Playoff-Aus für Rangers

Michael Grabner und die New York Rangers verlieren Spiel 6 gegen Ottawa.

Michael Grabner ist aus den NHL-Playoffs ausgeschieden!

Der Kärntner verliert mit seinen New York Rangers Spiel 6 gegen die Ottawa Senators vor eigenem Publikum mit 2:4, Endstand in der Best-of-Seven-Serie ist ebenfalls 2:4.

Mike Hoffmann (5.) und Mark Stone (15.) bringen die Kanadier in Führung. Mika Zibanejad (34.) verkürzt, doch Star-Verteidiger Erik Karlsson (36.) kontert umgehend.

Chris Kreider (41.) bringt die Rangers noch einmal heran. Jean-Gabriel Pageau (60.) besorgt den Endstand.

Michael Grabner bleibt in seinem letzten Match vor dem unfreiwilligen Urlaubsbeginn ohne Scorer-Punkt.

Frust bei den Rangers

Letztlich ist das Ausscheiden der Rangers unnötig. Drei der vier Niederlagen passieren mit einem Tor Unterschied, zwei davon in Overtime nach kurz vor Schluss aus der Hand gegebenen Führungen.

Auch in Spiel 6 sind die Rangers knapp dran, können Senators-Goalie Craig Anderson (37 Saves bei 39 Schüssen) jedoch nicht ein weiteres Mal bezwingen. Entsprechend groß ist der Frust auf Seiten der "Blueshirts".

"Ich finde, wir haben gut genug gespielt, um in dieser Serie viele Spiele zu gewinnen. Wir haben während der Saison darüber gesprochen, dass es manchmal nicht darum geht, dein bestes Spiel zu zeigen, sondern einen Weg zu finden, Spiele zu gewinnen. Das hat Ottawa besser gemacht als wir", beklagt Goalie Henrik Lundqvist.

Derek Stepan meint: "Wir haben uns zu viele Chancen durch die Finger gleiten lassen. Die Senators sind ein gutes Team, man darf sie nicht unter Wert verkaufen. Sie haben hart gekämpft, richtig starke Spiele abgeliefert und sie hatten die gewisse Magie, die du manchmal brauchst."

Ottawa erstmals seit 2007 im Conference Final

Head Coach Alain Vigneault moniert, dass sein Team in jedem einzelnen Spiel knapp dran gewesen sei: "Aber am Ende des Tages haben sie entweder einen defensiven oder einen offensiven Spielzug mehr gemacht als wir, so einfach ist das. Wir haben wiederum den einen defensiven Spielzug, den wir gebraucht hätten, oder den einen offensiven Spielzug, um sie zu begraben, nicht gemacht. Dafür muss man Ottawa Tribut zollen, sie haben den Sieg verdient."

Ottawa steht damit erstmals seit 2007 im Finale der Eastern Conference. Damals eliminierten sie Thomas Vanek und seine Buffalo Sabres, verloren danach im Stanley-Cup-Finale jedoch gegen Anaheim.

Diesmal werden sie gegen den Sieger der Serie Washington Capitals gegen Pittsburgh Penguins als Underdog ins Rennen um einen Platz im NHL-Finale gehen.