Spiel über 217 Minuten

Die Play-off-Partie in Norwegen zwischen Storhamar und den Sparta Warriors geriet aus den Fugen und hatte acht Verlängerungen.

Wer schon im zweiten Viertelfinalspiel zwischen dem HC TWK Innsbruck und den UPC Vienna Capitals (3:4 in der dritten Overtime bzw. nach 104 Minuten) dachte, dass das lang war, der wird sich bei einem Blick nach Norwegen verwundert die Augen reiben.

Dort brauchte die Viertelfinalpartie zwischen den Storhamar Dragons und den Sparta Warriors unglaubliche acht Verlängerungen, ehe Storhamar erst nach 217 Minuten und 13 Sekunden der 2:1-Siegtreffer gelang.

Das verdient sich einen Eintrag in die Geschichtsbücher des Eishockeys: Als weltweit längste Partie hatte bisher jene im Stanley-Cup-Finale 1936 gegolten, als die Detroit Red Wings nach 176 Minuten und 30 Sekunden in der sechsten Verlängerung mit 1:0 gegen die Montreal Maroons gewannen.