Oilers feiern Heimdebüt in der Oberliga

Die Spar Oilers feiern zuhause gegen den EHC Liwest Black Wings Linz ihre Heimpremiere in der heurigen Oberliga. Es ist der Startschuss zur einer Serie von sieben Heimspielen bis Ende November.

Donnerstag, 14.10.2010 20:00 Uhr
EC Spar Oilers – EHC Liwest Black Wings Linz
SR: Dominik WURZER, Robert Jochum, Karl Walluschnig

Es ist soweit: Nach drei Auswärtsmatches in der Eishockey-Oberliga in Folge beginnt für die Oilers eine Serie von Heimspielen: In insgesamt sieben Spielen vor heimischem Publikum könnten die Salzburger nicht weniger als 21 Punkte holen – somit beginnt gleichzeitig auch ein wichtiger Abschnitt in der noch jungen Oberliga-Saison für die Mozartstädter. Den Auftakt macht das Spiel gegen das Farmteam der Black Wings Linz am Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 20.00 Uhr in der Volksgarten Eisarena.

Oilers unter Zugzwang

Die Oberösterreicher liegen mit drei Punkten auf dem siebten Tabellenrang. Auf ihr Konto geht ein Sieg, dem drei Niederlagen gegenüber stehen. Die Oilers liegen einen Rang vor den Linzern auf Rang sechs, mit einem Punkt mehr, allerdings hat die Mannschaft von Trainer Manfred Mühllechner eine Partie weniger gespielt.

„Gegen die Linzer haben wir durchaus eine Chance, die wir unbedingt nutzen sollten. Denn in den nächsten Spielen ist jeder Punkt den wir holen sehr wichtig. So gesehen stehen wir etwas unter Zugzwang“, so Mühllechner. Gut für die Oilers: Die Linzer haben bisher auswärts noch keinen Sieg eingefahren. „Wir werden unser Spiel machen. Ich habe alle Spieler zur Verfügung, da sollten wir schon um den Sieg spielen können“, gibt Mühllechner die Richtung vor.

Stressige Zeit für Coach Werfring

Die Black Wings kommen ohne Druck nach Salzburg und können befreit aufspielen. Aktuell ist Coach Dieter Werfring mit dem U20 Nationalteam in Vorarlberg, wo die ÖEHV Auswahl am Mittwoch auf den EC hagn_leone Dornbirn trifft. Für die Linzer ist das jedoch kein Problem. „In der Zeit wo ich nicht da bin leitet Stanislav Medrik das Training. Er kennt unser System und weiß, wie er die Mannschaft vorbereiten muss“, so Werfring, der beim Spiel in Salzburg wieder hinter der Bande stehen wird. „Wenn ich dabei bin, übernimmt Stanislav das Coaching der Verteidiger. Wir arbeiten als Team gut zusammen und er unterstützt mich. Schlussendlich habe aber ich die Endverantwortung auf der Bank.“