Devils holen den ersten Heimsieg

Die New Jersey Devils wehren im Finale der National Hockey League den zweiten Matchpuck der Los Angeles Kings ab und dürfen weiter von ihrem insgesamt vierten Stanley-Cup-Triumph träumen.

Die New Jersey Devils gewinnen das fünfte Spiel der "Best-of-Seven"-Finalserie in der eigenen Halle mit 2:1 (1:0,1:1,0:0) und verkürzten damit im Finalduell auf 2:3.

Die Kings, die nach drei Siegen in Folge bereits die Hand am erstmaligen Gewinn des Stanley Cups hatten, besitzen in der Nacht auf Dienstag im heimischen Staples Center die nächste Chance, den ersten Triumph in ihrer 45-jährigen NHL-Geschichte perfekt zu machen.

Vor 17.625 Zuschauern im Prudential Center treffen Zach Parise (13.) und Bryce Salvador (30.) für die Devils. Justin Williams (24.) kann für die Gäste zwischenzeitlich ausgeglichen.

Zum Spieler des Abends wird der 40-jährige Martin Brodeur gewählt. Der Devils-Goalie pariert 25 Schüsse auf sein Tor und gibt dem Team aus New Jersey den notwendigen Rückhalt, um den Stanley-Cup-Traum am Leben zu erhalten.

"Wir leben weiter", erklärt Brodeur nach dem Spiel und meint: "Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber wir haben einen Weg gefunden, das Match für uns zu entscheiden. Solche Spiele, und das auch noch auf eigenem Eis zu gewinnen, ist sehr wichtig, da die Kings auswärts enorm stark spielen."

Kings-Tormann Jonathan Quick zeigt sich nach der zweiten Niederlage in Serie gefasst: "In dieser Phase der Saison geht es nicht mehr darum, einen Lauf zu haben. Man verliert Spiele und man gewinnt Spiele."

Die Devils können NHL-Geschichte schreiben: Bisher gelang es nur den Toronto Maple Leafs vor 70 Jahren, einen 0:3-Rückstand im Finale noch zu drehen.

Brodeur sieht sein Team nun psychologisch im Vorteil: "Die Kings steht so kurz davor, den Cup zu gewinnen und ich bin mir sicher, es hinterlässt Spuren bei ihnen, die Chancen zu haben, sie aber nicht zu nutzen."