei völlig neue Ligen bilden konnten. Ich hoffe dass unsere konsequente Arbeit für den Eishockeysport in der Steiermark weitere Früchte tragen wird und wir in den nächsten Jahren ebenso eine Weiterentwicklung sehen können", freut sich STEHV-Vizepräsident Dr. Philipp Hofer.