European Rookie Cup

Im Juni 2014 hat die Erste Bank Eishockey Liga das Projekt "European Rookie Cup" der Europäischen Union eingereicht, nun wird die internationale Turnierserie in das EU-Programm "Erasmus + Collaborative Partnerships in Sports" aufgenomm

Nach der Erste Bank Eishockey Liga, der Young Stars und der Junior League steht ab Herbst 2015 ein weiteres ehrgeiziges Projekt vor der Umsetzung: der European Rookie Cup, eine länderübergreifende Turnierserie für U16-Mannschaften.

Sieben Nationen (Österreich, Ungarn, Italien, Slowenien, Deutschland, Kroatien und Bosnien-Herzegowina) sollen am "EUROCUP" teilnehmen, aus denen sich nach der jeweiligen nationalen Meisterschaft 16 Teams herauskristallisieren, maximal vier Mannschaften pro teilnehmender Nation. In vier Play-off-Turnieren in unterschiedlichen Ländern ziehen die vier besten Teams in das abschließende "Final Tournament" ein, um den Gesamtsieger zu ermitteln. Das internationale Projekt ist für die nächsten drei Saisonen geplant.

Ziel des Cups ist es nicht nur den Spieler einen internationalen sportlichen Vergleich zu ermöglichen, sondern auch den Coaches und Schiedsrichtern aller Nationen die Möglichkeit zu bieten, sich durch Workshops untereinander auszutauschen und sich weiterzubilden.

Ausschlaggebend für die Förderung des Cups durch die Europäische Union war unter anderem, dass die Erste Bank Eishockey Liga gemeinsam mit ihren Projektpartnern die gegenwärtigen Probleme im internationalen Sport, wie Wettbetrug & Spielmanipulation, Doping und Intoleranz & Diskriminierung, erkannt hat, diesen negativen Trends auf einer breiten Basis entgegenwirken will und auch die jungen Sportler diesbezüglich aufklären und sensibilisieren will.

"Es freut mich, dass sich die harte Arbeit, die Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen, ausgezahlt hat und unsere Projektideen und Inhalte von der EU-Kommission positive Resonanz erhalten. Ich denke, dass wir mit diesem europäischem Projekt und gemeinsam mit unseren Partnern und Experten viel für den Eishockeysport erreichen und proaktiv gegen die Gefahren im Sport wie Wettbetrug, Doping und Diskriminierung auftreten können", so der Projektleiter des EUROCUP, Mag. Axel Bammer.

Der "European Rookie Cup" ist eines von 38 Projekten, das den Zuschlag unter 408 Einreichungen erhalten hat und welches die Europäische Union im Rahmen des Programms Erasmus + Collaborative Partnerships in Sports" mit 80 Prozent des Budgets (627.000 Euro) fördern wird. Die restlichen 20 Prozent werden über die Projektpartner und durch Eigenmittel des Austrian Hockey Board lukriert.

"Mit der neuen Förderschiene Erasmus+ werden dem Sport zusätzliche Gelder zur Verfügung gestellt, um Kooperationen und Veranstaltungen für mehr Fairplay in Sport und Gesellschaft zu unterstützen. Mich freut ganz besonders, dass seitens der EU mit dem European Rookie Cup ein Projekt ausgewählt wurde, das auch vom Sportministerium gefördert wird. Damit können wir gemeinsam einen weiteren Beitrag im Kampf gegen Spielmanipulation und Wettbetrug leisten. Ich danke der Erste Bank Eishockey Liga und ihren Projektpartnern, die bei der Projekteinreichung keine Mühen gescheut haben und wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung“, so Sportminister Mag. Gerald Klug.

Auch der Präsident der Erste Bank Eishockey Liga, Dr. Peter Mennel, zeigt sich hocherfreut darüber den Zuschlag für das Projekt erhalten zu haben: "Wir freuen uns, dass der internationale Weg, den die Erste Bank Eishockey Liga auch in den Nachwuchsligen eingeschlagen hat, nun auch durch die Europäische Kommission in der Förderung des European Rookie Cup Anerkennung findet. Dieses Projekt ist in unserer Präventionsarbeit für die Integrität im Sport mit Sicherheit ein wichtiger Schritt, um die Jugend auch in Zukunft für den schnellsten Mannschaftsport begeistern zu können. Ich wünsche allen teilnehmenden Mannschaften viel Erfolg und spannende Spiele im Sinne eines sauberen Sports."