Saisonende für Nathan Horton

Nathan Horton, Stürmer der Boston Bruins, fällt aufgrund einer Gehirnerschütterung nach einem Check von Aaron Rome für den Rest der Stanley-Cup-Finalserie aus.

Nach 5:07 Minuten schockierte Aaron Rome die Anhänger im TD Garden zu Boston.

Der Defender der Vancouver Canucks streckte in Spiel drei der Finalserie in der National Hockey League Nathan Horton mit einem brutalen Check nieder.

Regungslos blieb der Bruins-Center in Vancouvers Drittel liegen, der benommene Blick ließ nichts Gutes erwarten. Nach Minuten der Behandlung auf der Eisfläche wurde der 26-Jährige via Bahre abtransportiert und in weiterer Folge in das Massachusetts General Hospital gebracht.

Wie die erschreckenden Szenen vermuten ließen, fehlt Horton Boston für den weiteren Kampf um den Stanley Cup. Eine bekannte Debatte um die Sicherheit ist neu entbrannt.

"Ich habe mich stets über den Zustand informiert. Er kann sich bewegen und ist ansprechbar, mehr weiß ich nicht", kannte Head Coach Claude Julien nach dem 8:1-Pyhrussieg nicht die Ausmaße der Verletzung.

Mit einem baldigen Comeback, möglicherweise schon in der Nacht auf Donnerstag, rechneten wohl nur die kühnsten Optimisten. Nach ersten Untersuchungen hatten die Verantwortlichen Gewissheit.

Eine "ernste Gehirnerschütterung bedeutet das Saisonende", gab Bostons General Manager Peter Chiarelli bekannt.