Kings erzwingen Spiel sieben

Mit einem 4:1-Heimsieg erzwingen die Los Angeles Kings im Play-off der National Hockey League Spiel sieben gegen San Jose. Pittsburgh schafft mit einem 4:3-Sieg in Columbus den Aufstieg in die nächsten Runde.

Die Los Angeles Kings haben weiter die Chance, Play-off-Geschichte zu schreiben. Mit einem 4:1-Heimsieg gegen San Jose erzwingen sie Spiel sieben und könnten das erst vierte NHL-Team werden, das eine Serie nach einem 0:3-Rückstand noch für sich entscheidet.

Justin Williams (6., 52.) und Anze Kopitar (54., 55.) werden jeweils mit Doppelpacks zu den Matchwinnern, für die Sharks scort James Sheppard (33.) "Wir wollten uns nicht leise verabschieden", meint Kopitar. Spiel sieben steigt am Mittwoch in San Jose.

Zu einem günstigen Zeitpunkt hat Evgeni Malkin seine Torflaute überwunden. Mit drei Treffern schießt der Pittsburgh-Star seine Penguins zum 4:3-Erfolg in Columbus und damit zum 4:2-Sieg in der Play-off-Serie.

Brandon Sutter ergänzt die Tore des Russen zu einer 4:0-Führung nach 40 Minuten, ehe die Blue Jackets im Schlussdrittel durch Tyutin, Anisimov und Foligno verkürzen. "Ich hoffe, in der nächsten Runde treffe ich öfter", erklärt Malkin. Gegner ist entweder Philadelphia oder die New York Rangers.

Mit einem 5:2-Heimsieg erzwingt die Minnesota Wild in der Play-off-Serie gegen Colorado Spiel sieben. Zum Helden des Abends avanciert Zach Parise mit je zwei Toren und Assists.

Schon nach 49 Sekunden bringt der 29-Jährige die Wild in Führung, Mikael Granlund (10.) erhöht. Paul Stastny (17.) und Nick Holden (25.) gelingt der Ausgleich.

Nach Parises zweitem Treffer (54.) erzielen Jason Pominville (59.) und Marco Scandella (60.) Empty-Net-Goals. Spiel sieben geht am Mittwoch in Denver über die Bühne.