Erstes Finalspiel an Chicago

Die Chicago Blackhawks gewannen Spiel eins der "Best-of-Seven"-Serie im Finale um den Stanley Cup gegen die Boston Bruins mit 4:3 in der dritten Verlängerung.

Die Chicago Blackhawks gewannen Spiel eins der "Best-of-Seven"-Serie im Stanley-Cup-Finale der National Hockey League gegen die Boston Bruins erst nach dreifacher Overtime mit 4:3 (0:1,1:1,2:1,0:0,0:0,1:0).

Die Gäste gingen durch Milan Lucic (14.) in Führung, im zweiten Drittel erhöhte erneut Lucic (21.) auf 2:0. Brandon Saad (24.) konnte wenig später verkürzen.

Im Schlussabschnitt stellte Patrice Bergeron (47.PP) den Zwei-Tore-Vorsprung für die Bruins wieder her, doch Dave Bolland (48.) und Johnny Oduya (53.) glichen aus und schickten die Partie in die Verlängerung.

Andrew Shaw avancierte mit seinem Treffer in der 113. Minute zum Matchwinner. Damit war diese Partie das fünftlängste Finalspiel in der Stanley-Cup-Geschichte.

Insgesamt wurden 117 Schüsse auf die beiden Torhüter abgefeuert. Corey Crawford hielt 51, sein Gegenüber Tuukka Rask stoppte 59 Schüsse. "Crawford war großartig. Er hat uns mit seinen Paraden im Spiel gehalten", war sich auch Chicagos Head Coach Joel Quenneville bewusst, dass Chicago seinem Torhüter viel zu verdanken hatte.

"Wir wussten, dass es zu diesem Zeitpunkt kein schönes Tor mehr werden würde. Wir haben es uns aber verdient. Es ist einfach unglaublich", freute sich Torschütze Shaw. In der Nacht auf Sonntag haben die Bruins die Möglichkeit zur Revanche, wenn Spiel zwei erneut im United Center über die Bühne geht.