Penguins und Ducks in Conference-Finals

Pittsburgh Penguins und Anaheim Ducks siegreich in Do-Or-Die-Spielen.

Alex Ovechkins Traum vom Stanley Cup ist für diese Saison geplatzt.

Die Washington Capitals verlieren das alles entscheidende Spiel 7 der 2. Playoff-Runde in der Eastern Conference der NHL-Playoffs gegen die Pittsburgh Penguins 0:2 und die "best of seven"-Serie 3:4. Rust (29.) und Hornqvist (45.) schießen den Titelverteidiger zum Sieg und somit ins Conference-Finale, wo die Ottawa Senators warten.

Penguins-Goalie Marc-Andre Fleury wehrt alle 29 Schüsse auf sein Tor ab und jubelt über ein Shutout.

Seit Ovechkin bei den Capitals spielt (2005/06), führte der russische Superstar das Team in neun von zwölf Saisonen in die Playoffs. Spätestens in Runde zwei war dabei jedoch stets Endstation.

Besonders bitter: Wie schon in der letzten Saison sind die Caps auch diesmal das punkbeste Team der Regular Season, in der Postseason läuft es aber dennoch nicht nach Wunsch.

Ducks brechen "Spiel-7-Fluch"

Die Anaheim Ducks stehen im Western-Conference-Finale der NHL-Playoffs.

Im alles entscheidenden Spiel 7 gegen die Edmonton Oilers siegen die Kalifornier mit 2:1. Caggiula (4.) bringt die Gäste aus Kanada zwar früh in Führung, Cogliano (29.) und Ritchie (44.) drehen die Partie jedoch.

Damit beenden die Ducks den "Spiel-7-Fluch". In den letzten vier Saisonen verlor Anaheim in jeder Saison das "Endspiel" einer Serie, seit über zehn Jahren konnte das Team kein Spiel 7 gewinnen.

Das bis heute letzte Mal gewannen die Ducks 2005/06 ein Spiel 7, damals in der ersten Runde gegen die Calgary Flames. Selbst beim Stanley-Cup-Gewinn ein Jahr später 2006/07 mussten die Kalifornier in kein "Entscheidungsspiel", da die Serien stets vorzeitig gewonnen werden konnten. Seit 2005/06 setzte es in sämtlichen fünf "do or die"-Partien (Spiel 7) Niederlagen.

Im Western Conference Final treffen die Ducks nun auf die Nashville Predators. Die Serie startet am Freitag, 12. Mai 2017.