Chicago ist Stanley-Cup-Sieger

Chicago holt den Stanley Cup der National Hockey League. Die Blackhawks gewannen Spiel sechs gegen die Tampa Bay Lightning 2:0 und die "Best-of-Seven"-Finalserie 4:2.

Die Chicago Blackhawks gewannen zum sechsten Mal in ihrer Franchise-Geschichte und zum dritten Mal seit 2010 den Stanley Cup.

Kapitän Jonathan Toews und Co. schlugen die Tampa Bay Lightning in Spiel sechs mit 2:0 und entschieden die "Best-of-Seven"-Finalserie damit mit 4:2 für sich.

Held des Abends war Verteidiger Duncan Keith, der in der 38. Minute das wichtige Führungstor erzielte, indem er seinen eigenen Rebound verwertete. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Patrick Kane nach einem schön herausgespielten Konter für die Entscheidung.

Danach agierte Tampa Bay mit dem Mut der Verzweiflung. Eine Strafe gegen Andrew Desjardins eröffnete den Lightning noch einmal die große Chance, das Ruder herumzureißen. Doch auch bei Sechs gegen Vier sollte kein Treffer gelingen, und somit wurde das entscheidende Spiel sechs als einziges dieser Finalserie mit mehr als einem Tor Unterschied entschieden.

Nach der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Erst wurde Keith mit der Conn-Smythe-Trophy als wertvollster Spieler des Play-off ausgezeichnet, kurz darauf durfte Toews bereits zum dritten Mal in seiner Karriere den Stanley Cup in die Höhe strecken.

"Es fühlt sich an wie im Traum“, so der 27-jährige Kanadier. "Es wird von Mal zu Mal besser, es ist ein unbeschreibliches Gefühl." Der zweite, der den Cup in Empfang nehmen durfte, war Kimmo Timonen, der seine Karriere beendet und sich wohl kein besseres Ende hätte wünschen können.

"Ich habe mir das 17 Jahre erträumt, in den letzten Sekunden gingen mir sämtliche Spiele, sämtliche Zweikämpfe meiner Laufbahn durch den Kopf", so der Finne. "Ich bin ein Stanley-Cup-Champion!"