Wahlsieger Starkbaum und Weinhandl

In der von österreichischen Eishockeyexperten durchgeführten Wahl zum besten heimischen Eishockeyspieler des Jahres 2012 setzte sich Bernhard Starkbaum durch. Im Publikumsvoting zum beliebtesten Nationalteamspieler 2012 gewann Fabian Weinhandl.

Seit vergangenen Samstag ist die neue Ausgabe von "Powerplay", dem offiziellen Magazin des Österreichischen Eishockeyverbandes (ÖEHV), im Handel erhältlich. Neben der Coverstory zur erfolgreichen Olympiaqualifikation des österreichischen Nationalteams wurden auch die Ergebnisse von zwei Spielerwahlen in diesem Heft veröffentlicht.

Zwei Mal setzten sich die Torhüter der Nationalmannschaft durch, die bei den Erfolgen bei der IIHF Weltmeisterschaft Division IA und bei der Olympiaqualifikation dabei waren. In der von Experten durchgeführten Wahl zum besten heimischen Eishockeyspieler des Jahres 2012 standen auch heuer dieselben Spieler am Podium: Dieses Mal setzte sich Bernhard Starkbaum knapp vor Thomas Vanek und Michael Grabner durch.

Vergangenen Sommer unterschrieb Starkbaum einen Zweijahresvertrag bei MODO Hockey in der schwedischen Elitserien. Beim Klub aus Örnsköldsvik erspielte sich der 27-Jährige in seiner ersten Saison die Position der Nummer eins. Vor dem International Break im Februar verzeichnete der Wiener eine Savequote von 94,4 Prozent in der schwedischen Liga. Bei der Olympiaqualifikation in Deutschland war Starkbaum der beste Torhüter des Turniers und überzeugte in den drei Spielen mit 93,4 Prozent gehaltener Schüsse.

Im von www.laola1.at und www.eishockey.at durchgeführten Publikumsvoting zum beliebtesten Nationalteamspieler 2012 gewann Fabian Weinhandl deutlich vor Gregor Baumgartner und Rafael Rotter.

Interview mit Bernhard Starkbaum
Bernhard, herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung. Wie fühlt es sich an, zum besten österreichischen Spieler gewählt zu werden?
STARKBAUM: Es ist eine Ehre, die mir hier durch das Eishockey-Fachpersonal zuteil wird. Viele großartige österreichische Spieler haben diese Auszeichnung bereits vor mir erhalten. Es ist eine schöne Anerkennung für mich, aber trotzdem gibt es noch Verbesserungspotential.

Ihr habt die Qualifikation für Olympia 2014 geschafft. Wie war dieses Turnier aus deiner Sicht?
STARKBAUM: Wir hatten ein Ziel vor Augen und haben hart dafür gearbeitet. Alle haben dazu beigetragen, der ganze Betreuerstab, von der ersten bis zur vierten Linie – alle haben an dem Ziel gearbeitet, Sotschi 2014 zu erreichen. Darauf können wir mehr als stolz sein.

Seit Sommer 2012 spielst du in Schweden. Konntest du dich schon einleben?
STARKBAUM: Am Anfang habe ich schon etwas Zeit gebraucht, um mich einzugewöhnen. Ich habe mich aber sehr gut auf die neuen Verhältnisse und auf den anderen Spielstil eingestellt. Schweden hat eine der besten Ligen Europas, das ist definitiv eine große Chance für mich. Ich wurde nur als Backup gehandelt, habe mich aber durch harte Arbeit etabliert und aufgedrängt.

Ergebnis Expertenwahl
1. Rang: Bernhard Starkbaum (28 Punkte)
2. Rang: Thomas Vanek (23 Punkte)
3. Rang: Michael Grabner (13 Punkte)
4. Rang: Thomas Koch, Michael Raffl (6 Punkte)
6. Rang: Gregor Baumgartner, Johannes Bischofberger (4 Punkte)
8. Rang: Thomas Raffl (3 Punkte)
9. Rang: Manuel Latusa, Andreas Nödl, Roland Kaspitz (1 Punkt)

Ergebnis Publikumswahl
1. Rang: Fabian Weinhandl (292 Punkte)
2. Rang: Gregor Baumgartner (142 Punkte)
3. Rang: Rafael Rotter (119 Punkte)
4. Rang: Dominique Heinrich (94 Punkte)
5. Rang: Thomas Koch (63 Punkte)
6. Rang: Bernhard Starkbaum (37 Punkte)
7. Rang: Daniel Oberkofler (34 Punkte)
8. Rang: Michael Schiechl (32 Punkte)
9. Rang: Michael Grabner (25 Punkte)
10. Rang: Manuel Ganahl (17 Punkte)