Countdown läuft

Noch neun Monate sind es bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Südkorea. Über die Spieler aus der National Hockey League wird noch verhandelt.

Die Verantwortlichen der Olympischen Spiele von Pyeongchang/Südkorea, OK-Präsident und Geschäftsführer Hee-Beom Lee sowie Vizepräsident für internationale Beziehungen Jaeyoul Kim, gaben am Montag im Rahmen der IIHF Weltmeisterschaft in Paris über das olympische Eishockey-Turnier von 10 bis 25. Februar 2018 Auskunft.

Die Nicht-Teilnahme der Spieler aus der National Hockey League sei weiterhin Bestandteil intensiver Diskussionen. "Was immer sie wollen, wir sind bereit, darüber zu diskutieren“, sagte der Chef des Organisationskomitees. "Bis die endgültige Entscheidung gefallen ist, haben wir noch Raum, mit der NHL zu verhandeln."

Die NHL hatte Anfang April entschieden, erstmals seit der Teilnahme ihrer Spieler 1998 die Saison im kommenden Februar nicht für die Olympischen Winterspiele unterbrechen zu wollen. Der Markt in Südkorea gilt als unattraktiv für die nordamerikanische Liga, die allerdings 2022 bei den Winterspielen in Peking/China wieder ihre besten Spieler schicken will.

Die Spielstätten in Südkorea sind für das große Eishockeyfest bereit. Im Gangneung Hockey Centre finden 10.000 Zuschauer und im Kwangdong Hockey Centre 6.000 Zuschauer Platz. Durch den erstmaligen Aufstieg einer südkoreanischen Nationalmannschaft, erreicht vor wenigen Wochen gemeinsam mit Österreich, in die IIHF Top Division wird ein Eishockey-Boom erwartet.

Gruppeneinteilung bei den Olympischen Spielen 2018
Gruppe A: Kanada (1), Tschechische Republik (6), Schweiz (7), Südkorea (12)
Gruppe B: Russland (2), USA (5), Slowakei (8), Slowenien (11)
Gruppe C: Schweden (3), Finnland (4), Norwegen (9), Deutschland (10)