Olympia im Anflug

Der Zeitpunkt der Nominierung ist gekommen: Am 27. Jänner stellte des Österreichische Olympische Comité sein Aufgebot für die XXII. Olympischen Winterspiele in Russland vor. Der Kader der österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft hat sich minimal verä

Vor drei Wochen präsentierte der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) im Rahmen einer Pressekonferenz seinen Nominierungsvorschlag für die XXII. Olympischen Spiele in Sotschi/Russland, die am 7. Februar eröffnet werden. Im Vergleich zur damaligen Vorstellung veränderte Teamchef Manny Viveiros seine Mannschaft an zwei Positionen.

Am Montag wurde der neue Vorschlag des ÖEHV in der Vorstandssitzung des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC) angenommen und anschließend auf einer Pressekonferenz im Studio 44 in Wien, bei der auch alle restlichen österreichischen Olympiateilnehmer der ÖOC-Delegation (insgesamt 130 AthletInnen) vorgestellt wurden, der Öffentlichkeit mitgeteilt.

Die Änderungen in der Kaderzusammenstellung im Detail: Im Tor tauschte Head Coach Viveiros Fabian Weinhandl durch Mathias Lange, der am Sonntag in der Deutschen Eishockey-Liga ein Shutout feierte, im Sturm wird Andreas Nödl seinen Klubkollegen Andreas Kristler ersetzen. "Es war definitiv keine leichte Entscheidung, aber es können leider nur 25 Spieler in Sotschi dabei sein. Weinhandl hat zuletzt leider sehr wenig gespielt. Für Olympia braucht ein Torhüter aber Matchpraxis, daher haben wir Lange nominiert. Nödl hat sich in den letzten Wochen ebenfalls gut entwickelt. Ich denke, wir haben eine sehr gute Mannschaft, die Österreich bei Olympia vertreten wird. Dieses Team wird uns alle stolz machen", erklärte der Teamchef.

Zudem stehen jetzt auch die drei Reservespieler fest, die die Generalprobe gegen Dänemark am 4. Februar in Wien (Spielbeginn 20:20 Uhr) bestreiten werden, am 5. Februar in die Chartermaschine nach Sotschi steigen und bei Verletzungen anderer österreichischer Spieler ins Olympia-Aufgebot rutschen könnten. Dies sind der Verteidiger Dominique Heinrich sowie die Stürmer Rafael Rotter und Markus Peintner, der im Vorjahr mit seinem Ausgleichstreffer im Qualifikationsspiel gegen Deutschland den Olympiatrip möglich gemacht hat.

Diese drei sowie die restlichen Nationalteamkollegen, die bei einem österreichischen Klub engagiert sind, werden am Dienstag und Mittwoch in Wien die Einkleidung durch das ÖOC sowie die Vereidigung bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer als ersten Olympia-Höhepunkt erleben.

"Wir treten mit der stärksten österreichischen Mannschaft an, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Insgesamt kommen neun Spieler aus internationalen Ligen, so viele Spieler im Ausland hatten wir schon lange nicht mehr", meint ÖEHV-Präsident Dr. Dieter Kalt. "Unser Ziel bei Olympia muss es sein, die eine oder andere Überraschung zu liefern. Das haben wir bereits bei der letzten IIHF Weltmeisterschaft gezeigt. Und bei Olympia haben wir sogar drei NHL-Spieler dabei."

Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele (TICKETS)
02.-05.02.2014: Trainingslager in Wien
04.02.2014, 20:20 Uhr: Österreich – Dänemark (live ORF Sport+ und LAOLA1.tv)
05.02.2014: Abflug nach Sotschi

Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi/Russland
Datum: 07.-23.02.2014
Spielstätten: Bolshoy Ice Dome (12.000 Zuschauer) und Shayba Arena (7.000 Zuschauer)

Gruppe B: Finnland, Kanada, Norwegen, Österreich
13.02.2014, 12:00 Uhr (Ortszeit): Finnland – Österreich (Bolshoy)
13.02.2014, 21:00 Uhr (Ortszeit): Kanada – Norwegen (Bolshoy)
14.02.2014, 21:00 Uhr (Ortszeit): Kanada – Österreich (Bolshoy)
14.02.2014, 21:00 Uhr (Ortszeit): Norwegen – Finnland (Shayba)
16.02.2014, 12:00 Uhr (Ortszeit): Österreich – Norwegen (Bolshoy)
16.02.2014, 21:00 Uhr (Ortszeit): Finnland – Kanada (Bolshoy)

18.02.2014, TBD: Qualifikationsspiele für das Viertelfinale
19.02.2014, TBD: Viertelfinale
21.02.2014, TBD: Semifinale
22.02.2014, 19:00 Uhr (Ortszeit): Spiel um Bronze
23.02.2014, 16:00 Uhr (Ortszeit): Spiel um Gold

Ortszeit Sotschi: Im Vergleich zu Österreich (UTC+1) liegt der Olympiaort Sotschi in der Zeitzone UTC+4. Der Zeitunterschied beträgt daher drei Stunden.