München gewinnt das Salute

Der EHC Red Bull München setzte sich beim Red Bulls Salute in Kitzbühel gegen die internationale Konkurrenz durch.

Der Sieger des Red Bulls Salute 2019 heißt EHC Red Bull München. Im mit 1.500 Zuschauern ausverkauften Sportpark Kitzbühel starteten die Münchner nach 0:1-Rückstand gegen die Malmö Redhawks im zweiten Abschnitt mit drei Toren richtig durch und lieferten sich dann mit den Schweden eine packende Partie, die erst in den Schlussminuten endgültig entschieden wurde.

Die Deutschen feierten schließlich einen verdienten 7:4-Sieg und gewannen das Red Bulls Salute zum zweiten Mal nach 2017. Den dritten Platz sicherte sich zuvor der IFK Helsinki nach einem 4:3-Sieg gegen den EC Red Bull Salzburg.

Malmö legte zu Beginn ein unglaublich hohes Tempo vor und gingen schon nach 54 Sekunden in Führung. Im zweiten Durchgang ließen die Münchner ihren Gegner nicht mehr so gewähren und drehten die Partie mit drei Toren zu ihren Gunsten. Christopher Bourque traf in der 24. Minute zum Ausgleich, fünf Minuten später holte Maximilian Daubner im Nachschuss erstmals die Münchner Führung.

Der Österreicher Konstantin Komarek in Diensten der Schweden glich in der 38. Minute wieder aus, doch wenige Sekunden vor der zweiten Drittelpause setzte Mark Voakes zu einem unwiderstehlichen Solo durch die Abwehr an und netzte zur 3:2-Führung der Deutschen ein. Im Schlussdrittel zogen die Münchner zunächst auf 5:2 davon, ehe die Malmö Redhawks am Ende die Partie wieder spannend machten und bis zur 58. Minute auf 4:5 herankamen.

Erst mit zwei Empty-Net-Toren in den letzten zwei Minuten fixierten die Red Bulls endgültig den 7:4-Erfolg und freuten sich über den insgesamt zweiten Titel beim Red Bulls Salute.

Der EC Red Bull Salzburg musste sich beim Salute 2019 IFK Helsinki mit 3:4 geschlagen geben. In einer rassigen Partie vor 1.348 Zuschauern lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, das die Finnen nach einem starken zweiten Drittel der Salzburger, das nach einem Doppelpack von Mario Huber zum 3:3-Ausgleich führte, im Schlussabschnitt mit einem frühen Tor für sich entschieden. HIFK beendet das Turnier somit vor den Red Bulls auf dem dritten Platz.