Ein Jahr ORF Sport plus

Ein Jahr ist seit dem Start des ORF-Spartenkanals vergangen, der damals - zeitgleich mit ORF III Kultur und Information - "on air" ging und seither zu einem wertvollen Mitglied der ORF-Senderfamilie geworden ist.

"Nach einem Jahr hat sich bestätigt, dass die Entscheidung richtig war, unsere Fernsehflotte auch im Bereich des Sports zu erweitern und dieses Portfolio für unser Publikum zu vergrößern", so ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz.

Mit ORF SPORT + hätte der ORF zuletzt "mit dem Start des Kinder-, Jugend- und Schulsportmagazins 'Schule bewegt' und dem Behindertensportmagazin 'Ohne Grenzen' Meilensteine gesetzt und dieser wichtigen Thematik zu fixer medialer Präsenz zur besten Sendezeit verholfen. Das sehen wir als wichtigen Dienst an der Gesellschaft, den das TV-Sport-Team um Hans Peter Trost mit den bestehenden personellen Ressourcen zusätzlich bravourös leistet. Dafür ein großes Dankeschön", so Wrabetz.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Ein Jahr ORF SPORT + ist weitaus mehr als der erste Geburtstag eines Sportspartensenders, denn ORF SPORT + ist für uns weit mehr als ein Spartenkanal. Hier rücken wir nicht nur so genannte Randsportarten in den Mittelpunkt, sondern haben uns zur Aufgabe gemacht, mit neuen Herangehensweisen im wahrsten Sinn des Wortes zu bewegen. So haben wir unter anderem erfolgreich die Schulsport- und Behindertensport-Magazine 'Schule bewegt' bzw. 'Ohne Grenzen' gestartet. Angebote wie diese bestimmen den Spirit des Senders: den Fokus auf die Begeisterung für Sport zu legen!"

Abg. z. NR Dr. Peter Wittmann, Präsident der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO): "Der Sport-Spartenkanal ORF SPORT + feiert sein einjähriges Bestehen und konnte in dieser Zeit bereits zahlreiche österreichische Sportverbände und deren sportliche Aktivitäten darstellen. Ganz besonders begrüße ich die vielfältigen Formate und Sendungen, wie etwa 'Schule bewegt' oder das neue Behindertensport-Magazin. Ich bin überzeugt, dass das Angebot von ORF SPORT + einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt des österreichischen Sports darstellt, und hoffe, dass in Zukunft noch mehr Österreicherinnen und Österreicher dieses Angebot in Anspruch nehmen können."

Auch ORF-TV-Sportchef Mag. Hans Peter Trost freut sich über den ersten Etappenerfolg von ORF SPORT +: "Gemeinsam mit den Sportlerinnen und Sportlern sowie den Verbänden ist es uns in diesem ersten Jahr gelungen, eine Plattform für den österreichischen Sport zu schaffen, die vom Publikum sehr gut angenommen wird. Es haben vor allem jene Sportarten ein mediales Zuhause bekommen, die normalerweise nicht im Zentrum der Berichterstattung stehen."

Für Veronika Dragon-Berger, Sendungsverantwortliche von ORF SPORT +, "zeigt das positive Feedback der Verbände, dass wir mit unserem Programmangebot auf dem richtigen Weg sind. Die Live-Übertragungen haben ihr treues Publikum gefunden. Was Magazine, Talks und Moderatoren-Nachwuchs betrifft, so stellt ORF SPORT + das ideale Umfeld auch für ambitionierte Innovationen und Experimente dar. Aufgrund der vorhandenen Sendeflächen können wir jetzt auch aktuell sehr flexibel reagieren und Live-Übertragungen kurzfristig ins Programm nehmen."

Seit dem Sendestart nutzen den 24-Stunden-Spartenkanal, der Sportarten und -bewerbe in den Mittelpunkt rückt, die üblicherweise keinen breiten Raum in den Medien einnehmen, im Schnitt täglich 115.000 Zuseherinnen und Zuseher (Mediadatenstand 15. Oktober).

Monatlich sind es durchschnittlich rund 1,14 Millionen (weitester Seherkreis), die das breitgefächerte Programmangebot annehmen. Der Tagesspitzenwert im ersten Sendejahr wurde am 11. Februar 2012 mit 293.000 Reichweite verzeichnet.

Die technische Reichweite von ORF SPORT + hat sich im Vergleich zu den Startproblemen des Senders aufgrund des Frequenzwechsel deutlich verbessert. Sie liegt nun bei 64,3 Prozent, was rund 4,61 Millionen Menschen entspricht, die den Spartenkanal empfangen können. Damit hat sich der Wert gegenüber der ersten Zeit nach dem Neustart mehr als vervierfacht.