Nächster Stopp in Dornbirn

Mentoring-Programm Nummer drei des Österreichischen Eishockeyverbandes: Entwicklungs- und Ausbildungsleiter Roger Bader hielt in der letzten Woche seinen zweitägigen Kurs in Dornbirn ab.

Nach EV UPC Vienna Capitals und EC-KAC veranstaltete Roger Bader, Entwicklungs- und Ausbildungsleiter des Österreichischen Eishockeyverbandes (ÖEHV), gemeinsam mit dem Dornbirner Eishockey Club die nächste Station im Mentoring-Programm für Klubs und Nachwuchstrainer.

Neben dem veranstaltenden Verein nahmen auch Vertreter aus der Inter-National-League, Lorenz Lift VEU Feldkirch und EHC Alge Elastic Lustenau, am Ausbildungskurs teil. Die abschließende Diskussionsrunde am zweiten Tag wurde auch von Herbert Tschofen besucht, der für die Abwicklung des Eishockey-Turniers beim European Youth Olympic Festival im Jänner 2015 im Montafon zuständig ist.

"Wir hatten wieder zwei sehr gute Tage. Dornbirn hat alles gut organisiert und die Teilnehmer haben die Inputs äußerst positiv aufgenommen", meinte Bader nach den vier grundlegenden Theorieeinheiten sowie den Eistrainings mit den Nachwuchsspielern.

Alexander Kutzer, Manager des Dornbirner EC: "Wir fanden die Veranstaltung wichtig, damit ein einheitliches System, ein einheitliches Bild, eine einheitliche Kommunikation in das österreichische Eishockey kommt. Dass der Verband sieht, was die Vereine am Eis benötigen, um diesen schönen Sport wieder nach vorne zu bringen. Wir sahen es als eine ehrlich gemeinte Kontaktaufnahme des Verbandes an, um die Arbeit der Vereine mitzugestalten und nicht zu erschweren. Natürlich erwarten auch die Vereine jetzt ein Feedback der von ihnen angesprochenen Probleme."

Daniel Göggel, Nachwuchsverantwortlicher des Dornbirner EC: "Das Mentoring-Programm ist eine sehr gute Plattform, um den Dialog zwischen Verband und Vereinen im Nachwuchsbereich zu stärken. Alle haben das gleiche Ziel, nämlich Eishockey in den Vereinen, der Region und in Österreich voran zu bringen, und mit dem Mentoring-Programm ist ein erster wichtiger Schritt getan."

Michael Lampert, Geschäftsführer Lorenz Lift VEU Feldkirch: "Das Mentoring-Programm ist eine gute Geschichte und ich hoffe, dass dies auch in Zukunft fortgesetzt wird. Leider konnten von uns aus zeitlichen Gründen keine Trainer mitmachen. Wir werden aber die besprochenen Inhalte in einer eigenen Sitzung an unsere Nachwuchsabteilung weitergeben. Wenn auch in den nächsten Jahren am Mentoring festgehalten wird, können wir in Österreich sicher etwas aufbauen."