Olympia 2018 in Pyeongchang

Zum ersten Mal wurden die Olympischen Winterspiele nach Südkorea vergeben. Pyeongchang setzte sich klar gegen München und Annecy durch und ist 2018 der Austragungsort.

Im dritten Anlauf darf Pyeongchang jubeln. Der südkoreanische Wintersportort erhält bei der 123. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Durban/Südafrika den Zuschlag für die Austragung der XXIII. Olympischen Winterspiele 2018.

Pyeongchang setzt sich bereits im ersten Wahlgang mit der absoluten Mehrheit der 95 stimmberechtigten Mitglieder durch. Das deutsche München und das französische Annecy müssen sich geschlagen geben.

Pyeongchang hatte sich zum dritten Mal beworben. 2010 mussten sich die Koreaner Vancouver geschlagen geben, 2014 unterlagen sie Sotchi.

"Das ist einer der schönsten Tage für unser Land, unser Volk und Millionen von Jugendlichen, die vom Wintersport träumen. Darauf haben wir lange gewartet", freute sich Bewerbungschef Cho Yang-ho in einer ersten Reaktion.

Unter dem Motto "Neue Horizonte" sollen die Spiele in Fernost vom 9. bis 25. Februar 2018 ausgetragen werden. Hinter der Bewerbung stehen finanzstarke Konzerne und die Politik.