Islanders gewinnen "crazy match"

Die New York Islanders mit Michael Grabner drehen eine verrückte Partie in der National Hockey League in Vancouver nach einem 0:3-Rückstand und sieben Toren im Schlussdrittel.

So etwas hat die NHL lange nicht gesehen und Torhüter Evgeni Nabokov sprach nach der Partie in Vancouver von einer "crazy period".

Im Schlussdrittel fallen acht Tore und das Team von Michael Grabner, der Villacher bleibt ohne Scorerpunkt, dreht ein 0:3 in einen 7:4-Erfolg.

Drei Powerplay-Tore der Islanders zwischen der 42. und 44. Minute, eines davon bei einer 5:3-Überzahl, sorgen für den 3:3-Gleichstand, nach 50 Minuten steht es 4:4, ehe die New Yorker im Finish noch drei Mal treffen.

Bei NHL-Legionär Michael Grabner war die Freude über den 7:4-Erfolg gegen die Canucks mehr als gedämpft. Denn der Kärntner schied beim Stand von 0:3 sechs Minuten vor Ende des zweiten Drittels verletzungsbedingt aus.

Ein verunglückter Hit gegen Christopher Tanev führte zu einer nicht näher definierten Oberkörperverletzung. Eine genauere Untersuchung in New York soll Aufschluss über die Dauer der Zwangspause für Grabner geben.