Washington rettet sich in Spiel sieben

Washington bleibt im Rennen um den Stanley Cup in der National Hockey League. Nach einem 2:1-Heimsieg der Capitals gegen die New York Rangers fällt die Entscheidung in Spiel sieben.

Die Washington Capitals dürfen weiterhin vom Finale der Eastern Conference träumen. Zu verdanken haben dies die Hauptstädter ihrem Goalie Braden Holtby, der fast im Alleingang in Spiel sechs den New York Rangers den Zahn zog.

Die Capitals setzten sich zu Hause knapp mit 2:1 durch und der gerade mal 22-jährige Kanadier wehrte nicht weniger als 30 Schüsse auf sein Tor ab. Im Vergleich: Sein Gegenüber Henrik Lundquist musste von 23 Versuchen zwei passieren lassen.

"Er ist ein ganz ruhiger Typ. Ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe und er spielt nun schon auf diesem Niveau seit der Serie gegen Boston. Bereits im Vormittagstraining und beim Aufwärmen ist er unglaublich fokussiert und er war einfach unglaublich", schwärmte sein Teamkollege Joel Ward.

Ein Tor musste Holtby dann aber doch hinnehmen. Marian Gaborik bezwang den Schlussmann 50 Sekunden vor der Schlusssirene, am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik. Denn zuvor hatten für die Hausherren Superstar Alexander Ovechkin (2./PP) und Jason Chimera (31.) eine 2:0-Führung herausgeschossen.

Die drei Protagonisten des Sieges - Holtby, Ovechkin und Chimera - haben aber keine Zeit sich auszuruhen, müssen sie doch bereits in der Nacht auf Sonntag im Madison Square Garden antreten.

In der Heimstätte der Rangers geht es im alles entscheidenden Spiel sieben um den Einzug ins Conference Finale, wo die New Jersey Devils bereits warten.