Mit Selbstvertrauen ins Heimturnier

Mit Stürmer Rafael Rotter und Verteidiger Stefan Ulmer mussten zwei Spieler in letzter Minute wegen Verletzungen für die österreichische Nationalmannschaft absagen. Am Donnerstag startet Österreich mit dem Spiel gegen Slowenien in die Euro Ice Hockey Chal

Kurz vor dem Einrückungstermin für das einwöchige Trainingslager mitsamt der Euro Ice Hockey Challenge in Innsbruck ereilten Teamchef Daniel Ratushny zwei verletzungsbedingte Absagen: Stürmer Rafael Rotter und Verteidiger Stefan Ulmer können am Vier-Nationen-Turnier in der Olympiaworld gegen Slowenien (11.02., 20:20 Uhr), Slowakei (12.02., 20:20 Uhr) und Frankreich (13.02., 16:00 Uhr) nicht teilnehmen. Mit Andreas Kristler und Alexander Rauchenwald rückten am Montag zwei Stürmer nach, womit aktuell sieben Verteidiger im Kader stehen.

"Diese eine Woche mit der Nationalmannschaft ist für uns besonders wichtig, da wir unsere Aufbauarbeit fortführen können. Wir wollen mit der gleichen Einstellung und Konzentration zu Werke gehen, wie wir das bei der Weltmeisterschaft in Prag gezeigt haben. Alle Spieler sind mit vollstem Einsatz und guter Stimmung dabei", schilderte Ratushny seine ersten Eindrücke nach dem Mannschaftsmeeting am Montag.

Während der Rest der Mannschaft am Dienstagvormittag bei medizinischen Testungen im Landesklinikum Salzburg ihr Bestes gaben, nahmen sich Teamchef Ratushny, Sportdirektor Alpo Suhonen sowie die Spieler Bernhard Starkbaum und Konstantin Komarek bei einem Pressegespräch gemeinsam mit Hotelpartner ARCOTEL Castellani Salzburg Zeit, die Fragen der Medien bezüglich der Euro Ice Hockey Challenge sowie dem Saisonhöhepunkt IIHF Weltmeisterschaft Division IA zu beantworten.

Daniel Ratushny (Teamchef): "Wir haben bereits letztes Jahr im August mit der Aufzeichnung der medizinischen und physischen Daten der Spieler begonnen. Wir machen das bei jedem Trainingslager, um Spielern, die vielleicht keinen eigenen oder keinen ganzjährigen Trainingsplan haben, zu unterstützen. Denn die körperliche Verfassung ist die einzige Komponente, die wir selbst kontrollieren können. Die Weltmeisterschaft in Polen ist unser erster Schritt, den wir positiv abschließen möchten. Im Sommer müssen wir dann bereits früh auf einem hohen Level sein, da Ende August die Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation beginnt."

Alpo Suhonen (Sportdirektor): "Mit unseren Nachwuchsnationalmannschaften machen wir seit drei Jahren zwei Mal pro Saison sportmedizinische Untersuchungen. Wir wollen damit auch mit dem A-Team beginnen, damit wir uns auch in der Betreuung unserer Spieler an die Top-Nationen annähern. Nach Olympia 2014 haben wir mit diesem Prozess begonnen, die ersten Ergebnisse hat man bereits bei der Weltmeisterschaft in Prag gesehen."

Bernhard Starkbaum (Torhüter): "Wir haben in Prag gute Spiele gezeigt. Viele Spieler sind jetzt wieder dabei. Wir haben an Erfahrung gewonnen und haben ein starkes Team für die Euro Ice Hockey Challenge. Ich gehe in jedes Spiel, um dieses zu gewinnen. Das wollen wir auch in Innsbruck. Wir werden bei diesem Turnier eine gute Figur machen."

Konstantin Komarek (Stürmer): "Es freut mich jedes Mal, wenn ich für die österreichische Nationalmannschaft aufs Eis gehen kann. Wir haben eine sehr gute Stimmung und eine sehr gute Chemie in der Mannschaft. Es ist eine große Freude, wenn man einige Spieler nach langer Zeit wieder einmal sieht und Zeit miteinander verbringen kann."

Nationalmannschaft
08. - 14.02.2016: Euro Ice Hockey Challenge
Ort: Innsbruck
Gegner: Slowakei, Frankreich, Slowenien
LIVE auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv

11.02.2016, 16:30 Uhr: Frankreich - Slowakei
11.02.2016, 20:20 Uhr: Österreich – Slowenien
Head-to-Head: 11 Siege, 3 Unentschieden, 14 Niederlagen

12.02.2016, 16:30 Uhr: Slowenien - Frankreich
12.02.2016, 20:20 Uhr: Österreich – Slowakei
Head-to-Head: 5 Siege, 1 Unentschieden, 23 Niederlagen

13.02.2016, 12:30 Uhr: Slowakei - Slowenien
13.02.2016, 16:00 Uhr: Österreich – Frankreich
Head-to-Head: 30 Siege, 10 Unentschieden, 17 Niederlagen