Pleiten-Nacht für NHL-Legionäre

Vanek mit einem Assist bei Niederlage, Raffls Flyers holen zumindest Punkt.

Für Österreichs NHL-Cracks legt die Nacht auf 24. Dezember keine Geschenke unter den Christbaum. Michael Grabner, Michael Raffl und Thomas Vanek nehmen mit ihren Teams Niederlagen hin.

Einzig Thomas Vanek liefert einen Assist ab: Er sorgt beim 1:3 der Vancouver Canucks gegen die St. Louis Blues für die Vorarbeit zum zwischenzeitlichen Ausgleich von Brock Boeser. Es ist erst der zweite Sieg in den letzten sieben Spielen für die Blues.

Die New York Rangers unterliegen den Toronto Maple Leafs 2:3.

Auston Matthews steuert im Madison Square Garden bei seiner Rückkehr nach zwei Wochen ein Tor und einen Assist bei, die Leafs haben in diesem Zeitraum kein Auswärtsspiel gewonnen. Er war sechs Partien mit einer Gehirnerschütterung außer Gefecht.

Grabner hat Pech, als im Schlussabschnitt ein Tor seinerseits nach Videoüberprüfung wegen Abseits aberkannt wird.

Die Philadelphia Flyers unterliegen bei den Columbus Blue Jackets 1:2 nach Shootout und nehmen zumindest einen Punkt mit. Seth Jones bzw. Ivan Provorov sorgen nach 24 Minuten für den Stand von 1:1, Pierre-Luc Dubois verwertet als einziger Spieler seinen Penalty.

Der Tag der Torhüter

In den insgesamt 15 Spielen des Abends gibt es gleich fünf Shutouts.

Andrei Vasilevskiy gelingt dieses Kunststück beim 3:0 der Tampa Bay Lightning über die Minnesota Wild bereits zum zweiten Mal in den letzten fünf Spielen, er muss allerdings nur 22 Saves zeigen. Die Tore fallen sehr spät: Erst in der 58. Minute sorgt Dan Girardi für die Entscheidung. Tyler Johnson legt 52 Sekunden später nach, weitere 57 Sekunden nach dem 2:0 stellt Nikita Kucherov den Endstand her.

Für die Pittsburgh Penguins gibt es einen Bauchfleck, der Stanley-Cup-Champion unterliegt den Anaheim Ducks daheim 0:4. Es ist schon die fünfte Niederlage in den letzten sieben Partien für die Pens.

Marc-Andre Fleury ergeht es bei seinem neuen Team besser, er bleibt erstmals für die Vegas Golden Knights ohne Gegentor - und das gegen die Washington Capitals, die die T-Mobile Arena mit einem 0:3 verlassen.

Die Los Angeles Kings bleiben bei den San Jose Sharks erstmals in dieser Saison ohne Tor und unterliegen 0:2. Die Florida Panthers schlagen die Ottawa Senators dank Jonathan Huberdeau (22.) 1:0.

Schrecksekunde für Edmonton

Die Dallas Stars drehen einen 0:2-Rückstand gegen die Nashville Predators zum 3:2, gehen letztlich aber erst mit einem 4:3 nach Shootout als Sieger vom Eis. In der Overtime überstehen sie zwei Unterzahl-Situationen.

Das 300. Tor von Patrick Kane für die Chicago Blackhawks reicht nicht, bei den New Jersey Devils gibt es ein 1:4. Patrice Bergeron besiegelt den 3:1-Erfolg der Boston Bruins über die Detroit Red Wings mit einem Doppelpack im letzten Drittel.

Sogar einen Hattrick steuert Mathew Barzal zum 5:2 der New York Islanders über die Winnipeg Jets bei, alle drei Treffer werden von Jordan Eberle vorbereitet.

Die Edmonton Oilers freuen sich über ein 4:1 gegen die Montreal Canadiens, müssen aber eine Schrecksekunde überstehen, als Connor McDavid das Spiel 2:20 Minuten vor Ende nach einem Block mit dem linken Fuß vorzeitig beenden muss. Die erste Untersuchung gibt aber Entwarnung.

Vier Treffer innerhalb von 3:46 Minuten verhelfen den Colorado Avalanche zu einem 6:2 bei den Arizona Coyotes. Die Carolina Hurricanes besiegen die Buffalo Sabres 4:2.