Die Helme der Torhüter

Drei Torhüter, drei Helme, drei Designs: Angelehnt an die österreichischen Nationalfarben haben sich Bernhard Starkbaum, Rene Swette und Mathias Lange mit ihren Designern des Vertrauens das Erscheinungsbild ihres Kopfschutzes überlegt.

Samstagnachmittag stimmte sich die österreichische Nationalmannschaft mit dem Abschlusstraining auf das letzte Spiel der Vorrunde bei den Olympischen Spielen in Sotschi gegen Norwegen (Ortszeit 12:00 Uhr/Österreich 09:00 Uhr/LIVE in ORF eins) ein.

Die Skandinavier sind wie die Österreicher mit zwei Niederlagen in dieses olympische Turnier gestartet. Am Sonntag wird im direkten Duell die Ausgangsposition für die Qualifikation für das Viertelfinale ausgespielt. Außer den drei Gruppensiegern und dem besten Zweiten haben alle anderen acht Nationen ein wichtiges viertes Spiel am Dienstag zu bestreiten. Die Paarungen werden aufgrund der Vorrundenergebnisse gebildet: Je höher die Punkteanzahl und je besser die Tordifferenz, desto vermeintlich leichter ist der nächste Gegner.

"Norwegen wird defensiv sehr gut stehen, sie haben auch einen sehr guten Torhüter. Es wird sicher nicht einfach. Wir haben die zwei Niederlagen abgehakt und gehen positiv in dieses dritte Spiel", meinte Head Coach Manny Viveiros. "Alle Spieler geben hier ihr Bestes und wir wollen am Sonntag gegen Norwegen gewinnen."

Neben den taktischen Ausrichtungen und den Fragen nach den Gegnern sind auch die Designs der drei österreichischen Torhütermasken ein von Journalisten gern angesprochener Punkt in der Mixed Zone. Bernhard Starkbaum, Rene Swette und Mathias Lange haben sich mit ihren vertrauten Künstlern im Airbrush-Bereich hinsichtlich der Richtlinien des Internationalen Olympischen Comités (IOC) Designvorschläge geben und diese dann absegnen lassen.

"Ich gebe meine Masken immer in Schweden in Auftrag. Fast alle NHL- und SHL-Masken werden in Vrigstad gemacht. Ich bin mit dem Design sehr zufrieden, der Vorschlag hat mir sehr gut gefallen", erklärte Starkbaum. Swette lässt seinen Helm in Österreich entwerfen und besprühen: "Durch die diversen Regeln, die bestimmen, was am Helm zu sehen sein darf, habe ich recht lange überlegt, wie ich das Design anlegen möchte. Ich habe mich dann für einen einfachen Retrolook entschieden, der meiner Meinung sehr gut geworden ist."

Die längste Reise machte der Kopfschutz von Lange mit, der von Kanada über New York von Thomas Vanek nach Sotschi mitgebracht wurde: "Ich habe ja kurzfristig von meiner Olympia-Einberufung erfahren. Ich bin froh, dass ich schnell einen Helm machen und mir Thomas diesen mitbringen konnte. Ich wollte eine simple Gestaltung mit dem österreichischen Bundesadler. Es ist wirklich sehr schön geworden."

Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi/Russland
Datum: 7. bis 23. Februar 2014
Spielstätten: Bolshoy Ice Dome (12.000 Zuschauer) und Shayba Arena (7.000 Zuschauer)

Modus: Die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Die restlichen acht Nationen spielen in der Qualifikationsrunde in einer K.o.-Phase um die restlichen vier Viertelfinalplätze.

Gruppe B: Finnland, Kanada, Norwegen, Österreich
Alle Spiele von Österreich werden in ORF1 live übertragen.

13.02.2014, 12:00 Uhr (Ortszeit): Finnland – Österreich 8:4 (4:2,2:0,2:2)
Tore: Granlund (6., 59./PP), Lepistö (12.), Maatta (20.), Immonen (20., 52./PP), J. Jokinen (22.), Kontiola (33.) bzw. Grabner (1., 42., 55.), Hundertpfund (10.)
Strafminuten: 4 bzw. 10

13.02.2014, 21:00 Uhr (Ortszeit): Kanada – Norwegen 3:1 (0:0,2:0,1:1)

14.02.2014, 21:00 Uhr (Ortszeit): Kanada – Österreich 6:0 (2:0,4:0,0:0)
Tore: Doughty (6.), Weber (11.), Carter (23., 25., 35.), Getzlaf (37./SH)
Strafminuten: 8 bzw. 2

14.02.2014, 21:00 Uhr (Ortszeit): Norwegen – Finnland 1:6 (0:3,0:2,1:1)

16.02.2014, 12:00 Uhr (Ortszeit): Österreich – Norwegen (Bolshoy)
16.02.2014, 21:00 Uhr (Ortszeit): Finnland – Kanada (Bolshoy)