Penguins eröffnen Finale mit Sieg

Pittsburgh muss in Spiel eins der Stanley-Cup-Finalserie nach einer 3:0-Führung gegen Nashville noch zittern.

Bis 3:17 Minuten vor Schluss ist Spiel eins der Stanley-Cup-Finals zwischen Titelverteidiger Pittsburgh Penguins und den Nashville Predators völlig offen. Dann schießt Jake Guentzel die Hausherren 4:3 in Führung. Nick Bonino, erzielt bereits das 3:0 (20.), sorgt mit einem Empty-Net-Treffer (59.) für den 5:3-Endstand.

Die Gäste gleichen einen 0:3-Rückstand durch Tore von Ryan Ellis (29./PP), Colton Sissons (51./PP) und Frederick Gaudreau (54.) aus. Die Penguins verzeichnen aber über 37 Minuten in dieser Partie keinen einzigen Torschuss.

Einen rabenschwarzen Tag erwischt dabei Nashvilles Torhüter Pekka Rinne, der lediglich sieben Schüsse halten kann. Spiel zwei steigt Donnerstag (02:00 Uhr) erneut in Pittsburgh.

Evgeni Malkin eröffnet die "Best-of-Seven"-Serie mit seinem achten Play-off-Treffer der Saison. Der 30-jährige Russe bringt die Penguins im Überzahlspiel in Führung (16.). Mit acht Toren und bereits 17 Assists hält der Mittelstürmer aus Magnitogorsk nach 20 Play-off-Partien bei 25 Scorerpunkten und ist damit die Nummer eins.

Conor Sheary (17.) erhöht 65 Sekunden später mit seinem ersten Play-off-Treffer der Saison auf 2:0. Wie schon beim 1:0 leistet erneut Superstar Sidney Crosby die Vorarbeit.

Damit verbucht der 29-jährige Kanadier in seiner 19. Play-off-Partie der Saison den 22. Scorerpunkt und bleibt Teamkollege Malkin auf den Fersen.