Start in das Mentoring-Programm

Der Österreichische Eishockeyverband begann in der letzten Woche das Mentoring-Programm bei Erste Bank Eishockey Liga und Inter-National-League sowie bei den österreichischen Landesverbänden. Ausbildungs- und Entwicklungsleiter Roger Bader arbeitete zunäc

Ausbildungs- und Entwicklungsleiter Roger Bader wird in den nächsten Wochen und Monaten das entwickelte Mentoring-Programm des Österreichischen Eishockeyverbandes (ÖEHV) für heimische (Nachwuchs)Trainer mit den österreichischen Klubs der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) und Inter-National-League (INL) sowie mit den österreichischen Landesverbänden in die Tat umsetzen.

Der Schweizer startete seine Tour durch Österreich beim EV Vienna Capitals vergangene Woche in Wien und wird in dieser Woche Rekordmeister EC-KAC seinen zweitägigen Besuch abstatten. Bis Februar 2015 – der jeweilige EBEL-Klub tritt als Veranstalter auf und mit den jeweiligen INL-Vereinen sowie Landesverbänden in Verbindung – stehen der EC VSV, der Dornbirner EC, der HC Innsbruck, die Graz99ers, der EC Salzburg, der EHC Black Wings Linz und die Okanagan Hockey School in St. Pölten noch auf dem Mentoring-Fahrplan.

"Mit dem Mentoring soll eine fachliche sowie qualitative Kommunikation zwischen österreichischem Verband, Klubs und deren Nachwuchsabteilungen aufgebaut werden. Wir wollen auf diesem Weg unsere Erkenntnisse des internationalen Spitzeneishockeysports an die Klubs weitergeben, mit dem Ziel, dass aufgrund dieser Erkenntnisse, mehr und bessere österreichische Eishockeyspieler ausgebildet werden können. Wir wollen im Gespräch ebenso ein offenes Ohr für die Anliegen der Klubs haben", erklärt Ausbildungs- und Entwicklungsleiter Bader die Idee des Mentoring-Konzepts.

Bader, der mit dem Schweizer Eishockeyverband in der Vergangenheit ähnliche Konzepte umgesetzt hat, wird an den beiden Tagen bei den Vereinen vier Theorieeinheiten (Rolle des Coaches, internationales Eishockey, Spielkonzept und physisches Training), zwei Trainingseinheiten am Eis (U20/U18 und U16/U14/U12), ein Off-Ice-Training (U20/U18) sowie abschließende Gesprächsrunden mit Vereinsverantwortlichen und Coaches abhalten.

"Die Capitals haben das Programm an beiden Tagen perfekt organisiert und umgesetzt. Auch wenn es vor allem um die Nachwuchsabteilungen der Vereine gehen soll, war es bemerkenswert, dass Tom Pokel als Head Coach der Vienna Capitals den ganzen Ausbildungstag dabei war", meint Bader und wünscht sich auch von den anderen noch zu besuchenden Vereinen eine derart positive Zusammenarbeit.