Der Leader muss nach Klagenfurt

Mit einem Sieg im steirischen Derby gegen Weiz haben die Kapfenberg Bulls wieder die Tabellenführung übernommen. Diese gilt es beim KAC zu verteidigen.

Mittwoch, 15.12.2010, 19:00 Uhr
EC KAC - ece Bulls Kapfenberg
SR: Raimund BACHER, Gerald PODLESNIK, Christopher WEISS

Die kleine Siegesserie des KAC ist ausgerechnet in der letzten Woche im Kärntner Derby gegen den VSV gerissen. Damit wurde die Aufholjagd der Klagenfurter in der Tabelle vorerst gebremst. Am Mittwoch kommt der nächste unangenehme Gegner nach Klagenfurt. Die Kapfenberg Bulls stehen seit dem knappen Sieg gegen Weiz wieder an der Tabellenspitze der Oberliga.

Damit haben die Obersteirer in der dritten Phase des Grunddurchgangs ein zusätzliches Heimspiel so gut wie sicher. Ausruhen wollen sich die Kapfenberger in dieser Situation aber nicht.

"Wir wollen uns Rang eins nach dieser Rückrunde sichern. Dazu sind aber noch zwei Siege ausständig", erklärt Bulls-Trainer Andreas Wanner. Die Kapfenberger werden die Auswärtsreise wohl nur mit zwei Linien in Angriff nehmen können. "Vielleicht bekommen ja noch ein paar Spieler frei."

Donnerstag, 16.12.2010, 19:15 Uhr
EC Lico VSV - EC Oilers Salzburg
SR: Siegfried KERT, Reinhard FRANZEL, Anthony MAURER

Nach den jüngsten Ergebnissen haben sich die vier Top-Teams enger zusammen geschoben. Die an vierter Stelle liegenden Villacher haben auf Kapfenberg nur drei Punkte Rückstand. Im Duell mit Salzburg geht es um Rang zwei, liegen die Oilers doch nur zwei Zähler vor dem VSV.

Zuhause waren die jungen "Adler" bisher eine Macht und gingen nur ein Mal als Verlierer vom Eis der Villacher Stadthalle. Im Gegenzug sind die Mozartstädter aber eines der besseren Auswärtsteams, konnten in fünf Partien doch schon sieben Punkte eingefahren werden. Zuletzt setzte es in Wien aber eine klare Niederlage für die Salzburger.

"Unsere Chancenauswertung war sicher nicht die beste. Zudem konnten wir vor dem Spiel in Wien nur wenig trainieren", nimmt es Oilers-Trainer Manfred Mühllechner etwas gelassener. Im dritten Auswärtsspiel in Serie wollen die Salzburger aber zeigen, dass sie es anders können.