Dänemark 2018 und Regeländerungen

Beim jährlichen Kongress des Internationalen Eishockeyverbandes wurde die IIHF Weltmeisterschaft 2018 nach Dänemark vergeben. Zudem werden einige Regeländerungen bestimmt.

Beim jährlichen Kongress des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF) wurde über die Vergabe der IIHF Weltmeisterschaft 2018 abgestimmt. Den Zuschlag erhielt Dänemark mit den Austragungsorten Kopenhagen (Royal Arena mit 12.000 Zuschauern) und Herning (Jyske Bank Boxen mit 12.000 Zuschauern) mit 95 Stimmen, lediglich 12 Befürworter gab es für den Vorschlag von Lettland. Dänemark wird zwischen 4. und 20. Mai 2018 zum ersten Mal eine IIHF Weltmeisterschaft der Top Division veranstalten.

Zudem kommen einige (kleinere) Regeländerungen, über die unter den Mitgliedsländern in verschiedenen Arbeitsgruppen diskutiert wurden, zur Anwendung. Die von der IIHF ausgegebene Größe einer Eisfläche wird mit 26-30x60 Meter festgesetzt. Andere Dimensionen müssen von der IIHF abgesegnet werden. Die neutrale Zone ("Mitteldrittel") wird hingegen verkleinert, um dem Offensivspiel in den Angriffsdritteln (Vergrößerung um eineinhalb Meter) mehr Platz zu bieten.

"Im Eishockey geht es vor allem ja darum, dass Tore fallen und es viele offensive Aktionen gibt. Wenn den Spielern jetzt mehr Platz in der Angriffszone zur Verfügung steht, wird das offensivere Spiel gefördert", erklärte ÖEHV-Präsident Kalt.

Beim Penaltyschießen soll in Zukunft für einen gültigen Versuch wieder mehr Wert auf die Vorwärtsbewegung der Scheibe gelegt werden. Demnach wäre ein (spektakulärer) 360-Grad-Turnaround nicht mehr regelkonform. Ebenfalls neu ist die Anwendung des "Hybrid Icing" (unerlaubter Weitschuss), bei dem gestoppt wird, sobald der Verteidiger die imaginäre Linie zwischen den beiden Bullypunkten vor dem Stürmer erreicht.