Gut kombiniert

Eine gemeinsame Trainingseinheit mit Slowenien absolvierte die österreichische Nationalmannschaft am Samstagabend bei den XXII. Olympischen Winterspielen in Sotschi. Am Montag erhalten die Spieler einen Tag zur Erholung.

Eine leichte Erkältungswelle hat die österreichische Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen am Schwarzen Meer erwischt. Keine Situation, um sich Sorgen für das erste Bewerbsspiel am Donnerstag gegen Finnland zu machen, dennoch setzt das Trainerteam um Head Coach Manny Viveiros in den nächsten Tagen auf etwas Erholung.

Am Samstagabend lieferten sich Österreich und Slowenien in einer gemeinsamen Trainingseinheit über zwei Stunden lang ohnehin Anstrengung pur. Diese Begegnung auf dem Eis wird nicht als offizielles Spiel geführt, daher sind die erzielten Tore nur zweitrangig. "Es war eine andere Art von Training, in der wir unser taktisches System anhand von Spielsituationen einstudieren konnten", meinte der Teamchef. Beim inoffiziellen 4:1-Erfolg bezwangen  Brian Lebler (2), Thomas Koch und Oliver Setzinger den gegnerischen Torhüter. "Wir konnten unseren Rhythmus beibehalten sowie unser Verhalten im eigenen Drittel und in der neutralen Zone trainieren", fuhr Viveiros fort.

Am Sonntag steht die Nationalmannschaft bereits um 12:00 Uhr wieder auf dem Eis der Bolshoy Arena, bevor der Montag vom Trainerteam zur Erholung freigegeben wurde. Montag stoßen auch die drei Österreicher aus der National Hockey League, Thomas Vanek, Michael Grabner und Michael Raffl, als letzte Mitglieder zur Nationalmannschaft dazu. Das erste gemeinsame Teamtraining erfolgt am Dienstag um 10:00 Uhr in der Trainingshalle der Bolshoy Arena.

Am Samstag war nicht nur in Sotschi der Sportdirektor des Österreichischen Eishockeyverbandes, Alpo Suhonen, das Gesprächsthema der Olympischen Spiele. Seinen Sturz beim Einmarsch während der Eröffnungsfeier nahm der Finne mit Humor: "Viele Medien haben mich angerufen, aus Finnland, Österreich, Deutschland und der Schweiz. So einen Sturz haben auch schon andere Finnen hingelegt. Sie haben danach Großartiges erreicht, das kann nur ein gutes Omen sein."