20. World Tournament ein Erfolg

Am vergangenen Wochenende ging in Zell am See das 20. World Tournament, Europas größtes Nachwuchsturnier, zu Ende. Zehn Tage lang duellierten sich 46 Mannschaften aus 14 Nationen und ermittelten in drei Altersgruppen den Sieger.

Für die heimischen Nachwuchsmannschaften war dieses Turnier, in dem von den Teilnehmern aus den Eishockeynationen Russland, Tschechien oder aus der Schweiz viel abgeschaut und gelernt werden konnte, qualitativ sehr hochwertig.

Die Turniersiege holten bei der U15 Metallurgs 96 aus Russland, bei der U13 der Zürcher SC aus der Schweiz sowie in der U11 die Hockey Talent Academy aus Tschechien.

"Heuer haben in Zell am See keine Teams aus Kanada, USA und Schweden mitgespielt, da das Turnier so spät statt gefunden hat", meinte Klaus Romera, Trainer der Salzburger U13-Mannschaft. "Aber es geht in Zell am See nicht nur um den Turniersieg. Allein bei diesem internationalen Highlight zum Saisonende dabei zu sein, gibt den Kindern so viel. Dreieinhalb Tage Turniergeschehen zu teilweise unmöglichen Spielzeiten, das Aufeinandertreffen mit Teams großer Eishockeynationen oder ihnen einfach nur zuzuschauen bringt unsere Jungs weiter. Das ist immer ein super Turnier für uns."

Wichtig sei allerdings, dass man den Jungs klar macht, warum andere Teams teilweise deutlich besser sind. "Es ist nicht nur die Herkunft oder die größere Auswahlmöglichkeit, die andere Nationen mit mehr Eishockeytradition zweifellos haben. Es liegt in erster Linie am täglichen Training, warum Mannschaften so wie heuer aus Tschechien, Russland oder aus der Schweiz am Ende ganz oben stehen", weiß der 45-jährige Nachwuchstrainer. 

Alle Ergebnisse und viele weitere statistische Informationen zum 20. World Tournament in Zell am See auf der Turnier-Website www.hockey-world.org.